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Frage zum umbauten Raum

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  1. #1
    Livestrong
    Gast

    Frage zum umbauten Raum

    Ich hätte gerne mal ein problem


    Also unser Haus ist 9,75 auf 8,50 metern geplant. Darin waren 12cm Dämmung enthalten. Wenn ich jetzt 16 cm nehme meint der Gu muss das Haus innen die 4 cm jeweils kleiner werden weil sonst das Haus grösser und somit teurer wird ? Stimmt das oder ist der umbaute Raum nicht nur der Rohbau an sich ? Hab am Montag den Termin und will wissen wovon ich spreche. Auch wenn ich Ihm vertraue und ein gutes Gefühl habe möchte ich vorbereitet sein. Danke
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  2. Frage zum umbauten Raum

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  3. #2
    ManfredH
    Gast
    Der Begriff "Umbauter Raum" wird zwar umgangssprachlich immer noch verwendet, ist aber als offizielle Bezeichnung für das genormte Baukörper-Volumen schon seit Ewigkeiten nicht mehr gültig.
    Die korrekte Bezeichnung nach DIN 277 ist seit bestimmt schon 20 oder 30 Jahren "Bruttorauminhalt". Und nach der Definition der DIN sind für die Ermittlung des BRI tatsächlich die Gebäude-Fertigmaße - also incl. Dämmungen, Bekleidungen etc. - massgebend, insofern hat dein GU recht.
    Ob es aber sinnvoll ist, bei einer Änderung der Dämmschichtdicke die Aussenmasse beizubehalten und die Rohbaumasse (Mauermasse?) zu ändern, steht auf einem anderen Blatt. Hängt aber auch von den Abstandsflächen ab.
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  4. #3
    Livestrong
    Gast
    Danke

    Du meinst es ist nicht gut das Haus innen kleiner zu machen ? Es ist halt schon eng anderseits mag ich wegen 4 cm auch nicht mehr draufzahlen.
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  5. #4
    Avatar von saarplaner
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    Draufzahlen müsst du doch sowieso, 16 cm WDVS ist teurer als 12 cm.
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  6. #5
    Livestrong
    Gast
    Ja das habe ich bereits und das war nicht viel Geld. Nur find ich es komisch das es mehr kostet 16 cm statt 12 draufzukleben weil das haus dann grösser ist vom umbauten raum. Die Dämmung wurde ja von einem Energieplaner empfohlen.
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  7. #6
    Avatar von saarplaner
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    Alles was nach vertragsunterschrift geändert wird erzeugt einen Aufpreis.

    Es ist doch logisch, dass 16 cm WDVS mehr kosten als 12 cm.

    Das hat mir dem BRI jetzt nur zweitrangig zu tun.
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  8. #7
    Baufuchs
    Gast
    @Livestrong

    Wird lediglich das WDVS von 12cm auf 16cm verändert, so fallen Mehrkosten an für:

    - Mehrstärke WDVS
    - ggf. geringfügig größere Dachfläche, es sei denn man nimmt 4cm geringeren Dachüberstand in Kauf

    Alles andere ändert sich nicht.

    Wenn der BU den Rohbau allseitig 4cm kleiner machen will, müsstest Du eigentlich zwar Mehrkosten 16er anstelle 12er WDVS zahlen, aber Gutschriften wegen geringerer Mengen bei Betondecken/Estrich/Innenwänden/Innenputz etc. erhalten.

    Beispiel:

    Betondecke:

    alte Größe: 9,51x8,26m = 78,75 m²
    neue Größe 9,43x8,18m = 77,13 m²

    Minderfläche = 1,62 m² je Decke

    Das sind zwar kleine Mindermengen/Massen, aber es gibt keinen Grund dafür, dass außer dem Mehrpreis für 16er WDVS noch etwas anderes berechnet wird.

    Hinzu kommt allerdings, dass die Planänderungen bei Verkleinerung umfangreicher sind als nur die Änderung der Außenmaße.

    Wenn also keine Probleme mit Abstandsflächen durch die Mehrstärke des WDVS Systems entstehen sollte der Rohbau nicht verkleinert werden.
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  9. #8
    Livestrong
    Gast
    Danke für die Antworten vielleicht hab ich es nicht richtig erklärt.

    Ich hab einen Aufpreis von ca. 1700 Euro weil auch das Material Neopor/Neowall ist. Das ist ja in Ordnung.


    Nur meint der GU die 4 cm Dämmung kommen nicht extra außen hinzu sondern mein Wohnzimmer beispielsweise wird 8 cm kürzer dadurch (2 wandseiten) ist das korrekt ?
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  10. #9
    Livestrong
    Gast
    Oben schrieb doch Manfred das für den Bruttoraum auch die Dämmun zählt und dafür zahle ich ja oder nicht ?
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  11. #10

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    Wenn Dein GU sagt, daß das so sein, ist es natürlich korrekt.

    Ob es klug/ sinnvoll/ nachvollziehbar ist, ist eine andere Sache.

    Es mag Gründe dafür geben (z.B. beim Bau eines Doppelhauses, damit beide Hälften die selbe Fassadenflucht haben, bei ausgereizten Abstandsflächen,...). Bein einem EFH ist es m.E. totaler Unsinn.

    Zudem wären dann die Änderungen an den Werkplänen ganz erheblich, Wände, die schön brav in Mauerwerksmaß geplant wurden, würden nun bei deren Erstellung deutlich mehr Aufwand bedeuten (Steine schneiden) und und und.....

    Letztendlich also steht das Zurückplanen dieser 4 cm in keinem Verhältnis zum Aufwand. Mehrkosten durch eine Mehrstärke an Dämmstoff sind i.O., der Rest i.d.R. nicht.

    Thomas
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  12. #11

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    Oben schrieb doch Manfred das für den Bruttoraum auch die Dämmun zählt und dafür zahle ich ja oder nicht ?
    Hast Du einen Preis vereinbart, der sich auf den BRI bezieht???? Wohl kaum!

    Du zahlst für ein Stück Haus mit diesen oder jenen Eigenschaften/ Einbauten/ Materialien.

    Nochmals (zum Mitschreiben): Das Zurückpllanen kann nur in speziellen Fällen Sinn machen.

    Daher beantworte folgende Fragen:
    1. Hast Du ein freistehendes EFH?
    2. Wenn JA: sind die Abstandsflächen bis zum Äußersten ausgereizt oder könnte das haus (baurechtlich) auch in jede Richtung 4 cm breiter werden?

    Thomas
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  13. #12
    Bauexpertenforum Avatar von mls
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    3. wie ist der planungsstand? gp eingereicht?
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  14. #13
    Livestrong
    Gast
    Es ist eine Doppelhaushälfte. Baugenehmigung liegt seit gestern vor

    Zu 2. Also auf der Westseite gehen die 4 cm noch zum Süden baut der Nachbar an und im Norden ginge es auch. Nur im Osten sind die 3 meter ausgereizt. Wäre es so ein Akt das Haus 4 cm nach vorne zu schieben ? Haben ja 0,75 cm Versatz zum anderen Haus.

    Hab gerade im Vertrag nachgelesen: Es wird daurauf hingewiesen bla bla das bei einer dickeren Dämmung sich die Maße nach innen abtragen und sich die Wohnfläche verkleinert.
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  16. #14

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    Zitat Zitat von Livestrong Beitrag anzeigen
    Hab gerade im Vertrag nachgelesen: Es wird daurauf hingewiesen bla bla das bei einer dickeren Dämmung sich die Maße nach innen abtragen und sich die Wohnfläche verkleinert.
    nach außen wird kein "spielraum" mehr sein.
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  17. #15
    ManfredH
    Gast
    Auch wenns im Vertrag anders steht: Dann versuch doch, dem GU klarzumachen, dass bei Rohbauverkleinerung auch für ihn selbst der Mehraufwand (Umplanung KG und EG, beide Decken kleiner, evtl. Änderung Dachstuhl...) wahrscheinlich grösser ist als die Einsparung.
    Wenn der Mehrpreis für die dickere Dämmung eh schon bezahlt ist, ist seine Argumentation mit dem "umbauten Raum" sowieso nicht nachvollziehbar.
    Und wenn die Häuser gegeneinander versetzt sind, spielt auch die bündige Wandaussenkante keine Rolle.
    Bleibt also nur die Ostseite mit der ausgereizten Abstandsfläche > ob man das nicht evtl. nochmal ganz genau überprüfen sollte?
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