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  1. #1

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    Rahmen Balkontüren = Sockelleisten geschraubt

    Der beauftragte Bodenleger hat heute die Sockelleisten im OG angebracht. Wir haben dort in jedem Raum Balkontüren.
    Die Sockelleiste im Bereich der Balkontüren hat er in den Kunstoffrahmen der Tür mit jeweils 3 Schrauben fixiert.

    Macht man das so? Die Rahmen sind doch jetzt eigentlich durchlöchert und nicht mehr dicht? Als Laie hätte ich die Sockelleiste dort weggelassen und mit Silikon verfugt. Jetzt sind meine neuen Türen perforiert.
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  2. Rahmen Balkontüren = Sockelleisten geschraubt

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2

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    Wieso sollte das jetzt nicht mehr dicht sein?
    Der Rahmen der Tür besteht aus mehreren Kammern (ich nehme an, mindestens 5), eine Wand davon hat jetzt 3 Mini-Bohrlöcher (der Bodenleger wird ja keine 70 mm Schrauben verwendet haben ). Undicht ist das deswegen nicht.

    Der Idealfall wäre ohnehin eine niedrige Bodenschwelle gewesen, dann hätte sich die Frage nach den Sockelleisten erübribt.
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  4. #3

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    lass die sockelleisten an einer tür abnehmen und nimm dir den fensterbauer dazu. der sollte schauen, ob er die bohrungen verschliessen - reparieren - kann damit die dichtigkeit wieder hergestellt werden kann.

    @ Romeo Toscani - es ist gut gemeint, dass du dem TE die sorge nehmen willst. ändert aber nichts an der tatsache, das der bodenleger die fenster beschädigt hat und diese leistung damit mangelhaft ist. der fensterbauer kann jetzt seine gewährleistung bei den betroffenen elementen ablehnen.

    wenn sockelleisten wieder angebracht werden müssen, dann reversibel aufkleben.
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  5. #4

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    Ich sehe das wie Romeo. Diese kleine Löcher sind unerheblich.

    Dann dürfte man auch keine Beschlagschrauben, Schwenkgurtwickler, Handhebel oder ähnliches am Fenster befestigen.

    Geschraubte Leisten halten besser, jeder Kleber lässt irgend wann mal nach....
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  6. #5

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    Wie werden die ganzen Alu-FB (aussen) ans Fenster befestigt?
    Die FB Aufnahmeprofile sind ja noch dünner und mit weniger Kammern als ein Blendrahmen, da wird so ein verschraubter Sockel weit weniger ins Gewicht fallen.
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  7. #6

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    @Rolf: Ich seh das hier eher "Mücke vs. Elefant".

    Folgende Löcher werden in der Regel in Fenster oder Terrassentüren gebohrt:

    -) Rollladen-Führungsschienen
    -) Halterungen für Raffstore-Führungsschienen
    -) Kabel für Alarmanlagen
    -) Schnur-Durchführungen für Außenjalousien
    -) Kurbel-Durchführungen für Außenjalousien/Raffstore (Riesenlöcher)
    -) Gurt-Durchführungen für Rollläden (Riesenlöcher)
    -) Befestigung von Außenfensterbänken
    -) Halterungen für Innenjalousien
    -) (unter Umständen) Insektenschutzgitter
    -) Entwässerungsschlitze
    -) Blendrahmenentlüftungen (schreibt man das so?
    -) etc. etc.

    Das sind alles "eh klar"-Lösungen, die mit Ausnahme der kompletten Durchbohrung niemals in Frage gestellt werden.

    Ich seh das jetzt "als Laie" so (bzw. als jemand dessen Sockelleisten ebenfalls am Rahmen der Tür geschraubt wurden): Das soll halten, danke! Wie lang hälter der Kleber? Grad dort im schwächsten Teil der Tür was Thermik, Feuchtigkeit etc. betrifft. Die Sockelleisten sollen sich nach 3 Jahren nicht selbstständig machen, bzw. sich lösen (Holz auf Plastik).

    Als Fenstermensch sehe ich es folgendermaßen: Zu 99,99% ist das hier absolut kein Problem.
    Und "ganz übertrieben" ausgedrückt: Wenn ich meine Arbeit als Fensterbauer ordentlich mache, übernehme ich die Gewährleistung. Wenn der Kunde meint, dass 3 Mini-Schrauben (die ich nicht angebracht habe, sondern ein komplett anderer) irgendwann mal zum Problem werden können, geht mich das jetzt genau 0 an!

    Und da versetze dich bitte auch in die Lage der ausführenden Fensterfirma wenn du meinst, Zitat: "lass die sockelleisten an einer tür abnehmen und nimm dir den fensterbauer dazu. der sollte schauen, ob er die bohrungen verschliessen - reparieren - kann damit die dichtigkeit wieder hergestellt werden kann."

    Die Fensterfirma, die jetzt mehr als 1 Kunden pro Monat hat, soll jetzt was machen?
    A) Umständlich Termin mit Kunden + Sockelleisten-Anbringer organisieren, für lau 40 km auf die Baustelle fahren, und 2 Stunden diskutieren?
    B) Sagen: "Ich komme gerne. Kostet 40 Euro pro Stunde zuzüglich 59 Euro Anfahrt + Mehrwertsteuer."?
    So arbeitet man nicht.
    Wenn die Baustelle nicht maximal 1 km von meinem Arbeitsplatz entfernt ist, oder ich nicht zufällig dort vorbei fahre, könnte man mich in dem Fall original "den Buckel runterrutschen". Weil diese Lapalie nicht auf meinem Mist gewachsen wäre.

    Wenn diese von dir angesprochene Lösung angestrebt wird, müsste der Rat lauten: "Hol dir jemanden, der hier einen Mangel feststellen kann (bezahl den auch dafür!). Und wenn ein Mangel nachgewiesen wird, muss sich der Bodenleger darum kümmern, die Sanierung durchzuführen und zu finanzieren."
    Die Fensterfirma ist hier sowas von aus dem Schneider, und man kann von ihr sicher nicht verlangen, sie kostenlos für die Begutachtung eines Mangels zu beauftragen, der außerhalb ihrer Zuständigkeit liegt.

    Ich bin kein Energie-Experte, aber wenn die 3-Löcher einen Heizkostenverlust von sagen wir mal 2 Euro pro Heizsaison ausmachen würden, dann frage ich mich welchen Sinne es macht, so eine Kleinigkeit dermaßen wichtig nehmen, und in welcher Relation der Aufwand der Sanierung darstellt.
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  8. #7

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    @ Romeo Toscani - du musst mir nicht erklären, wie mängelbeseitigung geht und wer wen wann wie zu vergüten hat.

    ob du fensterverkaufsexperte bist oder nicht, du hast es nicht verstanden. der bodenleger hat die leistung des fensterbauers beschädigt. überlassen wir es doch dem TE, ob und wie er das regelt. ich habe dem TE vorgeschlagen, wie ich es auf meinen baustellen als bauleitere angehe. dabei vertrete ich die interessen des bauherren, nicht die der auftragnehmer.
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  9. #8

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    Verschraubungen in Fensterprofile sind Stand der Technik und kein Mangel. Außer es wurde speziell anders beauftragt.

    Zitat Zitat von rolf a i b Beitrag anzeigen
    @ Romeo Toscani - du musst mir nicht erklären, wie mängelbeseitigung geht und wer wen wann wie zu vergüten hat.

    ob du fensterverkaufsexperte bist oder nicht, du hast es nicht verstanden. der bodenleger hat die leistung des fensterbauers beschädigt. überlassen wir es doch dem TE, ob und wie er das regelt. ich habe dem TE vorgeschlagen, wie ich es auf meinen baustellen als bauleitere angehe. dabei vertrete ich die interessen des bauherren, nicht die der auftragnehmer.
    Wenn die Handwerker ihre sinnlos vergeudete Zeit berechnen und der Bauherr die Kosten an deiner Vergütung abzieht wirst du verstehen, was Romeo Toscani gemeint hat.
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  10. #9

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    Ist dass Anbringen von Sockelleisten am bodentiefen Fensterrahmen in diesem Fall überhaupt eine Notwendigkeit?
    1) sieht bescheiden aus
    2) klärt ma nso etwas in der Detailabsprache VOR Beginn der Arbeiten.

    Ob Mücke, ob Elefant, Sachbeschädigung und Mängelfreiheit.
    Beide Argumentations-Ketten klingen für mich logisch, nachvollziehbar und aus der jeweiligen sicht auch plausibel.
    TE wird mit allen Beteiligten schon eine Lösung finden, der Wege sinds genug aufgezeigt.
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  11. #10
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    Logik

    Zitat Zitat von rolf a i b Beitrag anzeigen
    ...der bodenleger hat die leistung des fensterbauers beschädigt.
    So so, nach dieser Logik wären unsere Baustellen mit hunderten von "Beschädigungen" übersäht...

    Grüße
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  12. #11

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    die schreinerallianz will es jetzt aber wissen.

    ich werde nichts schreiben, wenn die fenstertür aus holz ist. da kann die schraube rausgedreht werden und das kleine loch kann ich farblich angepasst zuspachteln.

    bei hohlprofilen ist das immer ein anderes ding - hier kunststoff. bei der nächsten sockelleiste wird ins aluminiumprofil geschraubt und beim übernächsten wird ins beheizte fassadenprofil aus stahl geschraubt - ham wa immer schon so gemacht.

    einstellungen zum handwerk gibts - unfassbar. natürlich sind die bohrungen im kunststoff ein paar peanuts. in wenigen jahren macht der bauherr die sockelleiste am fensterrahmen weg und steht vor den blöden bohrlöchern. drum jetzt regeln, solange die handwerker noch da sind,
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  13. #12

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    Rolf, auch wenn ich im letzten Beitrag das @ verwendet habe, gilt nicht alles dir, sondern war auch allgemein (bzw. für den Threadersteller) gepostet.

    Ich verstehe deine Ansichten durchaus. Hier solls ja nicht zum "ich hab Recht, und du nicht!" ausarten. Nur eben meine Meinung als Fenstermensch möchte ich widergeben.

    Und auch die Meinung in der sich der Fragestellende mit "ist das ein Problem?" hineinversetzen kann.

    Es bleibt dabei, dass es kein Problem darstellt.
    Praktisch gesehen sieht es so aus, dass der Kunde jetzt nicht in den nächsten 6 Monaten die Sockelleisten entfernen wird, und ihn die Borhlöcher stören.
    (Wie wär das dann eigentlich mit der verklebten Variante? Dort stören die Kleberückstände 100 Mal mehr!)
    Praktisch siehts nämlich so aus, dass der Kunde erst in 15 Jahren diese Sockelleisten entfernt (weil er einen neuen Boden verlegt), oder erst in 30 Jahren, wenn er die Tür tauscht.
    In beiden Fällen wäre soviel Zeit vergangen, dass weder Tür, noch Boden, noch Sesselleisten "neu" sind, sondern "alt", Kratzer haben, etc.
    Das geringste Problem stellen hier die 3 Mini-Löcher dar. Vielleicht wären sie sogar ganz praktisch, weil man dann die neuen Leisten in die selben Löcher anschrauben kann...

    @Dingo, Zitat: "Ist dass Anbringen von Sockelleisten am bodentiefen Fensterrahmen in diesem Fall überhaupt eine Notwendigkeit?"

    In dem Fall gibt es keine niedrige Schwelle, sondern einen Rahmen (gleich wie beim Fenster). Irgendwas muss man zwischen Boden und Rahmen machen.
    Die Lösung mit den Sesselleisten ist hier meiner Meinung nach angebracht, weil der Boden darunter "arbeiten" kann. Eine Verfuguung zwischen Boden und Türstock mit Silikon oder Acryl sieht hier sehr hässlich aus, und hätte den Threadersteller vermutlich veranlasst, ein Thema zu eröffnen, in dem es darum geht ob man das nicht optisch schöner (zb mit Leisten) hinbekommen hätte müssen.
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  14. #13
    Avatar von susannede
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    Macht man das so?
    Das macht man definitiv - und zumal an Kunststoff-Balkontüren - nicht so.
    100 % Zustimmung zu rolf a i b.
    Selbst an Holzfenstern nur auf ausdrücklichen BH-Wunsch.
    Sag ich auch als Mitglied der Holzwurmfraktion.

    Als Laie hätte ich die Sockelleiste dort weggelassen und mit Silikon verfugt.
    Genau so.

    Alles andere ist nur eine "Lösung", wenn die Vorgewerke den Übergang / Fuge bereits so schlampert / unsauber / mangelhaft ausgeführt haben, dass mit einer Leiste "kaschiert" werden muss.

    Z.B. sehr "runde Ecken" an der Fenster-Wand-Laibung zu Fensterrahmen durch schlecht abgestellten Randdämmstreifen, = Estrichfehlstellen dort.

    Bei Holzfenstern kann man über eine Leiste passend zu den Fenstern nachdenken.
    Bei Kunststoff sieht das eher unschön aus.
    Eine Möglichkeit ist, mit einem Profil im Bodenbelag eingelassen einen sehr geraden und sauberen Übergang anzusetzen.
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14

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    Zitat Zitat von susannede Beitrag anzeigen
    Bei Holzfenstern kann man über eine Leiste passend zu den Fenstern nachdenken.
    Bei Kunststoff sieht das eher unschön aus..
    der meinung bin ich aber auch und wäre voll
    angenervt, wenn mir einer meine balkontüren
    anbohren würde!!!

    wie will man das wieder "flicken"? ich weiß es nicht...
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  17. #15

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    Zitat Zitat von popolini Beitrag anzeigen
    Macht man das so?
    Was man so macht hängt in erster Linie vom Bodenbelag ab.

    Silikonfuge kommt nur bei Fliesen oder Steinbelägen in Frage.

    Bei geklebten Belägen wie Teppich, PVC, Linolium usw. kann fugenlos angearbeitet werden.

    Bei geklebtem Parkett kann mit einem Dehn- Randstreifen gearbeitet wrden.

    Schwieriger ist es bei schwimmend verlegten Böden wie Laminat, Parkett usw.
    Hier muß zum Dehnungsausgleich eine Mindestfugenbreite eingehalten werden. Diese kann man nicht einfach mit Silikon zuschmieren.
    Entweder braucht man ein Einschubprofil oder Klemmleiste aus Metall. Das wird am Fenster auf den Boden montiert damit der Belag unten gehalten wird und er nicht schwingt. Zusätzlich wird die Dehnungsfuge damit verschlossen.
    Oder die einfachere Variante: Sockelleiste ans Fenster. Ob das schön oder hässlich aussieht hängt sicherlich auch von der Gestaltung von Belag, Leiste und Fensteroberfläche ab.

    Wenn nichts entsprechend ausgeschrieben wird dann wird der Bodenleger wohl die einfachste Variante wählen: Die Leiste.
    Und da kann man ihm dann auch keinem Vorwurf machen. Abstimmung und Ausschreibung solcher Details ist Sache des Planers.

    Übrigens würden mich Schraublöcher in einem hochwertig oberflächenbeschichteten Holzprofil mehr stören als in einem weißen PVC- Profil.
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