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  1. #1

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    Alle Jahre wieder!

    und es ist kein Ende in Sicht.

    http://wirtschaft.t-online.de/heizko...51980352/index

    Die Energiepreise treffen Hausbesitzer genau so. Viele Häuser werden heute bereits unzureichend beheizt, und aus Sparsamkeit werden Bauschäden produziert.

    Vielleicht rechnet sich eine Sanierung und sehr gute Wärmedämmung doch früher als erwartet.

    Gruß
    Ralf
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  2. Alle Jahre wieder!

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2
    Bauexpertenforum Avatar von mls
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    verglichen mit der "energetischen qualität", die teilweise in deutschen landen steht, wäre
    nicht mal eine "sehr gute wärmedämmung", sondern bereits eine minimaldämmung nach
    bauphysikalischen aspekten (din 4108-2; etwa 4cm wärmedämmung ..) erfolgreich, um
    drastische (!!!) einsparungen und komfortgewinne zu realisieren. dazu isolierglasfenster
    in schlechtest verfügbarer qualität - um lichtjahre besser, als die immer noch vorhandenen
    uralt-einscheibenverglasungen.

    das eine noch bessere dämmung noch besser ist .. klar.

    wenn man aber mal bestandsanalysen an altbauten macht, auf nicht ohne weiteres
    bewertbare anlagentechnik (öleinzelofen, einzelne elektro"heiz"körper, dez. gastherme usw.)
    und "gleichwertige bautechnik" trifft, wünscht man sich einfache, wirkungsvolle massnahmen
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  4. #3
    Avatar von alex2008
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    Das Hauptproblem Warum nicht mehr energetisch saniert wird liegt doch zu einem großen Teil auch in dem Dickicht an Gesetzen, Verordnungen und Voraussetzungen für Fördermittel.
    Dann noch die pauschalen Infos aus den Medien dies spart soviel % jenes soviel % Nun statt Prozentwerten könnte man ja auch konkrete Werte (die man für die %-Rechnung eh benötigt) angeben. Aber da haben mächtige Lobbyverbände aus Herstellern, Ökoideologieverbretterten ja was dagegen.
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  5. #4

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    Warum nicht mehr energetisch saniert wird liegt vor allem auch an den Kosten!

    Ein bíßchen Styropor an die Wand kleben, neue Fenster, Solaranlage etc. und schon hat man das 100.000 EUR "sorglos" Paket.
    Der Industrie mag das gefallen, mir gefällt es genauso wenig wie die steigenden Energiepreise.

    Komplettsanierung und Energiekosten, für mich zwei gleich große Unworte.
    Ich bin gespannt wo das hinführt.
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  6. #5
    Themenstarter

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    Zitat Zitat von otto2011 Beitrag anzeigen
    Warum nicht mehr energetisch saniert wird liegt vor allem auch an den Kosten!
    So haben die Leute schon vor 10 Jahren argumentiert, und auch vor 20 Jahren, und auch vor 30 Jahren. Glaubst Du es wird in Zukunft billiger? Schau Dir mal die Preisentwicklung für Dämmung, Fenster usw. an.

    In den wenigsten Fällen können die Einkommen auch nur annähernd mit der Preisentwicklung Schritt halten. Gleichzeitig steigen noch die Energiekosten.

    Ich könnte Dir einige Beispiele nennen.
    Bei meinem Bruder haben wir vor 7-8 Jahren eine Dämmung mit 8cm angebracht. Das war der größte Fehler seines Lebens. Hätten wir 20cm draufgepackt, dann hätte er die Mehrkosten dafür bereits wieder eingespielt. Und hier reden wir nur von einem kurzen Zeitraum. Er wird das Haus aber sicherlich noch die nächsten 30-40 Jahre bewohnen.

    In Zukunft werden wir uns nicht mehr fragen ob wir uns ein Haus leisten können, sondern ob wir uns den Unterhalt dafür leisten können.

    Heizölpreis vor 2 Wochen, 92Ct./Liter (inkl MwSt.) bei 3.000 Litern, gestern Abend lag der Preis bei 89,8Ct./Liter. Ein typ. 70er Jahre Haus, normal beheizt, vernichtet dann schnell mal 250,- bis 300,- € PRO MONAT !

    Gruß
    Ralf
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  7. #6

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    Zitat Zitat von R.B. Beitrag anzeigen
    und es ist kein Ende in Sicht.

    http://wirtschaft.t-online.de/heizko...51980352/index

    Die Energiepreise treffen Hausbesitzer genau so. Viele Häuser werden heute bereits unzureichend beheizt, und aus Sparsamkeit werden Bauschäden produziert.

    Vielleicht rechnet sich eine Sanierung und sehr gute Wärmedämmung doch früher als erwartet.

    Gruß
    Ralf
    Für Mieter eher weniger, zumindest solange keine richtige Verbrauchsermittlung und Kostenberechnung möglich ist.
    Solange mit ungenauen Meßgeräten, übertriebenen Formeln und ggf noch in der falschen Reihenfolge abgerechnet wird, kann es vorkommen, dass das runterdrehen der Heizung nichts bringt.
    Wir hatten so einen Fall im Bekanntenkreis: Einsparungen wären möglich gewesen bei drastischer Reduzierung des WW Verbrauchs...also sozusagen: Lieber gut heizen aber nicht duschen.....dann zahlt der vielduschende Nachbar....
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  8. #7

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    Zitat Zitat von R.B. Beitrag anzeigen
    Ich könnte Dir einige Beispiele nennen.
    Bei meinem Bruder haben wir vor 7-8 Jahren eine Dämmung mit 8cm angebracht. Das war der größte Fehler seines Lebens. Hätten wir 20cm draufgepackt, dann hätte er die Mehrkosten dafür bereits wieder eingespielt. Und hier reden wir nur von einem kurzen Zeitraum. Er wird das Haus aber sicherlich noch die nächsten 30-40 Jahre bewohnen.
    ....tja....die Vermutung hab ich auch: Es wäre besser und möglich gewesen, statt der 10cm...15cm Dämmung aufzubringen.
    Die geringen Mehrkosten, wären wahrscheinlich schon wieder drin, trotz meiner relativ niedrigen Energiekosten von 1100-1200 Euro p.a bei derzeitigem Preisniveau und 230 qm üppig beheizter Fläche....
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  9. #8

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    Nachdem ich selbst auch derzeit in der sanierungsphase bei meinem Häuschen bin, kann ich so manchen Mitbürger sehr gut verstehen, wenn so manche Maßnahmen nicht getroffen werden!

    Beispiel gefällig?

    Gerne: meine fördermittel wurden gekürzt, weil in meinem Energieausweis steht, dass die bodenplatte nicht gedämmt ist..

    Auf meine frage hin, was ich nun machen sollte, um in den Genuss der Förderungen zu kommen, wurde mir erklärt, dass ich vorm Bauen an die Dämmung der Untersten Ebene denken hätte sollen..

    Die frage, ob sich irgendwer auch meinen Antrag durchgelesen hat, wurde fast schon beleidigend mit " natürlich, ist ja unsere Aufgabe" beantwortet

    Als ich im Anschluss auf mein Geburtsjahr (1979), und daraufhin auf das Baujahr des Hauses (vor 1900), verwies, um zu erklären, dass ich zum Zeitpunkt des Baus einfach noch nicht auf der Welt war, könnt ich quasi das "wassollichtunisthaltso" Schulterzucken durchs Telefon sehen...
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  10. #9
    Bauexpertenforum Avatar von stefan ibold
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    na, da passt das doch dazu

    Wärmedämmung = Wahnsinn?
    http://www.ndr.de/fernsehen/sendunge...inuten385.html


    Moin,

    ich habe mir den gesamten Beitrag angesehen. Sollte man wirklich tun, um in der Folge auch mitreden zu können.

    Meine Anmerkungen dazu:

    1. Beeindruckt hat mich das Brandverhalten. Einschränkend muss ich aber anmerken, dass auch hier in erster Linie die Bausünden in Sachen der Falschausführung ursächlich für die Brandweiterleitung sind.
    Es wird suggeriert, dass Wärmedämmung ansich übel ist (s. Titel der Sendeung), nicht aber, dass es die Wahl des Werkstoffs ist, die zu Problemen führt.

    2. Auch Antidämmstoffguru K. Fischer findet die Ursachen für Schäden nicht im Dämmstoff selber, sondern nur in den Falschausführungen der technischen Art. In den vielen Foren "bewirbt" er allerdings ganz anderes. Er verteufelt Wärmedämmungen insgesamt. Im Beitrag hat er sich das so aber offenbar nicht zu sagen getraut.
    Sämtliche seiner Beispiele waren auf erhebliche Ausführungsdefizite bei der Erstellung zurückzuführen. Beispiel die deutlich zu geringen Überstände von Zinkabdeckungen im Balkonbereich und der Fensterbänke.

    Dass Dämmsysteme mit den aufgeklebten Klinkerriemchen auch für mich nur dritte Wahl sind, will ich gar nicht verhehlen. Jeder Bausachverständige weiß, dass die auch von Fischer beschriebene Fugenabrissbildung zwischen Stein und Fuge Niederschlagswasser eindringen lässt. Die Wärmedämmung als solche ist aber wieder nicht ursächlich für die von Fischer sooft angeführten "abgesoffenen" WDVS.

    3. Selbst eine vorgehängte Fassade, bei der eine Unterkonstruktion aus Holz vorhanden ist, wird über lang oder kurz den Brand weiterleiten. Nur regt sich hier kein Dachdecker darüber auf. Konstruktionen aus nicht brennbaren Werkstoffen können nunmal nicht alle Anforderungen, in erster Linie an die Optik, erfüllen. Oder sollen Schieferfassaden in Gegenden wie der Eifel, dem Sauerland oder Harz in Innenstädten gänzlich verboten werden?

    In keinem der Unterbeiträge wurde die Wirkungsweise von Wärmedämmstoffen wirklich in Zweifel gezogen. Was es aber zu klären gilt, ist die Auswahl der Dämmstoffe. Über lang oder kurz wird sich diese Frage auch beim Flachdach stellen. Polystyrole könnten hier ein zukünftiges Auslaufmodel werden.

    Grüße

    stefan ibold
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  11. #10
    Avatar von susannede
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    Viele Menschen könnten sich die warme Wohnung mit 22 Grad
    Viele Häuser werden heute bereits unzureichend beheizt, und aus Sparsamkeit werden Bauschäden produziert.
    Kann man das mal genauer ausdeuteln...?

    Warme Wohnung = 22°C ?

    Unzureichend beheizt = ? °C

    Muss ich mich jetzt schlecht fühlen, weil ich die Heizung in meiner Wohnung noch nicht aufgedreht habe ?
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  12. #11

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    Nö...

    Unzureichend beheizt wäre meine Wohnung z.B. wenn ich hier im Wohnzimmer 22 Grad habe, die Küche durch die Küchenabwärme aufheize, das Badezimmer genau auf den Punkt auf meine 24 Grad erwärme und das Schlafzimmer überhaupt nicht heize.

    Das gibt zuverlässig Schwitzwasser am Fenster was ich durch Lüften alleine nicht wegbekomme ( da friert mir eher mein Wasserbett ein )

    Wenn ich die Heizung im Schlafzimmer minimal aufdrehe, so das das Schlafzimmer durch die Bank 18 Grad hat hab ich null Schwitzwasser am Fenster...

    Wenn ich es durch den Raumverbund aufheizen lasse habe ich zuverlässig Nässe...

    Und im endeffekt ist es doch völlig egal, WIE ich das Zimmer erwärme, ob durch Raumverbund oder durch eigenständige Heizung...
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  13. #12
    Themenstarter

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    Zitat Zitat von susannede Beitrag anzeigen
    Kann man das mal genauer ausdeuteln...?

    ....

    Unzureichend beheizt = ? °C
    Mit unzureichend meinte ich, dass in einem Haus manchmal nur noch 1 Zimmer beheizt wird, der Rest bleibt kalt.....feucht. Wird dann in der beheizten Küchen nach dem Kochen nur für 5 Minuten die Tür geöffnet, tropft bereits im Flur das Kondensat von der Decke.

    Zitat Zitat von susannede Beitrag anzeigen
    Muss ich mich jetzt schlecht fühlen, weil ich die Heizung in meiner Wohnung noch nicht aufgedreht habe ?
    Auf jeden Fall. Du bist eine ganz Schlimme.

    Gruß
    Ralf
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  14. #13

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    Zitat Zitat von H.PF Beitrag anzeigen
    ...
    Wenn ich es durch den Raumverbund aufheizen lasse habe ich zuverlässig Nässe...

    Und im endeffekt ist es doch völlig egal, WIE ich das Zimmer erwärme, ob durch Raumverbund oder durch eigenständige Heizung...
    Watt denn nu oder wie?

    Kannst Du uns diesen Gedankengang mal bitte aufdröseln?
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14
    wasweissich
    Gast
    was gibts da noch aufzudröseln ?? ich habs sofort verstanden ....

    holger hat aber vergessen , dass man im letzten satz für akademiker noch in klammern den zusatz (für die temperatur in den einzelnen räumen) einfügen müsste ...
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  17. #15
    Avatar von susannede
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    wwi, auch bei Akademikerallergie, es bezieht sich auf die Nässe...

    Wenn ich es durch den Raumverbund aufheizen lasse habe ich zuverlässig Nässe...
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