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Sanierung: Kabelverlegung an Wand auf Estrichhöhe

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  1. #1

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    Sanierung: Kabelverlegung an Wand auf Estrichhöhe

    Hallo zusammen,

    im Rahmen einer Sanierung möchte ich noch nachträglich einige Kabel verlegen. Die Wände sind mit ca. 5 - 10mm Putz bedeckt, was eine Verlegung von NYM-Kabel bzw. Netzwerkkabel in Leerrohr im Putz quasi unmöglich macht.
    Nun müsste ich also entsprechend in die tragenden Poroton-Wände schlitzen wovon ich aber nicht erbaut bin, da ich nicht unbedingt die Tragfähigkeit schwächen möchte.

    Nun habe ich vor kurzem den Estrich entfernt um eine Fussbodenheizung zu installieren. Da ist mir dei Idee gekommen, auf Höhe des Estrichs den Putz zu entfernen und dort die Kabel an den Wänden zu verlegen. Vorteil wäre aus meiner Sicht, daß ich die Wände nicht schlitzen müsste aber die evtl. über den Putz abstehenden Kabel auch nicht weiter stören würden da sie ja quasi im Fussboden verlegt wären.... getrennt von Estrich natürlich durch den notwendigen Wanddämmstreifen.

    Wie sind Eure Meinungen dazu?

    Gruss
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  2. Sanierung: Kabelverlegung an Wand auf Estrichhöhe

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  3. #2

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    Geht zur Not schon.
    Nur - wie kriegst Du die Leere aus dem Rohr?

    Was für ein Bodenbelag?
    Welche Scheuerleiste?

    Wie sieht es mit der Dämmung unter dem Heizestrich aus?
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  4. #3
    Themenstarter

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    Ich würde die Kabel erstmal direkt bei Montage einziehen... und hoffen das es im Falle eines Falles mit einem Einziehdraht funktioniert diese auszutauschen.

    Der Gesamtaufbau (Oberkante Bodenplatte bis Oberkante Estrich) beträgt ca. 90mm. Davon sind 30mm für Dämmung und der Rest entsprechend für die Fussbodenheizung und den Estrich eingeplant.
    Durch die dünne Dämmung möchte ich auch nicht unbdingt auf der Bodenplatte die Kabel verlegen, der Zustand der ursprünglichen Dämmung lässt mich davon Abstand nehmen.
    Als Bodenbelag soll später Fliese und entsprechend auch als Sockelleiste dienen.
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  5. #4
    Avatar von fmw6502
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    der Putz hat 10mm Dicke und Du willst die Mauer nicht schlitzen. Wie dünn soll dann das Installationsrohr sein?

    Denk auch dran, je nach Außenwandaufbau bildet der Innenputz die Luftdichtigkeitsschicht...

    Gruß
    Frank Martin
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  6. #5

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    Warum das Rohr nicht auf der Rohbetondecke befestigen?
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  7. #6
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    Auf der Rohbetondecke wollte ich eigentlich nicht verlegen, da dies zwar die 30mm Dämmung entsprechend bearbeiten kann aber mir grundsätzlich 2-lagige Dämmung, bei Nutzung der Rohdecke als Installationszone, empfohlen wurde. Leider bin ich ja auf max. 90mm inkl. FuBoHe begrenzt. Deshalb eben die Idee mit dem Installieren an der Wand, aber auf Dämm- bzw. Estrichhöhe. Da würde mich dann ein Überstand der Leitungen/Leerrohre über den Putz nicht wirklich stören... WENN dies zulässig wäre!
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  8. #7

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    hi, es ist im neubau gang und gebe die verkabelung in flexrohr auf der rohbetondecke zuverlegen, die erste dämmung gleicht die install.rohre aus die zweite dämmschicht bildet die ebene fläche für die FBH.

    ich geh mal davon aus das eine fachfirma beauftragt ist welche sich mich den installationszonen auskennt und hier auch weiß was sie tut..
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  10. #8
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    Ja, dass es eigentlich Standard ist weiss ich da ich es schon öfter gesehen habe. Mein Problem ist nun die angesprochene dünne Dämmung auf der Rohdecke von insgesamt 30mm. Wenn ich diese nun noch aufgrund der Kabel umd teilweise 20mm einschneide bzw. ausspare kann ich mir die Dämmung fast ganz sparen. Oder macht das nichts aus? In der alten Dämmung lagen die Kabel teilweise ohne Überdeckung direkt unter dem Estrich. Ist das ok? Ich dachte eigentlich nicht, allein schon wegen dem Thema Schalldämmung.
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  11. #9

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    nein das macht nix aus. das NYM -kabel wird zum Mechanischen Schutz in leerrohr gelegt. Laut VDE dürfte es ohne leerrohr unterm estrich verlegt werden( korrigiert mich falls das nun anderst ist;-))
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