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Qualitätssicherung + Bausatzhaus

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  1. #1
    Avatar von Ebbi2000
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    Qualitätssicherung + Bausatzhaus

    Hallo,

    ich bräuchte Tipps, wie man einen guten unabhängigen Berater zur Qualitätskontrolle über die gesamte Bauzeit finden kann.

    Sachlage:
    Ich plane ein Bausatzhaus einer Firma aus Landau (isdochegal) zu erstehen. Erste Gespräche fanden statt und soweit bin ich als Laie von der Bauweise angetan.

    Aber ich will mich nicht einfach verlassen müssen. Wie komme ich an einen unabhängigen Berater für mein Bauvorhaben?

    Ich wohne im Raum Rastatt, Baden-Baden, Karlsruhe.
    Wer kann mir einen Tipp geben wie man einen fähigen und vor allem unabhängigen Mann herausfindet.

    Hat jmd. eine Konkrete Emfehlung in meiner Nähe?

    Schonmal Danke für eure Tipps
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  2. Qualitätssicherung + Bausatzhaus

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2

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    Wenn das ein Haus wie ein Ikea Möbel ist und Du einen Haufen Material auf die Baustelle bekommst sowie einen Bauplan a´la Lego(R) (Such den einreihigen Stein mit 20 Noppen), dann brauchst Du einen Bastelbegleiter.
    Das ist ein Job, den sich nur ganz wenige firmenexterne antun. Warum? Weils meist einfacher ist, die Arbeit gleich selber zu machen, was man aber wiederum nicht bezahlt bekommt!
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  4. #3

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    Zitat Zitat von Ebbi2000 Beitrag anzeigen
    Ich plane ein Bausatzhaus ........soweit bin ich als Laie
    Das passt irgendwie nicht. Und was soll der "unabhängige" Berater machen? Das Haus bauen?

    Meine Meinung, nur weil ein Haus in Einzelteilen angeliefert wird, kann man das als Laie noch lange nicht selbst bauen. Ein Betreuer hilft hier auch nicht, denn der kann nicht tage-/wochen-/monatelang auf der Baustelle stehen und jeden Hammerschlag begutachten.

    Man sollte also bei so einer Aktion seine Fähigkeiten schon sehr gut einschätzen können. Ausreichend Erfahrung ist nicht nur hilfreich sondern zwingend erforderlich.

    Was immer wieder vergessen wird, ein Haus besteht nicht nur aus ein paar Wänden und einem Dach drauf. Die meiste Arbeit macht der Innenausbau. Man sollte also sehr viel Freizeit einplanen die man dann für die Baustelle aufwenden kann. Mit ein paar Wochen Jahresurlaub ist es nicht getan.

    Gruß
    Ralf
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  5. #4

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    Wieder mal ein Lego-Haus. Diesmal mit innengedämmten Holzspan-Schalungssteinen.

    Die vollmundigen Sprüche des Anbieters sind mit Vorsicht zu genießen:
    Ausgereifte Systemteile wie etwa Stürze, Schalungen, Fenster mit montierten Rollladenkasten, Erker und Säulen sorgen dafür, dass die Selbstbauer stressfrei vorankommen.
    Warum die dummen Profis das immer noch anders machen...?

    Decken, Dachstuhl, Treppen, Haustüre und die komplette Haustechnik und vieles mehr sind ebenfalls im Lieferumfang des Bausatzes enthalten. Laiengerechte Montagesysteme ermöglichen einen einfachen und schnellen Einbau, auch ohne Fachkenntnisse.
    Warum die dummen Profis noch zig Fachausbildungen machen, um dann nach Gewerken getrennt mit offenbar längst nicht so genialem Material zu arbeiten, fragt man sich...

    Zudem erhalten die angehenden Bauherren bei den xyz Selbstbau-Seminaren eine kompakte Einführung in alle praktischen Fragen rund um ihren Hausbau.
    Andere studieren sowas jahrelang. Statt daß sie auf einen Wochenendkurs in die Pfalz fahren...!

    Man, müssen die alle doof sein.
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  6. #5
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    Avatar von Ebbi2000
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    Danke für eure Antworten.

    Ich will natürlich nicht alles selber bauen. Aber Eigenleistung bei gewissen Bauabschnitten unter der Kontrolle der Einweiser der Firma, die ja dann auch die Haftung für das Gewerk nach Abnahme übernimmt, hört sich für mich so schlecht nicht an.

    Mir ist ebenfalls klar, dass bauen eine komplexe Angelegenheit ist. Mir geht es eher darum, jmd. unabhängigen VOR der Aktion zu kontaktieren, ihm alles genau darzulegen, Bauplanungen zu besprechen und vielleicht alle unrealistischen Vorhaben meinerseits zu bremsen und kritisch zu hinterfragen.

    Bauen soll er nicht, nur mitdenken und kritisch hinterfragen, was für mich als Laie machbar ist und was nicht.

    Wieder mal ein Lego-Haus. Diesmal mit innengedämmten Holzspan-Schalungssteinen.
    Was spricht gegen einen solchen Schalungsstein?

    Zitat:
    Zudem erhalten die angehenden Bauherren bei den xyz Selbstbau-Seminaren eine kompakte Einführung in alle praktischen Fragen rund um ihren Hausbau.
    Andere studieren sowas jahrelang. Statt daß sie auf einen Wochenendkurs in die Pfalz fahren...!
    Natürlich war ich auch schon bei diesem Seminar. Und wie ihr seht, versuche ich mehr in Erfahrung zu bringen und Meinungen zu hören...
    Klar muss sein, dass ich LAIE bin und deshalb fachkundigen Rat benötige, auch wenn ich keine 2 linken Hände habe.

    Definiere Bausatzhaus!
    Wenn das ein Haus wie ein Ikea Möbel ist und Du einen Haufen Material auf die Baustelle bekommst sowie einen Bauplan a´la Lego(R) (Such den einreihigen Stein mit 20 Noppen), dann brauchst Du einen Bastelbegleiter.
    Das ist ein Job, den sich nur ganz wenige firmenexterne antun. Warum? Weils meist einfacher ist, die Arbeit gleich selber zu machen, was man aber wiederum nicht bezahlt bekommt!
    Klar ist, dass ich nur schwer abschätzen kann was machbar ist. Deshalb brauche ich einen Berater, der unabhängig ist.
    So wie die Firma mir das erklärt hat, kann ich auch alles komplett erledigen lassen. Deshalb kann ich immer noch nicht abschätzen, ob das gut gemacht wurde oder Pfusch ist.....oder ob gar die Planung schon Mängel aufweist.
    Und ich habe ja auch nicht gesagt, dass ich nix bezahlen will....

    Was immer wieder vergessen wird, ein Haus besteht nicht nur aus ein paar Wänden und einem Dach drauf. Die meiste Arbeit macht der Innenausbau. Man sollte also sehr viel Freizeit einplanen die man dann für die Baustelle aufwenden kann. Mit ein paar Wochen Jahresurlaub ist es nicht getan.
    Für den Innenausbau hab ich schon Menschen, die sich auskennen und auch da werde ich sicher Beratung benötigen, was ich an Vorarbeit leisten kann und was besser eine Fachfirma erledigt, die dann natürlich ebenfalls auf Qualität ihrer Arbeit überprüft werden muss....und wieder bräuchte ich einen unbahängigen Baubegleiter... und Zeit hab ich ...

    Was würdet ihr mir raten.... doch lieber gleich einen Architekten?
    oder ganz anderen Baustoff verwenden?

    Bin über alle Anregungen froh und dankbar.
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  7. #6

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    Zitat Zitat von Ebbi2000 Beitrag anzeigen
    Aber Eigenleistung bei gewissen Bauabschnitten unter der Kontrolle der Einweiser der Firma, die ja dann auch die Haftung für das Gewerk nach Abnahme übernimmt, hört sich für mich so schlecht nicht an.
    Glaubst DU das WIRKLICH???

    Warum in Dreiteufelsnamen sollte irgendeine Firma die Haftung für etwas übernehmen, was DU gemacht hast? Bloß weil Dir mal einer 10 Minuten gezeigt hat, wie´s geht???

    Das wäre so, als sollte Deine Autowerkstatt für einen Unfall haften, weil sie Dir die Bremsbeläge verkauft und Dich beim Wechsel bei einem baugleichen Auto hat zugucken lassen.

    Vergiss es einfach. Schalungssteine diverser Materialgüten und -zusammensetzungen bekommst Du an jeder Strassenecke nachgeworfen.

    Wie wir darüber denken, kannst Du hier mit dem Suchbegriff "Lego" via Suche finden. Oft genug durchgekaut.
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  8. #7

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    Was hast Du denn an Fachleuten im Bereich Innenausbau an der Hand? Ohne eigene
    Expertise ein Haus bauen zu wollen, halte ich schon für etwas verwegen. Wenn Du
    Dir vor Ort die Expertise für jeden Schritt einkaufen mußt, kann ich mir nicht recht
    vorstellen, daß man da ernsthaft mehr sparen kann als wenn das mit einem Architekten
    vor Ort konventionell massiv oder in Holzrahmentechnik gebaut wird und Du da ggf.
    das eine oder andere selber machst. Du solltest zumindest mit Leuten sprechen, die das schon durchgezogen haben, noch besser vielleicht über ein Jahr bei einem solchen Bau mithelfen, wenn es da einen in der Nähe gibt und Ihr miteinander klar kommt. Danach weißt Du, ob es klappen kann und hast ansonsten zumindest wertvolle Erfahrungen gesammelt.
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  9. #8
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    Alles klar Leute, ich verstehe schon, dass es vorbehalte gibt ( auch zurecht ....)

    Da hier ja sehr viel Erfahrung vorliegt, nehme ich die Ratschläge schon ernst.
    Kennt hier jmd. einen fähigen Architekten im Raum RA, KA, BAD?
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  10. #9
    Lebski
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    Der für einen Lehrer baut? Nö.

    Nur mal so als Tipp: Lehrer sind extrem unbeliebt: Wissen (vermeintlich) alles besser und sind unbelehrbar. Das ist natürlich ein Vorurteil. Du solltest trotzdem deinen Beruf verschweigen.

    Verlass dich nie auf hörensagen. Ruf Leute an, die mit dem Menschen zu tun hatten, den du im Auge hast. Ruf 3-4 an. Hör dich um. Und die Chemie muss stimmen, sonst nutzt dir der Nix. Im Architektenbereich kannst zu dem Thema mal ein bischen rumsuchen.
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  11. #10
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    Avatar von Ebbi2000
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    ein Lehrer hat´s halt schwer....

    Noch evtl. konkertere Tipps oder gar Namen?
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  12. #11

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    Zitat Zitat von Ebbi2000 Beitrag anzeigen
    oder gar Namen?
    aber bitte nicht öffentlich.

    Gruß
    Ralf
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  13. #12
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    ja klar gerne per pn
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  14. #13

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    Hihihi...

    Ich kenne die Firma sehr sehr gut, kenne den Bauablauf sehr gut, kenne die Pläne sehr gut...

    Habe schon einiges an Bauten für die durchgezogen, habe die Häuser selber verkauft.

    Die Pläne waren immer sehr gut, da würde sich so mancher Profi die Finger nach schlecken...

    Die Planungen waren auch immer sehr gut, das hatte der Innendienst top drauf.

    Da wurden super bunte Bildchen gemalt die auch ein Laie verstand.

    Und zumindest HIER gab es keinen Bauherrn der sein Haus nicht ohne größere technische Probleme hochgezogen hat.

    Die Bau-Konstellation ist normalerweise so, das es einen Verkäufer, einen Bauinstrukteur und einen Bauleiter gibt.

    Der Verkäufer sorgt für den Kontakt zur Firma, der Bauinstrukteur ist der Ansprechpartner für das Handwerkliche, der Bauleiter ist für die korrekte Ausführung da...

    Und wenn alles korrekt nach Plan gebaut wurde übernimmt die Firma auch die Gewährleistung.

    Hab da einiges miterlebt und sie waren immer sehr kulant...

    Auch mit dem Material, da war nie ein Problem, es wurde nachgeliefert wenn man zu wenig hatte ohne das man es extra bezahlen musste...

    Alles in Allem war es eine problemlose und kulante Firma, die Firmenleitung ist zum Anfassen, kein Riesenkonzern wo man keinen der Obrigkeit ans Telefon bekommt...

    Ich hab da nur aufgehört weil ich krank geworden bin. Und auch in DER Zeit war die Geschäftsführung immer mit einem offenen Ohr da, kümmerte sich immer wieder mal drum wie es mir ging.
    Naja, und ehrlich gesagt: Büro und Ich, das passt irgendwie nicht zusammen

    Wenn Fragen: PN


    Gruß Holger
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14

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    Zitat Zitat von Ralf Dühlmeyer Beitrag anzeigen
    Glaubst DU das WIRKLICH???

    Warum in Dreiteufelsnamen sollte irgendeine Firma die Haftung für etwas übernehmen, was DU gemacht hast? Bloß weil Dir mal einer 10 Minuten gezeigt hat, wie´s geht???
    Ja, das TUT die Firma! Wenn dann Schäden auftreten nachdem der Bauleiter das abgenommen hat kümmert sich die Firma drum...
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  17. #15

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    mal ein ganz anderer erfahrungsbericht von H.PF - wie lange die kulanz noch aufrecht erhalten bleibt, weiss niemand.

    weiter halte ich die profibegleitung von bausatzhäusern für äußerst kritisch. meiner ansicht nach kann man das nur im rahmen eines dienstleistungsvertrags machen mit ausschluss sämtlicher haftungsrisiken. mit einem hoai-vertrag bei einem DIY-häuslebauer kann ich haftungsmäßig in teufels küche kommen.

    @ EBBI2000 - du müsstest dein profil ändern, email konnte ich dir nicht senden, da du dies nicht zulässt.
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