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  1. #1

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    Öl-Heizung von '87 an moderner Fußbodenheizung

    Hallo,

    ich habe ein etwas älteres Modell einer Öl-Heizung. Das gute Stück ist von 1987, der Brenner ist aber neu (wurde letzten Herbst vom Vorbesitzer meines Hauses getauscht) - Hersteller ist Giersch.

    Die Heizung hat einen Regelbereich von 35-90°C und einen Außentemperaturfühler. Eine SBS Combinet Junior. Hier mal ein Bild vom Typenschild:



    Angeschlossen ist eine neue FBH mit Metall-Kunststoff Verbundrohr mit einem Verlegeabstand von 10cm (10m Rohr pro m²) und einem Außendurchmesser von 16mm in Zementestrich mit diesem Faserzeugs und dem "Wundermittel" gegen Rissbildung.

    Die einzelnen Heizkreise sind über den Heizkreisverteiler an die Heizung angeschlossen. Die alten konventionellen Heizkörper sind bereits restlos entfernt. Die Heizung läuft auf niedrigster Temperatureinstellung (35°C) im Handbetrieb. Die Raumwärme liegt (auf der Baustelle) zur Zeit bei 15-18° (je nach Außentemperatur, 15° bei Nachfrost).

    Puhh, nun zur Frage: Ich weiß, dass die optimale Arbeitszahl für solche alten Anlagen eigentlich bei höherer Vorlauftemperatur erreicht wird. Ich möchte bzw. ich überlege ob ich meinen Heizungsbauer mit dem Einbau eines Zwischenspeichers beauftrage, um die Anlage mit etwas höherem Vorlauf betreiben zu können (so das die Heizung seltener anspringt).

    Lohnt sicht das wirtschaftlich, wenn die Heizung in 3 Jahren rausfliegen soll? Wenn ich meinen Heizungsbauer frage, sagt der natürlich es lohnt sich, er will ja was verkaufen. Was als späteres Heizsystem in Frage kommt, ist noch nicht geklärt. In Frage kommen für mich aber nur Systeme, welche nicht auf Fossile Brennstoffe angewiesen sind (zumindest nicht unmittelbar). Der Strom kann ja vom Anbieter meiner Wahl bezogen werden.

    Bevor die Anlage getauscht wird, soll aber erst noch die Dämmung optimiert werden, damit der Wärmebedarf des Gebäudes überhaupt richtig ermittelt werden kann.

    Würd mich über euren Senf dazu freuen. Bin etwas unschlüssig, ob ich eher dran spare oder nicht.
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  2. Öl-Heizung von '87 an moderner Fußbodenheizung

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2

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    Hängt da kein automatischer Mischer hinter der Anlage?

    Gruß
    Ralf
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  4. #3
    Themenstarter

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    Hallo,

    nein, der Heizkreisverteiler ist direkt an den Vor- bzw. Rücklauf angebunden.
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  5. #4
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    Dann mach dir mal keine Sorgen wegen nem Puffer

    Bei DER Betriebweise fault dir der Kessel innert 2 Jahren unterm Hintern weg.
    Anschließend ist sowieso Ersatzbedarf notwendig.

    Welcher Flachmann hat denn das gebaut ?

    Gruß
    Achim Kaiser
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  6. #5

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    Zitat Zitat von Achim Kaiser Beitrag anzeigen
    Bei DER Betriebweise fault dir der Kessel innert 2 Jahren unterm Hintern weg.
    Anschließend ist sowieso Ersatzbedarf notwendig.

    Welcher Flachmann hat denn das gebaut ?
    Darauf wollte ich hinaus.

    Die Anlage ist jetzt schon zum Tod verdammt, also warten wir noch ein bischen, dann wird was Richtiges eingebaut.

    Gruß
    Ralf
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  7. #6

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    Zitat Zitat von Tatze Beitrag anzeigen
    Hallo,


    Puhh, nun zur Frage: Ich weiß, dass die optimale Arbeitszahl für solche alten Anlagen eigentlich bei höherer Vorlauftemperatur erreicht wird. Ich möchte bzw. ich überlege ob ich meinen Heizungsbauer mit dem Einbau eines Zwischenspeichers beauftrage, um die Anlage mit etwas höherem Vorlauf betreiben zu können (so das die Heizung seltener anspringt).
    Sehr wahrscheinlich reicht ein Mischer, einschliesslich Motor, Regelung, AT- und Vorlauffühler...(gibts im Internet für knapp 300 Euro gebraucht von Centra, noName neu in etwa der gleiche Preis).
    Der Kessel selbst dürfte aufgrund der Grösse schon einiges an Speichervolumen mitbringen, sodass ein Pufferspeicher mE nicht notwendig sein wird. Ein-Ausschaltpunkt kann dann (falls möglich) etwas vergrössert werden.


    Zitat Zitat von Tatze Beitrag anzeigen
    Lohnt sicht das wirtschaftlich, wenn die Heizung in 3 Jahren rausfliegen soll? Wenn ich meinen Heizungsbauer frage, sagt der natürlich es lohnt sich, er will ja was verkaufen. Was als späteres Heizsystem in Frage kommt, ist noch nicht geklärt. In Frage kommen für mich aber nur Systeme, welche nicht auf Fossile Brennstoffe angewiesen sind (zumindest nicht unmittelbar). Der Strom kann ja vom Anbieter meiner Wahl bezogen werden.

    .
    ...wenn die Heizungsanlage in Ordnung ist, ist mit Dämmmaßnahmen anzufangen sinnvoll.
    Ob es sinnvoll ist, die Anlage in drei Jahren zu ersetzten (wenn sie bis dahin noch funktioniert, was wahrscheinlich ist), halte ich für fraglich.
    Ich würde mir jegliche hohe Investitonen in den nächsten Jahren einsparen und die weitere (regionale!) Entwicklung (die momentan noch nicht absehbar ist...) abwarten....
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  8. #7
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    Hallo,

    hmm, also mein Heizungsbauer hat das Ding so an die Anlage drangehängt. Ich habe erst danach etwas von einem möglichen Puffer erfahren und ihn daraufhin angesprochen. War ein etwas merkwürdiges Gespräch. :/

    Von einem Mischer hatte er aber nichts erwähnt. Ich weiß noch nicht, ob die Anlage nach 3 Jahren rausfliegt, deswegen wäre es natürlich schön, wenn sie mindestens so lange noch hält. Das wäre aber warscheinlich der frühestmögliche Zeitpunkt. Natürlich ist es immer grundsätzlich die Frage, ob man etwas funktionierendes ersetzen sollte. Ich sehe das aber etwas ähnlich wie bei einem KfZ: Das Ersetzt man ja auch, bevor es komplett auseinanderfällt. Es bringt ja auch nichts, wenn mir die Heizung mittem im Winter komplett kaputt geht und ich dann eine "schnelle" und somit schlecht geplante Lösung einbauen muss. Ich mache das etwas davon abhängig, ob die Anlage sich eventuell bis dahin von selbst auflöst oder nicht.

    Das mit dem Mischer verstehe ich aber noch nicht ganz bzw. ich kann seine Notwendigkeit nicht erkennen. Wieso "fault" der Kessel weg? Faktisch wird die Heizung, welche für eine Kesseltemperatur von bis zu 95°C ausgelegt ist, mit einer Vorlauftemperatur von 35°C-40°C betrieben. Es kommt also zu keinem Zeitpunkt vor, dass der Kessel einer zu hohen Temperatur ausgesetzt ist. Der Rücklauf hat ca. 20°C (da ist kein fester Messfühler dran, konnte ich nur ungefähr mal messen). Einen zusätzlichen Puffer habe ich ja (noch) nicht, das heißt der Kessel erreicht laut eigener Anzeige (an der Heizung) auch nie mehr als 40°C. Der Kessel und auch der Vorlauf werden mit extrem niedriger Temperatur betrieben.

    Vor der Entfernung der alten Heizkörper wurde die Anlage (ebenfalls ohne Mischer) mit einer Vorlauftemperatur von 70°C betrieben. Die Anlage ist von 1987, der Kessel entsprechend alt. Der Brenner wurde getauscht, weil die Heizung letztes Jahr für einen Tag wegen extremem Regen und zuvielen Blättern im Graben 20cm unter Wasser stand. Der Brenner ist dabei komplett abgesoffen.

    Ich habe nichts dagegen, meinen Heizungsbauer mit dem Einbau eines Mischers und/oder Puffers zu beauftragen, wenn es entweder technisch Notwendig oder wirtschaftlich sinnvoll ist. Würd mich freuen, wenn ihr mich erleuchtet.
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  9. #8

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    Zitat Zitat von Tatze Beitrag anzeigen
    Es kommt also zu keinem Zeitpunkt vor, dass der Kessel einer zu hohen Temperatur ausgesetzt ist.
    Die zu niedrige Temperatur ist das Problem. Führt zu Kondensat, Feuchtigkeit, Rost, durchrosten, kaputt.

    Deswegen wäre es sinnvoller gewesen einen Mischer nachschalten. Der Kessel läuft dann mit sagen wir mal 60°C (o.g. Probleme sind ausgeschlossen) und der Mischer reduziert dann auf FBH verträgliche Temperaturen.

    Gruß
    Ralf
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  10. #9
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    Hallo,

    okay, dass zu niedrige Temperatur ein Problem sein könnte, hätte ich jetzt nicht gedacht. Wärst du vielleicht so nett die Zusammenhänge dazu mal kurz zu erläutern? Würde gerne verstehen, wieso Kondensat an einem 30°C - 40°C warmen Kessel entsteht. Von innen kann ja nicht, der Kessel hat im inneren ja keine Luft. Von außen ist er Isoliert. Wo genau bildet sich also das Kondensat und wieso?
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  11. #10

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    Und wie der Kessel Luft im Inneren hat!
    Ab und zu brennt die sogar...
    Oder betreibst Du Deinen Brenner im luftleeren Raum und mit 2-Komponenten-Flüssigraketentreibstoff???

    An den abgasbestrichenen Flächen des Wärmetauschers?
    Weil dort der Taupunkt für das Abgas unterschritten wird?


    Laß den Heizungspfuscher einen Mischer einbauen und dann wird es für die nächsten Jahre gut sein!
    Natürlich muß dann die Regelung entsprechend angepaßt werden (Abhängigkeit Mischerstellung von der Außentemperatur).
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  12. #11

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    Zitat Zitat von Julius Beitrag anzeigen
    Weil dort der Taupunkt für das Abgas unterschritten wird?
    Und das wäre bei Heizöl ca. 48°C.

    Gruß
    Ralf
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  13. #12
    Themenstarter

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    Hmm, okay, ich werde dann mal meinen Pfuscher anrufen.

    Noch eine kurze Frage, was ist das bzw. welche Aufgabe hat es? Sieht irgendwie nach einem mechanischen Mischer aus. Die eine Skala geht von 2-14, die andere von 16-24.
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  14. #13
    kappradl
    Gast
    Zitat Zitat von R.B. Beitrag anzeigen
    Und das wäre bei Heizöl ca. 48°C.

    Gruß
    Ralf
    Aber Vorlauftemperatur = Abgastemperatur dürfte aber doch nicht so ganz hinkommen, oder? Bei der Abgastemperatur kann der Kamin doch gar nicht richtig ziehen. Bei meiner (altmodischen) Heizung kann ich auch Temperaturen unter 40°C einstellen, was auch meistens ausreicht. Wenn dabei der Kessel verrostet, sollte diese Einstrellung doch gar nicht möglich sein.

    Grüße

    Heizungdepp
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  16. #14

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    Zitat Zitat von Tatze Beitrag anzeigen
    Hmm, okay, ich werde dann mal meinen Pfuscher anrufen.

    Noch eine kurze Frage, was ist das bzw. welche Aufgabe hat es? Sieht irgendwie nach einem mechanischen Mischer aus. Die eine Skala geht von 2-14, die andere von 16-24.
    Das sieht mir eher nach einem Überströmventil aus.

    Gruß
    Ralf
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  17. #15

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    Zitat Zitat von kappradl Beitrag anzeigen
    Aber Vorlauftemperatur = Abgastemperatur dürfte aber doch nicht so ganz hinkommen, oder?
    Habe ich das geschrieben?

    Zitat Zitat von kappradl Beitrag anzeigen
    Bei meiner (altmodischen) Heizung kann ich auch Temperaturen unter 40°C einstellen, was auch meistens ausreicht. Wenn dabei der Kessel verrostet, sollte diese Einstrellung doch gar nicht möglich sein.
    Darauf würde ich nicht wetten.

    Aber es kommt auch darauf an, um was für einen Kessel es sich handelt.

    Gruß
    Ralf
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