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Wie sind eure Erfahrungen mit Betonfliessestrich?

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  1. #1

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  2. Wie sind eure Erfahrungen mit Betonfliessestrich?

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  3. #2

  4. #3
    Unregistriert
    Gast
    Hallo

    Gibt es hier jemanden, der die Wirkung der Betonzusatzmittel mal erklären könnte?

    Grds. bekommt man Beton flüssiger, wenn man mehr Wasser reingibt.
    Als Nachteil wird damit aber der Zement (als Leim / Kleber im Gemisch) verdünnt.
    Deshalb wird doch immer dieser W/ Z -Wert angegeben.
    Durch chemische Zusätze versucht man das Wasser zu ersetzen.

    Max
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  5. #4
    Themenstarter

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    Danke, die Suchfkt. ist auch mir bekannt.
    Aber in diesem Beitrag wird nur beiläufig über Zementfliessestrich gesprochen & der Titel fragt nach anderen Estrichformen.
    Sprich, dort sind die Chancen eher gering, Erfahrungen zum Thema Fliessestrich zu erhalten.
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  6. #5
    Lebski
    Gast
    Grob gesagt setzt ein Fließmittel die Oberflächenspannung von Wasser herab. Wie Spüli: Man kann ein Wasserglas bis über den Rand füllen, dann ein Tropfen spüli, und es läuft über. Durch das Fließmittel wird die Reibung im Beton herabgsetzt, ohne mehr (schädliches) Wasser zu benötigen.

    Fertigmischungen von Zementfließestrich: da sehe ich keinen Probleme.
    Bei Lieferungen durch ein Betonwerk ist man von örtlichen Zuschlägen abhänig. Ein Grund, warum es sich bei uns nicht durchsetzt: Die Zuschläge lassen kein befriedingendes Ergebniss zu. Das ist in anderen Regionen wieder anders.
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  7. #6
    Themenstarter

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    @Lebski,

    danke.

    Bedeutet dies ein klares Ja zum Zementfließestrich.
    Mein "Problem" war bis -bis ich diese Estrichform kennenlernte-, ich hätte gerne die glatte Oberfläche des Anhydritestrich & aber genauso auch die Wasserunempfindlichkeit des Zementestrichs.

    Und mit diesem Zementfließestrich hätte ja nun alle Vorteile, dieser beiden Estrichformen, in einem vereint.
    Ohne sehe ich da was falsch?

    Edit: War gerade noch mal auf der Herstellerseite, diese bietet 3 verschiedene Sorten Zementfliessestrich an, was wird da wohl der Unterschied sein?
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    Edit: Einen Unterschied habe ich mir gerade erlesen, nämlich unterschiedliche Funktionsheizenzeiten.
    Beim 440-iger kann man erst nach 21 Tagen damit geginnen, und beim 444 -iger schon nach 3 tagen.

    Welcher ist eher zu Empfehlen!?
    Geändert von Peter S. (19.03.2005 um 18:49 Uhr)
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  8. #7
    Avatar von Berni
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    Tach,
    hast Du vor, Deine Wohnung unter Wasser zu setzen?
    Da sind 60.000 Leute im Stadion, rate mal, wer den Ball vorn Kopf kriegt?
    Deswegen geht da auch keiner mehr hin. Die geben sich jetzt alle die Kugel.

    Zementestrich bleibt Zementestrich mit all seinen Vor u. Nachteilen. Genau so wie Anhydrit. Und Zement schwindet nun mal, schüsselt dadurch auch auf und ist Risse anfälliger als Anhydrit. Die Ausdehnung bei Temperaturunterschieden ist ebenfalls größer.
    Wo bleibt die Feuchtigkeit von 5 Masse% beim 444, wenn er denn mit Epoxy abgesperrt wird? Werden hier Teile der Bauphysik außer Kraft gesetzt?

    Zum letzten Absatz der PDF-Datei von ***** lese ich nur, daß sie für nichts garantieren, weil auf jeder Baustelle andere Bedingungen sind.
    Werden die Estriche etwa in Zukunft im Labor hergestellt und dann zum Bau gefahren?

    Was muß ich mir unter einer "glatten" Oberfläche vorstellen?
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  9. #8
    Themenstarter

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    @Berni,

    auch dir danke für deine Ausführungen.
    Auch wenn die Selbigen, mir nicht wirklich weiterhelfen.

    Oder hast du wirkliche Erfahrung mit Zementfliessestrich?

    Denn mich verwundert deine Negativeinstellung nicht wirklich, denn auch andere Quellen sprechen eigentlich nur positiv über ZFE.

    Siehe
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    Welchen Estrich würdest du empfehlen?
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  10. #9
    Avatar von Berni
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    @ Peter S.
    Nein, ich persönlich habe keine Erfahrung mit ZFE. Aber ich würde ihn auch selber bei Kunden als Verbundestrich einbauen.
    Ich kenne einen Productmanager von einem größeren Transportbetonunternehmen, das acht Jahre Zeit und zig Millonen in die Entwicklung eines ZFE gesteckt hat und es nach drei Jahren wieder vom Markt genommen hat. Zum einen, weil die Nachteile als Schwimmende Ausführung noch größer waren als bei herkömmlichen Zementestrichen.(hohes Schwindmaß, Schüsselungen, höhere Rissgefahr und größere Ausdehnung).
    Zum anderen aus Unwirtschaftlichkeit.
    Bei Fußbodenheizung baue ich den Leuten einen konventionellen Anhydritestrich ein, wenn höhere Festigkeiten gefordert sind auch als Fließestrich.
    Ansonnsten verlegen wir schon Zementestrich.
    Auch wenn es überheblich klingt, ich baue bei keinem Bauherrn einen Zementestrich bei Fußbodenheizung ein. Dafür muß er sich einen anderen suchen. Ich habe einfach keinen Bock, abends meine Baustellen abzufahren und Reklamationen zu beseitigen.
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  11. #10
    Themenstarter

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    @ Berni,

    danke, jetzt kamen die Infos die mir einwenig weiterhelfen.

    Erstmal noch zwei Grundlegende Sachen zu meinen Örtlichkeiten, dass gesamte Haus bekommt FBH und meine Dusche soll eine ebenerdige werden.

    Sprich fürs Bad wäre eigentlich Zementestrich, und wegen der FBH Anhydritestrich die bessere Wahl.
    Daher meine Frage, was wäre der beste Mittelweg?

    Warum deine Abneigung der Kombination Zementestrich+FBH?
    Was ist der Unterschied zwischen Anhydritestrich & Anhydritestrichfliessestrich?
    Was ist von Gussasphaltestrich zu halten?
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  12. #11
    Avatar von Berni
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    @ Peter S.

    Bei AE und AFE ist das Bindemittel Anhydrit. AFE wird durch Zugabe von Fließmittel und Stabilisatoren fließfähig gemacht und durch die Stabilisatoren ein absacken der Körnung verhindert.
    Lies dir den Bericht von Uzin mal richtig durch, nicht nur was dich als Bauherr interessiert. Dieses Material ist durch den hohen Wasseranspruch immer kurz vor der Kippe, das heißt kurz vor dem entmischen. Ein halber Liter Wasser mehr, und es setzt sich oben ab. In der Praxis bedeutet das eine Oberfläche, die ungenügende Festigkeiten hat.
    Ein W/Z-Wert von fast 0,80 ist das doppelte, was ein Zement normalerweise benötigt. Die ganze Zement- Estrichtechnologie und Betontechnologie basiert darauf, den W/Z-Wert, den Zementanteil und das Feinkorn (Mehlkornanteil) so gering wie möglich zu halten. Alle drei Faktoren haben einen wesentlichen Anteil am Schwindverhalten des eingebauten Baukörpers und den daraus folgenden anderen negativen Eigenschaften.
    Die Vorteile bei AF und AFE liegen genau in diesem Schwindverhalten. Sie haben fast keins.

    Deine ebenerdige Dusche stellt ein kleines Problem dar. Diesen Bereich würde ich trennen und aus Gewährleistungsgründen vom Fliesenleger ausführen lassen. Hier muß abdichtungstechnisch ein anderer Aufbau gewählt werden, der auch nur auf Zementbasis ausgeführt werden sollte. Das Gefälle kann mit einem Fließestrich nicht ausgeführt werden.
    Ansonsten kann das Bad auch mit AE ausgeführt werden.
    Zum Thema "glatte" Oberfläche:
    Ich habe schon eingebaute Fließestriche gesehen, die hinterher säckeweise mit Ausgleichsmassen ausgeglichen werden mußten. Ebenso konventionelle Estriche. Es kommt immer auf die ausführenden Leute an.
    Gußasphalt kommt im Wohnungsbau kaum noch zum tragen. Der erfordert bei der Dämmung und den Heizrohren andere Materialien und ist somit auch nicht wirtschaftlich.
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  13. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  14. #12
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    Zitat Zitat von Berni
    Ansonsten kann das Bad auch mit AE ausgeführt werden.
    Zum Thema "glatte" Oberfläche:
    Danke

    Also könnte ich die komplette Bad mit AE machen lassen, oder selbst bei Einsatz von AE der Duschbereich mit Zementestrich ausgeführt werden?

    Wie sieht es dann mit den unterschiedlichen "Reifungszeiten" aus, besser gesagt wie sollte man diese handeln?

    Anmerkung: Auch unter die begehbare Dusche soll FBH, duscht sich einfach schöner mit waren Füssen.
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  15. #13
    Avatar von Berni
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    Tach Peter,
    nein, den Duschbereich würde ich nicht mit Anhydrit machen.
    Bevor du jetzt mit dem Planen des Estrichs und der Fußbodenheizung weitermachst, mußt du erst mit deinem Architekten, Fliesenleger, Dachdecker oder Estrichleger deine Abdichtung für die bodengleiche Dusche planen.
    Wenn du den Duschbereich mit Schnellestrich machst, kannst du den mit dem Anhydrit zusammen aufheizen.
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