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  1. #1

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    Rotes Gesicht Baugenehmigung für Drainage notwendig?

    Hi
    ich hab ein Problem. Vor ~2 Jahren wurde die Straße vor unserem Haus grundhaft erneuert. Die Straße führt hangabwärts auf unser Haus zu und macht direkt davor einen 90° knick. Die alten Lehmschichten wurde im Zuge der Erneuerung durch Sand ersetzt.

    Seit dem haben wir Wasser im Keller! Ich vermute die Straße mit ihrem Sandfundament sammelt das Wasser des Hanges ein und leitet es gegen unser Haus. Ich kanns aber nicht beweisen und bin ehrlich gesagt mit den Nerven am Ende und will nurnoch meine Ruhe und mich nichtmehr mit Behörden und Baufirmen streiten.

    Die Idee: Das Haus steht wie gesagt am Hang und hinterm Haus kommt viele hundert Meter kein Gebäude mehr.
    Also auf der Hangoberseite eine Drainage bauen, und das Wasser hinters Haus in eine Sickergrube leiten.
    Brauche ich dafür eine Baugenehmigung oder kann ich das einfach so bauen?


    Oberirdisch würde nichts verändert und es würde auch kein Wasser in die Kanalisation geleitet.

    Bitte nicht den Tipp: "Einfach auf dem Amt fragen". Dem Hansel da hab ich den ganzen Spass zu verdanken!!!

    Wäre nett wenn mir hier einer helfen könnte!
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  2. Baugenehmigung für Drainage notwendig?

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2

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    Ich würde ja eher die komplette Seite im gesamten Kellerbreich isolieren und abdichten, dann zusätzlich unten am Fundament eine Drainage verlegen.
    Dafür braucht man keine Baugenehmigung.
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  4. #3
    Themenstarter

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    Hi
    danke erstmal. Also das Fundament liegt über drei Meter Tief. Wenn ich da rann gehe wirds sowieso abgedichtet und isoliert. Die Drainage würde dann genau wie von dir beschrieben an der unteren Fundamentkante gelegt.

    Keine Genehmigung? Das wäre schon gut. Das würde mir Behördengänge und Zeit sparen.

    Wie schauts mit dem Sickerschacht aus. Darf man den einfach so bauen? Die Dinger werden ja sogar im Baumarkt als Fertigset als Überlauf für die Zisterne angeboten. Und ich will ja nur das Wasser was eh da ist ums Haus herumm leiten.
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  5. #4
    Bauexpertenforum
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    wird regional sehr unterschiedlich gehandhabt
    formal sind das zwei genehmigungsrelevante Sachverhalte
    • einmal eine Entnahme von Grundwasser
    • einmal eine Einleitung in das Grundwasser

    mit der unteren Wasserbebörde klären, da müsste ein anderer "Hansel" sitzen
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  6. #5
    Lebski
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    Und bitte nicht einfach 3 m Ausschachten. Sowas ist Lebensgefährlich, ausserdem kann das Haus schwere Schäden bekommen.
    Holen Sie sich ein Fachmann, der das Plant. Kein Witz.
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  7. #6
    Themenstarter

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    Keine Angst. Ich mach ja viel selbst , aber hier ist definitiv schluss!
    Das lasse ich machen. 15m länge mal drei m höhe und 1,5m breit... knapp 70m^3 schippt man auch nicht mal so eben weg ;-)

    ...unteren Wasserbebörde...
    Sowas finde ich auf unserer Gemeinde garnicht?!? Kann das ggf. unter einem anderen Namen laufen?
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  8. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  9. #7
    wasweissich
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  10. #8
    Themenstarter

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    Ah, Ok da hab ich garnicht geschaut. Dachte das wäre eine Angelegnheit der Gemeinde. Und Darmstadt steht da nur weil mit dem Kaff wo ich wohne (in der Nähe) eh keiner was anfangen kann.

    Bei der Wasserbehörde ruf ich morgen mal an. Wenn die keine Einwände haben sollten also keine weiteren Genehmigungen notwendig sein, wenn ich dass richtig sehe?
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