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Jenseits der weißen Wanne

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  1. #1

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    Jenseits der weißen Wanne

    Hallo Wissende,

    für unseren Neubau soll ein Keller mit weißer Wanne gebaut werden. Der Bauunternehmer hat ein Bodengutachten erstellt, der lehmig-schluffige Boden führt ab ca. 60cm (Schichten-)grundwasser. Nun soll die Baugrube beim Bau durch offene Wasserhaltung trockengelegt werden. Ferner sollen druckwasserdichte Kellerschächte (4 Stück) verbaut werden. Die Kosten der beiden Positionen betragen zusammen etwa 4.500 Euro, zusätzlich fallen 1.500 Euro für einen Pumpenschacht zur Lichtschachtentwässerung an. Das Anfüllen der Baugrube soll mit abgetragenem Mutterboden erfolgen. Das alles scheint mir fraglich zu sein.

    Meine Frage lautet: Ist es nicht besser und billiger
    1. Den Keller mit Kies anzufüllen und
    2. Eine Drainage (auch wenn es eine weiße Wanne wird) zu bauen?

    Dann könnte doch auch auf die druckwasserfesten Lichtschächte verzichtet werden, oder? Was würde eine Drainage mit Revisionsschächten und Hausmaßen von 9x10,5m in etwa kosten? Wie viel Kosten muss ich für das Abfahren des Mutterbodens und das Anliefern des Kies kalkulieren? Komme ich am Ende besser und billiger weg?

    Danke und Grüße
    Andreas
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  2. Jenseits der weißen Wanne

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  3. #2

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    ist sicher gestellt, dass die drainage auch kostenfrei später funktioniert?

    meistens muss eine drainage ständig abgepumpt werden mittels schwimmerschaltung. dafür musst such einen pumpenschacht mit 2 pumpen installieren. das kostet auch.

    dann fallen jährlich betriebskosten an strom an und für das geförderte, abgeleitete wasser müssen entwässerungsgebühren beglichen werden.

    klär einmal ab, was bei deiner drainage an direkten herstellkosten und was an folgekosten anfallen.
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  4. #3

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    wesentlich ist natürlich auch

    ob eine Drainage überhaupt zulässig wäre. Ich nehme mal an, dass der Begriff Mutterboden in dem Fall für den nicht humosen bindigen Aushub steht. Humoser Boden sollte nicht zur Verfüllung benutzt werden.
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