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Bewertung des Angebots des Statikers

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  1. #1

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    Bewertung des Angebots des Statikers

    Hallo zusammen, wir befinden uns zur Zeit in der finalen Planungsphase unseres EFHs. Wir bauen mit einem Architekten und sind eigentlich sehr zufrieden mit der Zusammenarbeit. Dieser hat nun ein Angebot eines Statikers angefragt und uns dieses zukommen lassen. Es fällt mir jetzt schwer dieses Angebot zu bewerten.´

    Zusammengefasst steht in dem Angebot:

    Anrechenbare Baukosten (Umbauter Raum 825 m3): ca. 82.500 EUR
    Honorar nach Honorartafel §50 Abs. 1: 7100 EUR

    Leistungen:
    Entwurfsplanung 9 %
    Genehmigungsplanung 30 %
    Ausführungsplanung 26 %
    Objektüberwachung 5 %

    Mir ist zudem nicht klar, was der Mindest- und der Höchstbetrag in der Honorartafel bedeuten soll. Das Honorar (7100 EUR) muss doch nachvollziehbar kalkuliert werden. Das vermittelt doch den Eindruck, dass der Betrag irgendwie "geraten" ist.

    http://dejure.org/gesetze/HOAI/50.html

    Ich würde mich freuen, wenn mir jemand bei der Bewertung des Angebots hilfreich sein kann.

    Jerolin

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  2. Bewertung des Angebots des Statikers

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2
    Livestrong
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    Bin kein Experte aber bei mir waren es 5000 Euro für weniger Raum. Klingt ganz realistisch .
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  4. #3
    Avatar von fmw6502
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    je nach eingeschätztem Schwierigkeitsgrad läßt die HOAI einen Einstufungsspielraum

    Bei uns lagen die Angebote ein paar Hundertprozent auseinander - von Stempelaugust bis Abwehrangebot.

    Achja, neben dem Preis sollte doch der Leistungsumfang entscheidend sein
    Stempeln oder stumpfes Nachrechnen ist nun mal bescheidener als engagiertes Tragwerksplanen...

    Gruß
    Frank Martin
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  5. #4
    Bauexpertenforum Avatar von mls
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    ohne hier ein buch über hoai-angebote schreiben zu wollen:
    wenn schon lph-konform, dann auch mit lph 1: grundlagenermittlung.
    die nimmt dem twp normalerweise niemand ab - wenn doch, ist das
    sinnvollerweise vertraglich zu regeln.

    zum anderen: ein "üblicher" vertrag (%-bewertungen wie angegeben) setzt
    von beiden seiten ein hohes mass an vertrauen voraus und in den meisten
    fällen klappts auch.
    man kann aber auch beschreiben, wer was wann macht: das hilft auch während
    des projektverlaufs.
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  6. #5

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    wobei der ansatz herstellkosten mit 82.500 € bei 825 cbm bri ziemlich tief gestapelt ist. ich sage mal - es wurden pauschal 100 € pro cbm angesetzt, was in etwa den rohbaukosten entspricht. in wie weit hier die lastbeeinflussenden ausbaugewerke bei den anrechenbaren herstellkosten mit angesetzt wurden, ist fraglich.

    rückwärts gerechnet entspricht der honoraransatz zone II min. ob der schwierigkeitsgrad vom gebäude dem entspricht, muss hinterfragt werden.
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  7. #6

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    Mir ist zudem nicht klar, was der Mindest- und der Höchstbetrag in der Honorartafel bedeuten soll. Das Honorar (7100 EUR) muss doch nachvollziehbar kalkuliert werden. Das vermittelt doch den Eindruck, dass der Betrag irgendwie "geraten" ist.
    als IT´ler sollte man interpolieren können!
    die honorartafel zeigt die mindest- und höchstwerte sowie die honorarzonen an.
    die einstufung in die zone wird über deren schwierigkeitsgrad ermittelt.
    die mindest/höchstwerte sind "qualitäts- und aufwandabhängig"
    dann ist das honorar
    a. entweder über die 55%+10% regelung zu bemessen
    (55% der kostengruppen 300 + 10% der KG 400)
    oder
    b. über die gewerkeweisen kosten wie in der hoai §48(3) beschrieben.
    bei 82500€ / 825 m³ hat er euch gut gewollt.
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