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  1. #1

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    Gasunterverteilung

    Hallo!

    Ist es rechtlich und praktisch möglich, von meinem Gasanschluss ausgehend eine weitere Verteilung vorzunehmen?
    Meine Vorstellung geht dahin: Meine Gasleitung wird NACH dem Zähler VOR dem ,Heizungsanschluß' angezapft und eine Leitung zum Nachbarn hin gelegt.

    Hintergrund ist: Der Anschluss soll 3000,- € pro Haus kosten, wobei die Hauptleitung nur je 2,5 m Abzweigung zu den Häusern braucht.
    wir wollen 5000,- von den 9T sparen und diese Unterverteilung machen, sofern dies möglich ist!

    Ausführung des Anschlusses etc. sind andere Geschichten, wird durch Fachleute etc. vorgenommen.

    Bitte alle Meinungen und auch andere Vorschläge, um von der Flüssiggasversorgung wegzukommen. Leider ist derzeit kein Anschluss ans städtische Netz vorhanden udn rechnerisch kommen wir mit der ,Konkurrenz' über's städtische Netz günstiger weg als mit Flüssiggas.
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  2. Gasunterverteilung

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  3. #2

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    Zitat Zitat von tarantalas Beitrag anzeigen
    Ist es rechtlich und praktisch möglich, von meinem Gasanschluss ausgehend eine weitere Verteilung vorzunehmen?
    Meine Vorstellung geht dahin: Meine Gasleitung wird NACH dem Zähler VOR dem ,Heizungsanschluß' angezapft und eine Leitung zum Nachbarn hin gelegt.
    Praktisch möglich ist das schon, aber ist das auch praktikabel (Abrechnung etc.)?

    Als wir unser Haus auf Gas umrüsteten haben wir die Leitung vom Vorderhaus, aber VOR dem ersten Zähler genutzt.
    Das war unproblematisch und kostete auch keine Anschlusskosten (der Lieferant musste ja auch nicht tätig werden, da sich der Anschluss an der Strasse ja nicht änderte).
    Eigentlich ist das doch so ähnlich wie bei einem Haus mit einem einzigen Anschluss, aber mehreren unabhängigen Etagenheizungen.

    Hans
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  4. #3

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    NACH dem Zähler? Technisch wäre das wohl machbar, aber der Versorger wird da nicht mitspielen. Zudem sind dann Probleme mit der Abrechnung zu erwarten, (was macht Ihr wenn einer mal nicht zahlt).

    Hier hilft ein Blick in die Versorgungsbedingungen, dort sollte alles stehen.

    Gruß
    Ralf
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  5. #4
    Themenstarter

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    Gieriger Versorger

    Hallo,

    danke für die Antworten und Bedenken.

    Nach Absprache mit den interessierten Nachbarn ging es zunächst hauptsächlich um die rechtliche Geschichte.
    Das Problem mit der Verteilung vor dem Zähler ist der Netzinhaber.

    Unsere Reihenhäuser sind derzeit nicht ans städtische Netz angeschlossen.
    Wir haben angefragt und mündlich auch zugesagt bekommen, dass es kein Problem sei, einen Anschluss mit Unterverteilungen zu bekommen, aber das schriftliche Angebot ergab etwas anderes.

    Es wird praktisch eine lange Leitung benötigt, von welcher zwei Anschlüße als T- Form abgehen und der letzte dann als L, um es ,etwas' zu visualisieren.
    So gesehen nicht wirklich viel Arbeit für die vorderen zwei Häuser!

    Nun möchte der Netzinhaber PRO HAUS die Kosten für einen EINZELNEN Anschluss.

    Die ,Kleinigkeiten' wie Abrechnung mittels weiterer Zähler und Zahlung des verbrauchten Gases etc. sollen nach der rechtlichen Sparte geklärt werden. Sollte dies rechtlich nicht möglich sein, brauchen wir uns da nicht weiter drum zu bemühen!
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  6. #5
    Bauexpertenforum
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    Die ,Kleinigkeiten' wie Abrechnung mittels weiterer Zähler und Zahlung des verbrauchten Gases etc. sollen nach der rechtlichen Sparte geklärt werden. Sollte dies rechtlich nicht möglich sein, brauchen wir uns da nicht weiter drum zu bemühen!
    Dann schau in die Bedingungen des Versorgers.
    Dort steht das ... und zwar vermutlich so dass ich das Vorhaben als *erledigt* betrachte.

    Gruß
    Achim Kaiser
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  7. #6
    Themenstarter

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    Andere Möglichkeiten?

    Hallo Achim Kaiser.

    Ich nehme an, du spielst auf die Bedingung an, dass man das Gas nicht weiterverkaufen darf.
    Ich habe diesen Punkt tatsächlich nicht bedacht, also ändere ich mal meine Hauptfrage etwas ab.

    Kann ich vor der Gasuhr durch einen Fachbetrieb einen Abzweig einbauen lassen?
    Wie gesagt, es geht uns um die Kostenersparnis für ,Unnötige' Neuhausanschlüsse.

    Unter dem Beitrag http://www.bauexpertenforum.de/showthread.php?t=57687 habe ich eine Skizze der örtlichen Gegebenheiten eingestellt, wenn jemand sich einen Überblick verschaffen möchte.
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  8. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  9. #7

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    Zitat Zitat von tarantalas Beitrag anzeigen
    Wie gesagt, es geht uns um die Kostenersparnis für ,Unnötige' Neuhausanschlüsse.
    Es gibt keine "unnötigen Anschlüsse". Was einzuhalten ist sagt Dir Dein Versorger, hatte ich oben schon einmal geschrieben. Vor dem Zähler geht ohne den Versorger sowieso nichts.

    Ich verstehe zwar Deinen Wunsch nach Kosteneinsparung, aber wie die Anschlüsse auszuführen sind, und was Du zu bezahlen hast, legt halt Dein Versorger fest, und nicht Du. Das Netz gehört ihm und er sagt wer, was, wo und wie.

    Wenn Du in Deinem Haus vor dem Zähler abzweigst, und dann eine Leitung zum Nachbarn ziehst, dann hat Dein Versorger spätestens im Störungsfall ein Problem. Liegt beim Nachbar eine Störung vor, dann muss er auf DEIN Grundstück, genauer gesagt sogar in Dein Haus.
    Spinnen wir den Gedanken weiter, und Du "versorgst" damit mehrere Häuser, dann wird die ganze Straße lahmgelegt wenn in Deinem Haus bzw. Grundstück ein Fehler auftreten sollte. Wer kommt dann für den Schaden auf? Die "Nachbarn" können gegen den Versorger dann keine Ansprüche geltend machen, und DU wärst jetzt derjenige an den sie ihre Ansprüche richten müssten.

    Deswegen noch einmal meine Empfehlung, schau in die Versorgungs- und Anschlussbedingungen, dort sollte das alles detailliert stehen.

    Gruß
    Ralf
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  10. #8
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    Du kannst es drehen und wenden wie du willst, der Versorger wird auf den Baukostenvorschuss für das vorgelagerte Netz nicht verzichten wollen.

    Ein Gutteil der Hausanschlußkosten beinhalten diese Bereitstellungsgebühr.

    Heisst selbst wenn das gebäudeintern realisiert werden würde, will der Versorger für die höhere Anschlussleistung *Geld sehen* ....

    Gruß
    Achim Kaiser
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