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  1. #1

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    Duschrinne - zweite Entwässerungsebene

    Für unsere Bodengleiche Dusche hat uns der Sani eine Duschrinne von TECE angeboten.

    Gestern waren wir beim Fliesenleger. Auf die Duschrinne angesprochen war er nicht begeistert und meinte, dass er eine von Dural empfehlen würde, da diese im Gegensatz zur anderen über eine zweite Entwässerungsebene verfügt.

    Er meinte, dass dann Wasser, dass falls Wassr unter die Fliesen dringt, dieses dann ablaufen kann.

    Ist da was dran? Oder sind die sorgen des Fliesenlegers übertrieben?
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  2. Duschrinne - zweite Entwässerungsebene

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  3. #2

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    Eine zweite (untere) Entwässeruungsebene macht nur Sinn, wenn das gesamte Bad entsprechend auf der Rohdecke/-sohle abgedichtet wurde. Also Schweißbahn/Folienabdichtung ausgeführt nach 18195-5 mit seitlicher Hochführung an den begrenzenden Bauteilen und Abdichtung aller Bodendurchführungen.

    Das ist heute so exotisch (im EFH-Bereich zumindest) wie Blumenfenster!

    Ich denke eher, dass der Fliesör Angst vor seiner eigenen Leistung hat und sich auf diesem Wege Netz und doppelten Boden verschaffen will.
    Wenn der seine alternative Abdichtung fachgerecht ausführt, brauchts keine zweite Abdichtungsebene!
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  4. #3

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    Wenn man unbedingt eine Duschrinne und eine bodengleiche beflieste Dusche haben möchte, würde ich eh immer die fertigen Elemente mit integrierter Duschrinne empfehlen, dann gibts auch keine Problem mit Abdichtung und Gefälle.
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  5. #4

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    Naja - je nach Planung, Aufbauhöhe und möglicher Lage der Abflußleitungen können Einzelabflüsse (egal, ob Rinne oder Punkt) Sinn machen. Da gibts auch genug passende Systeme, die einen einwandfreien Anschluß der alternativen Abdichtungen erlauben.

    Dort, wo "Standard" geht, sind aber die fertigen Elemente in jeder Beziehung das einzig Wahre!
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  6. #5

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    Diese Duschelemente gibt es mitlerweile sogar im Sondermaß (Ja ich rede von welchen mit Duschrinne)
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  7. #6

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    Zitat Zitat von Rudolf Rakete Beitrag anzeigen
    Diese Duschelemente gibt es mitlerweile sogar im Sondermaß (Ja ich rede von welchen mit Duschrinne)
    Isch weiss .
    Aber da muss man schon mal gegenrechnen, was incl Einbau und allem günstiger ist.
    Sonderelement oder Einzelteile. Wenn man mal sieht, was die Hersteller für Sonderformate ausrufen, dann noch Gewinn und Risikozuschlag für den Sanilöter drauf = .......
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  8. #7
    Avatar von susannede
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    Eine zweite (untere) Entwässeruungsebene macht nur Sinn, wenn das gesamte Bad entsprechend auf der Rohdecke/-sohle abgedichtet wurde.
    Ralf, eine zweite Entwässerungsebene hat noch nie Sinn gemacht, im Zweifelsfall fließt das Wasser nämlich unter der Tür - in gar nicht gedichtete Bereiche !!! - hindurch.

    Die zweite Ebene war nur zu Omas und Opas Zeiten sinnvoll, als man eine Schwelle runter ins Bad hatte.

    Grundsätzlich kommt man schneller drauf, dass es irgendwo suppt, wenn es unten drunter aus der Decke dröpselt.

    Und aufreißen muss man oben sowieso, wenn's undicht wird.

    TECE ist imho sehr gut. Vielleicht hat der Fliesenleger bessere "Konditionen" anderswo.
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  9. #8

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    Naja - in die Türöffnung gehört da schon ein Winkel, sonst macht das ganze wenig Sinn.
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  10. #9
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    Danke für die schnellen Antworten, aber ich glaube mit zweite Entwässerunsebene habe ich micht etwas undeutlich ausgedrückt bzw. meine etwas anderes.

    Soweit ich das verstanden habe, wird der Estrich, Duschrinne und die Wände mit "Flüssiger Folie", Eckdichtbändern usw. entsprechend abgedichtet. Denn die verließten Fugen sind ja nicht hundertprozentig wasserdicht. Wenn jetzt Wasser unter die Fliese gelangt kann das Wasser ja aufgrund der Abdichtung nicht nach unten weg, sondern wabert irgendwo zwischen Abdichtung und Fliese herum.

    Bei der Duschrinne von T**** kann das Wasser nach Meinung des Fliesenlegers nicht weg, da dort ein Edelstahlwinkel fest angeschweißt ist. Bei der Rinne von Bl**** könne das Wasser ablaufen, da dort der Winkel nur gesteckt ist.
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  11. #10

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    Zitat Zitat von Stettner Beitrag anzeigen
    Bei der Duschrinne von T**** kann das Wasser nach Meinung des Fliesenlegers nicht weg, da dort ein Edelstahlwinkel fest angeschweißt ist. Bei der Rinne von Bl**** könne das Wasser ablaufen, da dort der Winkel nur gesteckt ist.
    Das bischen was durch die Fugen sickert, diffundiert auch wieder raus. Wichtig ist dass diese Ebene dicht ist und ob die Flüssigfolien an dieser Stelle dauerhaft dicht sind möchte ich bezweifeln.

    Da drunter gehört eine vernünftige Folienabdichtung. Z.B. sowas http://www.sopro.com/init/products/t...0/aeb_640.html oder wenigstens eine gute Dichtschlämme.
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  12. #11
    Avatar von susannede
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    Ebend, die Trockenlegung unter den Fliesen betreibt man im Außenbereich (geflieste Balkne usw.) mit epoxisch gebundenen Einkornmörteln, die so löcherig sind wie ein Schwamm, so dass da kein Wasser in der Mörtelebene stehen bleiben kann - das wäre nämlich im "Auffrierfall" tödlich, weil Wasser volumenvergrößernd friert und damit die Fliesen runtersprengt.

    Im frostfreien Bad genügt es jedoch, wie RR schreibt, wenn das Wasser, das in die zementöse Fuge eindringt, da auch wieder ausdiffundieren kann.

    Ich möcht vom Fliesenleger auf keinen Fall soooo dicke Zahnspachtel-Rillen auf die Fliesenrücken gezogen bekommen, dass sich unter diesen karstartige unterfliesische Flüße sich tummeln können.
    Nö, im Dünnbettkleber hat's ned rumzusuppen und gefälligst Ruh zu herrschen.

    Ich sehe in den Details von der TI auch keinen Hinweis dahingehend.
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  13. #12
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    Danke - jetzt sind alle Unklarheiten beseitigt.

    Hab jetzt auch nochmal das schriftliche Angebot vom Fließenleger und da steht drin "Abdichten der begehbaren Dusche mit Dichtflies".
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  14. #13

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    @ Ralf: Die Sache macht auch mit Winkel in der Tür keinen Sinn!

    Und die "Fachleute" die denken das das bischen Wasser was durch die Fugen gelangt,schnell wieder heraus difundiert, die sollen mal weiter träumen.Wozu sollte man denn dann überhaupt abdichten?Jezt versteh ich auch warum Bodengleiche Duschen immer als besonders schadensanfällig von unseren "Experten"beschrieben werden

    @Stettner:Vertrau deinem Fliesenleger.Bei seinem System kann das Wasser welches unter die Fliesen gelangt wenigstens ordentlich entweichen.
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14
    Avatar von susannede
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    Von schnell rausdiffundieren hat keiner gesprochen.

    Die "Mengen" Wasser, die über die Fugenfeuchte "eindringen", sind nicht solche, dass man dort eine explizite "Drainage" vorsehen müßte.
    Aber eine "unterirdische Wasserführung" zu "planen", ist genauso hirnrissig.
    Die bemäntelt allein die Unfähigkeit, in der oberen Ebene etwas Dichtes hinzukriegen.

    So nach dem Motto: irgendwo wird schon. Gürtel und Hosenträger.

    Wie soll denn das funktionieren, wenn die Fliese nicht hohl liegt,
    sondern mal tatsächlich vollflächig verklebt ist ?

    Ein "Hauch von Feuchte" hangelt sich dann an der Trennebene zwischen Kleber und Abdichtung elegant entlang...mit nem Zettel in der Hand: obbacht, hierlang in Richtung Abfluss ?!

    Die erhöhte Schadensanfälligkeit der bodenebenen Dusche ist einzig "der Kunst der ausführenden Fachmänner" - s.o. - geschuldet. Oder sollte man verschuldet sagen ?
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  17. #15

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    Die obere Ebene ist aber nunmal nicht wasserdicht und wo soll da bitte das Wasser auf der 1.Dichtebene hin'??'?Und bei einem 3-4 Personenhaushalt geht genug Wasser durch die Fugen.
    Hast du schoneinmal in Duschanlagen Wasserschäden repariert?Ich glaube nicht,aber wir hatten den Spass schon öfters.Die Abdichtung war meist ordentlich ausgeführt,sodas das Wasser auf der Abdichtung stand und mit der Zeit den Kleber zersetzt hat.In Großküchen gibt es meist die gleichen Probleme,nur das es dann unter den Fliese auch noch schön schwarz ist.Ich bin der Meinung,wenn das Wasser auf der Abdichtung ablaufen kann ist die Konstruktion richtig,haltbarer und weniger schadensanfällig.
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