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WDVS jetzt ja oder nein ?

Diskutiere WDVS jetzt ja oder nein ? im Forum Außenwände / Fassaden auf Bauexpertenforum.de


  1. #1

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    WDVS jetzt ja oder nein ?

    Hallo,
    wir haben vor einigen Monaten ein EFH gekauft (Bj.:1938)und möchten dies jetzt modernisieren. Die Außenfassade wurde vor ca.8 Jahren neu gemacht, genauso wie Fenster, Türen und das Dach. Ich möchte es jetzt innen sanieren mit DG-Ausbau( Notfalls mit Innendämmung der Giebelseiten). Lohnt sich zum gegenwärtigen Zeitpunkt eine Außendämmung wenn als Heizung ein Holzvergaser geplant ist und es mir auf einen Meter Holz mehr oder weniger nicht darauf ankommt. Für ein WDVS müsste ich das Dach auch wieder neu decken da der Dachüberstand zu klein ist. Längerfristig werde ich zwar nicht daran vorbei kommen aber für mich stellt sich die Frage, ob ich das WDVS jetzt mit in den Bauantrag nehme u. gezwungen bin es binnen der nächsten 5 Jahre abzuarbeiten oder es später mache(dafür ist doch kein Bauantrag erforderlich). Der Holzvergaser hat doch auch kein ewiges Leben und das WDVS könnte auch mit einer späteren Kesselerneuerung gemacht werden. Den Wortlaut der ENEV 2009 kenne ich. Ich weiß zwar dass es besser ist alles mit einmal zu machen aber leider habe ich in meinen Garten noch keine Ölquelle, Goldader entdeckt. Auch ein Reicher Onkel hat sich bis jetzt noch nicht gemeldet.
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  2. WDVS jetzt ja oder nein ?

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  3. #2

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    Sinnvoll wäre es schon, aber was nicht geht das geht halt nicht.
    Letztendlich muss das jeder für sich selbst entscheiden.


    Gruß
    Ralf
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  4. #3

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    In Deinem Fall würde ich die Außendämmung bis auf weiteres zurückstellen.
    Vielleicht kann man an den Giebelwänden im AG mit Porenbedonng-Vormauerung arbeiten?
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  5. #4

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    ich rate jedem mittlerweile vom wdvs ab.

    die lebensdauer wird zur zeit mit 40 - 50 jahren angegeben. wenn es dann mal runter muss, aus welchen gründen auch immer, wird die generation nach uns sich mit einem riesigen müllberg plagen müssen.

    wenn dämmung, dann nachhaltig mit der sicherheit einer späteren gesicherten reststoffverwertung.
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  6. #5

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    Zitat Zitat von rolf a i b Beitrag anzeigen
    die lebensdauer wird zur zeit mit 40 - 50 jahren angegeben
    Echt? Es traut sich wirklich einer, für dieses Styropor-Geraffel 'ne "Lebensdauer" von 50 Jahren anzugeben? Ok, dass es sogar noch viel länger nicht verrottet - ist klar. Aber wenn mit Lebensdauer optische und technische Funktionsfähigkeit gemeint ist...

    Baustopp
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  7. #6
    Avatar von Helferlein
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    ich rate jedem mittlerweile vom wdvs ab.
    Wenn ich mein Haus dämmmen möchte was empfiehlst du mir dann??????
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  8. #7
    Avatar von Hundertwasser
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    Zitat Zitat von rolf a i b Beitrag anzeigen
    ich rate jedem mittlerweile vom wdvs ab.

    die lebensdauer wird zur zeit mit 40 - 50 jahren angegeben. wenn es dann mal runter muss, aus welchen gründen auch immer, wird die generation nach uns sich mit einem riesigen müllberg plagen müssen.

    wenn dämmung, dann nachhaltig mit der sicherheit einer späteren gesicherten reststoffverwertung.
    1. Welche bezahlbaren Alternativen siehst du im Altbau?
    2. Was hältst du von Systemaufdoppelungen
    3. Wer gibt die Lebensdauer an?
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  9. #8
    haera
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    manchmal ist abreissen und neu bauen billiger, auch wenn es dafür keine Zuschüsse gibt...
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  10. #9
    Avatar von Hundertwasser
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    Zitat Zitat von haera Beitrag anzeigen
    manchmal ist abreissen und neu bauen billiger, auch wenn es dafür keine Zuschüsse gibt...
    Das macht ungefähr soviel Sinn wie:

    "Manchmal ist es besser einen Angeklagten zu erschießen als ihn zu verteidigen"
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  11. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  12. #10

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    Zitat Zitat von rolf a i b Beitrag anzeigen
    die lebensdauer wird zur zeit mit 40 - 50 jahren angegeben.
    So manches Haus wird auch nicht viel älter

    Zitat Zitat von rolf a i b Beitrag anzeigen
    wenn es dann mal runter muss, aus welchen gründen auch immer, wird die generation nach uns sich mit einem riesigen müllberg plagen müssen.
    Das glaube ich nicht, denn es gibt heute schon Verfahren die ein Recycling möglich machen, in 50 Jahren wird es noch viel bessere Methoden geben.

    Gruß
    Ralf
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  13. #11

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    Recycling ist ein schönes Wort, aber wenn man hinter die Kulissen schaut, stellt man oft fest, dass es deutlich mehr Energie kostet, etwas entsprechend aufzubereiten, anstatt es zu verbrennen und neu herzustellen. Ich komme aus dem Bereich der "Müllaufbereitung"...Sinn macht dort eine Aufbereitung und Stofftrennung eigentlich nicht. Unmengen an Energie und Anlageninvestitionen sind erforderlich um den Müll einigermaßen zu trennen um dann einen Bruchteil davon irgendwo doch zu verbrennen.

    Ein sinnvolles Recycling von Styropor ist mir nicht bekannt - das Öl, welches man als Rohstoff und für die Energien zur Herstellung braucht, muß man auch erstmal zusätzlich verheizen!!!
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