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Kondenswasser im Keller

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  1. #1

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    Kondenswasser im Keller

    Wir haben mit einer weißen Wanne (Fertigkeller in wasserundurchlässiger Qualität) mit 6 cm Perimeterdämmung, außerdem tragende stahlarmierte Bodenplatte gebaut - wegen drückendem Grundwasser.

    2 Kellerräume (Zementestrich) sind unbeheizt, 2 Kellerräume sind beheizt. In den unbeheizten Kellerräumen haben wir jetzt das Problem, dass sich "Kondenswasser" absetzt. Äußer sich an Stellen am Boden mit kleinen Wasserflecken. In den beheizten - obwohl die Fussbodenheizung ausgefallen ist - sieht man diese Flecken nicht.

    Die Heizung ist bei uns über Weihnachten ausgefallen und Architekt meint, dies wäre das Problem. Er hat die Wände auf "Trockenheit" überprüft und konnte keinen anderen Schaden feststellen. Das Haus wäre - bedingt durch die Malerarbeiten innen und Außenputz außen - zu feucht (Luftfeuchtigkeit bei ca. 70 % - 3 x lüften wir, dann fällt die Luftfeuchtigkeit leich). Im Haus fehlen auch noch Türen, so dass sich die warme Luft nach unten (in die kalten Räume) absetzt und als "Kondenswasser" am Boden und Innenwänden unten leicht in Erscheinung tritt.

    Kann man diese Erklärung so stehen lassen? Die Heizung läuft jetzt wieder und laut Architekt wird das Problem jetzt so behoben. Wäre nicht schädlich!

    Ist dem so? Oder wäre es nicht besser einen zusätzlichen Entfeuchter einzusetzen. Männe wollte eigentlich morgen den Boden fliesen und lt. Archi wäre auch das kein Problem - weil Zementestrich.

    Sind solche Probleme mit Kondenswasser bekannt? Wie kann man dem in Zukunft vorbeugen? Müssen wir noch mehr beachten?

    Oder kann es doch ein anderes Problem sein? Bisher waren wir eigentlich mit allem sehr zufrieden.
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  2. Kondenswasser im Keller

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  3. #2

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    Die Feuchte kann einfach mit einem Luftentfeuchter reduziert werden

    Fenster zu und Luft entfeuchten, das wars dann auch.
    Bei mir läuft so ein Gerät seit 1983 und habe einen "trockenen" Keller.
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  4. #3

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    Hallo,

    wann wurde das Haus denn gebaut?
    Die Probleme mit Kondenswasser treten eigentlich im Sommer auf. Das ist klar: Warme, feuchte Luft, die in den kühlen Keller gelangt, da gibt es dann Kondensniederschlag.

    Im Winter bekommt man einen Keller eigentlich durch Lüften und Heizen trocken. Unser Keller (wir sind vor 6 Monaten eingezogen), ebenfalls weiße Wanne, hat eine Luftfeuchtigkeit von ziemlich konstant 40 %.
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  5. #4

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    Die Begründung des Archis klingt logisch... Kondensat fällt immer an den kältesten Bauteilen zuerst aus...die Restwärme des Fußbodens in den beheizten Kellerräumen sorgt für eine Verschärfung des Problems in den unbeheizten Kellerräumen. Durch das Fehlen der Türen und die sich bewegenden Menschen streicht feuchtwarme Luft durchs kplt. Gebäude und kondensiert an kalten Stellen... dagengen hilft Steigerung der Luftbewegung, Senkung der Luftfeuchtigkeit (Ablüften) oder thermische und dampfdichte Trennung der "Kalträume"

    ... ob allerdings dazu ggf. noch andere Ursachen kommen, ist aus der Ferne schlecht zu beurteilen...
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