Ergebnis 1 bis 6 von 6

Neubau oder Umbau?

Diskutiere Neubau oder Umbau? im Forum Sanierungskonzept & Kostenschätzung auf Bauexpertenforum.de


  1. #1

    Registriert seit
    12.2011
    Ort
    Niederbayern
    Beruf
    Selbständig
    Beiträge
    2

    Neubau oder Umbau?

    Guten Tag,
    ich hoffe, wegen dieser Frage "ins Blaue" nicht gesteinigt zu werden. Aber bevor ich mich an Architekten u.ä. wende, hätte ich gerne einige Ratschläge zur Entscheidungsfindung.

    Zur Ausgangsbasis:
    Wir bewohnen seit inzwischen sechs Jahren recht zufrieden ein freistehendes Einfamilienhaus. Hierbei handelt es sich um ein Bestandshaus, ca. 60-70 Jahre alt und einen hieran angebauten Neubau gleicher Grundfläche, Bj. 2004. Die teurere Haustechnik (Öl-ZH, Strom und Wasser, Holz-Zuheizungsofen, Kachelofen, Pufferspeicher) wurde beim Neubau der zweiten Hälfte installiert bzw. im Laufe der Jahre nachgerüstet, ist also auf einigermaßen aktuellem Stand.

    Im Altbau befinden sich (renoviertes) Bad, Küche, Esszimmer und im Obergeschoss zwei große Arbeitszimmer. Fassadensanierung und Isolierfenster kamen beim Neubau auch beim Altbau hinzu.

    Wir hätten gerne eine andere Raumaufteilung und höhere Decken, außerdem müsste das Dach des Altbaus um ca. 50 cm auf das Niveau des Neubaus gebracht/aufgestockt werden.

    Nun stellt sich uns die Frage, ob dies wirtschaftlich wie technisch überhaupt machbar ist (insbesondere die "Höherlegung" der Decken) oder ob ein Abriss / Neubau der alten Haushälfte nicht doch die sinnvollere Variante wäre.

    Bonusfrage wäre die, mit wieviel Vorlaufzeit man für die Planung rechnen soll. Wunschtraum wäre, im Frühjahr zum Ende der Heizperiode zu beginnen und spätestens zu den Sommerferien ein wieder bewohnbares Haus zu haben.
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  2. Neubau oder Umbau?

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

    Registrieren bzw. einloggen, um diese und auch andere Anzeigen zu deaktivieren
  3. #2

    Registriert seit
    01.2007
    Ort
    Berlin
    Beruf
    Architekt + Sachverst.
    Beiträge
    23,476
    am besten beauftragst du einen kompetenten planer, der mit dir beide varianten durchspielt und kostenmäßig bewertet. per ferndiagnose wirst du schwer eine verwertbare antwort erwarten können.
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  4. #3

    Registriert seit
    12.2011
    Ort
    Grüningen
    Beruf
    Projektleiter
    Beiträge
    6
    Schick mir doch ein paar Fotos von Außen, so dass ich mir ein besseres Bild machen kann. Der Vorschlag von rolf aib istnatürlich oberste Priorität.
    Fördermittel für den Innenausbau bei der KfW-Bank "barrierefreies Bauen/umbauen"; darf aber nur von einem Fachplaner für barrierefreies Bauen/umbauen unterschrieben werden.
    Geändert von Lukas (29.12.2011 um 19:28 Uhr) Grund: siehe NUB
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  5. #4
    Themenstarter

    Registriert seit
    12.2011
    Ort
    Niederbayern
    Beruf
    Selbständig
    Beiträge
    2
    Hallo Norbert,

    danke für die Rückmeldung. Fördermittel waren jetzt gar nicht so unsere Ausgangsbasis, barrierefrei ist die Hütte bereits jetzt, ich könnte auch ebenerdig mit einem Rolli reinfahren.

    Bilder kann ich Dir gerne senden.

    Ich möchte das Anliegen gerne noch einmal verdeutlichen: Es besteht ein sanierter und voll funktionsfähiger Altbau mit für unsere Bedürfnisse ausreichender Isolierung. Störend an diesem Altbau sind für uns die Raumaufteilung und die Deckenhöhe. Derzeit im Altbau ca. 220 cm Deckenhöhe mit eingezogenen Balken, minimum 250 cm ohne Balken wären wünschenswert. Außerdem würden wir gerne das komplette Innenleben verlegen, weil Küche/Esszimmer derzeit auf der dunklen Nordseite und das Bad auf der hellen Südseite sind.

    Die prinzipielle Frage ist daher, ob es möglich ist, bei einem bestehenden Altbau (zweistöckig plus Dach) die kompletten Innenwände zu entfernen, neu aufzubauen und höhere Decken einzuziehen (kombiniert mit einer Aufstockung des bestehenden Dachstuhls), oder ob das derart viel (finanziellen) Aufwand bedeutet, dass man die ganze Kiste besser abreißt und neu baut.

    Es geht nicht primär ums Geld, das ist vorhanden, dennoch suchen wir logischerweise die preislich effektivere Lösung.
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  6. #5

    Registriert seit
    12.2011
    Ort
    Grüningen
    Beruf
    Projektleiter
    Beiträge
    6
    Hallo,

    das heißt nun. Das Gebäude wir innen komplett entkernt, da außen schon alles fertig ist. Fenster neu; WDVS neu
    Durchaus machbar.

    Aber Vorsicht - oder eher Hinweise:

    * Deckenauflager sollten in Außenwänden liegen
    * EG höher, wie sieht es dann in 1.OG aus - Brüstungshöhe
    * Treppen anpassen oder alles raus
    * wieder Holzbalkendecke oder eher St-Betondecke

    Viele offene Punkte aber Meinung nach und den Sachstand durchaus machbar

    Grüße und guten Rutsch

    Lass es mich wissen wenn Du mehr benötigst. Eventl. per Mail odr Telefon

    bin auch auf FB und Twitter
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  7. #6
    Avatar von Lukas
    Registriert seit
    03.2005
    Ort
    B, NVP, IN, St Trop
    Beruf
    Bodenleger
    Beiträge
    11,785
    Hauptsächlich bist Du jetzt hier raus.
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen