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  1. #1

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    Mauerwerk in Kehlbalkendecke

    Hallo,

    das Obergeschoss wird durch eine Kehlbalkendecke mit Mineralwolle zwischen den Doppelzangen vom kalten Spitzboden getrennt. Oberseite OSB-Platten, Unterseite GK.
    Geplant ist die Oberkante Innenmauerwerk (KS-Mauerwerk) 1 cm unter OK Kehlbalken, damit die Wandkrone noch gedämmt wird und keine direkte Kältebrücke entsteht.

    Der cm kommt mir zu knapp vor, ggf. soll das Mauerwerk 4 cm tiefer enden und die Dämmung entsprechend stärker. Der Planer rät aus Gründen des Schallschutzes zwischen den Räumen ab.
    Ist der cm ausreichend? Oder sowieso Haarspalterei?

    Grüße Alexander
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  2. Mauerwerk in Kehlbalkendecke

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  3. #2

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    ...ich halte selbst 4 cm für deutlich zu knapp!!!!!

    Schallschutz ist ein Thema, keine Frage, Kondenswasser (+ Schimmel) an den Wänden aber sicher auch.

    Selbst wenn der lächerliche 1cm aus einer noch erfindenden Superdämmung bestünde, würde es natürlich eine Wärmebrücke über die Seite geben (also nicht die Mauerkrone).

    Was Ihr da plant wird zu 100% mit einem erheblichen Bauschaden enden. Gleich mal die Haftpflichtversicherung informieren

    Thomas
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  4. #3

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    Zum Verständnis...

    ...Du meintest das schon so, oder????

    Thomas
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  5. #4

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    Thomas, ich habe es genauso verstanden...

    Und wieso soll dich da oben das Material retten? Da kannst du locker 10 cm tiefer bleiben und der Schallschutz ist in Ordnung...
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  6. #5
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    Ja, genauso.
    Dann bleiben die Steine tiefer.
    Danke Alexander
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  7. #6
    Themenstarter

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    Aber mal konsequent zu Ende gedacht, die Aussenwände laufen auch durch, und sind nicht gedämmt.
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  8. #7

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    Aber mal konsequent zu Ende gedacht, die Aussenwände laufen auch durch, und sind nicht gedämmt.
    Wie bitte????? Nicht Dein Ernst, oder??????
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  9. #8

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    Doch, Thomas...

    Das ist oft so...

    Wenn die KS-Steine durchlaufen durchbrechen sie die Kehlbalkendämmung...

    Aussen ist da 15 cm Dämmung drauf, Kehlbalkenlage ist 250 mm gedämmt aber die Wand die läuft durch und ist auf der Innenseite nicht gedämmt...

    Auch bei Poroton gibbet das Problem...

    Nette wärmebrücke
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  10. #9

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    Genauso wie Schonsteine durchlaufen, kaum einer denkt dran den Schornsteinkopf zu dämmen...
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  11. #10

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    Das ist oft so...

    Wenn die KS-Steine durchlaufen durchbrechen sie die Kehlbalkendämmung...

    Aussen ist da 15 cm Dämmung drauf, Kehlbalkenlage ist 250 mm gedämmt aber die Wand die läuft durch und ist auf der Innenseite nicht gedämmt...
    Komisch hatte gerade HEUTE ABEND das Thema mit einem BH. Witzig...irgendwie.

    Aber: Die Umfassungswände stellen hier ja mehr als nur eine "Kühlrippe" dar. So etwas kann selbst ein mittelmäßig begabter Planer nicht "vergessen"......wo gibt's denn das????

    Auch bei Poroton gibbet das Problem...
    Nein...wenn Du die hochgedämmten Steine meinst (T9, T8, T7), dann sicher nicht; wenn HLZ + WDVS, dann schon....wenn man's falsch plant....

    Thomas
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  12. #11
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    Deshalb stellt sich eine ganz andere Frage:

    Warum ist der Spitzboden außerhalb der gedämmten Hülle?

    Die paar m² gedämmte Dachfläche vs. Themen wie hier ... lohnt nicht.
    Wenn man dann noch den Aufwand für die gedämmte Luke setzt ...
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  13. #12

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    ..naja...je nachdem wie groß der Dachstuhl ist. Schließlich muß man den dann auch mitheizen. Auch wenn dort nur Mäntel und Skier lagern....
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  14. #13

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    Zitat Zitat von Thomas B Beitrag anzeigen

    Nein...wenn Du die hochgedämmten Steine meinst (T9, T8, T7), dann sicher nicht; wenn HLZ + WDVS, dann schon....wenn man's falsch plant....

    Thomas
    Naja, Porenbeton hat in alle Richtungen den gleichen Lambda

    Poroton halt nicht...

    Da ist der Lambda durch die Wand viel geringer als nach oben...

    Deswegen hat man das Problem eher bei Poroton als bei Porenbeton (dafür hat man da gaaaanz viele Andere...
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  16. #14

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    Poroton halt nicht...
    ...weshalb man auf der Mauerkrone einfach flugs einen Sterifen WD anordnet. Wo ist das Problem?

    Ich sehe das das Problem im konkreten falle her bei der Tatsache, daß es sich um KS handelt.

    Thomas
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  17. #15

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    Das Problem bei Dämmung in der Kehlbalkenlage ist das die Mauerkrone halt noch 2 m weiter oben ist

    Wenn man die Sparrenlage komplett dämmt ist das ja überhaupt kein Problem...

    Aber wie löst man das Problem wenn die Aussenwand durch die Kehlbalkenlage durch geht, aussen gedämmt ist und innen im ungedämmten Bereich? Das ist doch eine Wärmebrücke. Müsste man eigentlich komplett auch dämmen...
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