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  1. #1

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    physikalische Wärmeleit- Frage

    Guten Tag Forum.
    Ich will einen Wintergarten 8x4m auf meiner erhöhten südostseitigen FreilandTerrasse ans Haus Bj. 1970 anbauen. Der Bodenaufbau jetzt ist Betonplatte, darauf Waschbetonplatten in Sand, an den Rändern gefestigt.
    Mein WintergartenBoden soll 3 bis 4 cm dunkler Naturstein werden, welcher gut die Sonnenwärmestrahlung aufnehmen kann. (Wärmespeichermaterial) Um in den Übergangszeiten das Wohnzimmer 30m2 durch die 4-teilige Terrassentüre zu heizen. Im Winter wird der Wintergarten nicht besonders beheizt, 5 bis 10 Grad im Winter genügen, welche die schlechte große AltbauTerassentüre an Abwärme abgibt soll genügen.

    Nach meiner Auffassung kann ich die dunklen Natursteinplatten direkt auf die Waschbetonplatten kleben. 2 mal Beton und darunterliegendes steiniges AushubErdreich ist zusätzliches Speichermaterial.
    Oder irre ich mich da? Ist meine Frage. Habe ich so gebaut Wärmeverluste ?
    Ich danke jetzt schon für die Beantwortung.
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  2. physikalische Wärmeleit- Frage

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2
    Themenstarter

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    Und gleich noch eine IsolierGlas-Frage an Glaserer oder Wintergartenbauer.
    In meinen kleinen AluGlashaus (Noppenglas , kein echtes Glas) , kann ich bei geschlossener Türe im Sommer 70 Grad zusammenbringen, bei Außentemperatur 30 Grad. Erstaunlich, rundherum EinscheibenAbstrahlungsfläche und bis zu 40 Grad Temperaturunterschied können erreicht werden.
    --------------------------------------------------------------------------------
    In meinen Wintergarten soll es ordentlich heiss werden, da zum Wärmespeicherboden noch ein 3 m3-Planschbecken jeden Sommer aufgestellt werden soll.
    Im Bergland sind die Sommernächte auch kühl. (nasser Rasen) Der Wintergarten südost, liegt ab 15 Uhr im Hausschatten.
    Kann ich mir da Glaskosten sparen, wenn ich unten bis 120 cm Höhe billiges Glas nehme, ab 120 cm normales Isolierglas, Glasdachschräge eventuell 3fachIsolierglas? Macht das Sinn?
    Von Tischlerei gefertigtes Profilholz, Schlitz- und Zapfenverbindung. Tischlerei soll das auch montieren, oder HohlkammerRahmen aus Kunstoff von einer WintergartenFirma.
    Was wird preiswerter kommen? Holz oder Kunststoff? Holz muss ich bestimmt alle 2 Jahre überstreichen, da die UV-beständigkeit der Anstriche nicht lange haltet.
    Ich wohne in einer Holzgegend. Sägewerke, Zimmerer und Tischlereien in fast jedem Ort ansäßig.
    Bitte ratet mir Laien, mit euren Wintergartenerfahrungen.
    Danke im Voraus.
    Heinz
    Geändert von R.B. (02.01.2012 um 11:38 Uhr) Grund: Name entfernt.
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  4. #3
    Themenstarter

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    zweifaches gelöscht.
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  5. #4

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    Klar hast Du dabei Verluste.
    Was dachtest Du denn?

    Was die Glashaus-Wirkung angeht:
    Das verwundert nur, wenn man das glaubt, was diesbezüglich immer noch in vielen Büchern steht.
    In der Realität hingegen funktionieren Treibhäuser/Frühbeete anders!
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  6. #5

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    Zitat Zitat von Julius Beitrag anzeigen
    Klar hast Du dabei Verluste.
    Was dachtest Du denn?

    Was die Glashaus-Wirkung angeht:
    Das verwundert nur, wenn man das glaubt, was diesbezüglich immer noch in vielen Büchern steht.
    In der Realität hingegen funktionieren Treibhäuser/Frühbeete anders!
    Jepp, sonst würde ein Folien Treibhaus nicht funktionieren. Folien sind nämlich im Infraroten sehr durchlässig und haben so gut wie keine Isolierwirkung.
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  7. #6

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    Hallo Pensionist,

    zu den Plänen gibt es einige zu zusagen, wofür ich jetzt auf die schnelle aber keine Zeit habe ... hole ich evtl. am WE nach...

    - hohe Temperaturen tagsüber, hohe tat. (nicht rel.) Luftfeuchtigkeit durch große Wasserfläche
    - niedrige Temperaturen nachts, hoher Kondensatausfall, mächtig Schwitzwasser
    - unterschiedliche Oberflächentemperaturen der Umhüllungsflächen durch verschiedene Gläser, erdberührender Boden, Anbauwand etc.
    - gibt's auch ein schlüssiges Konzept für Be- und Entlüftung, Verschattung oder ist ein unbewohnbarer Luftkollektor geplant?
    - ohne Heizung werden sich in "schattigen" und trüben Herbst-/Winter-/Frühjahrstagen die gewünschen 5 bis 10 Grad selbst duch die Abwärme noch so großer AltbauTerassentüre kaum einstellen!

    Wie, wann und von wem soll der Wiga für was genutzt werden. Ein Wintergarten ist ein physikalisch hochkomplexes Gebilde mit dem man ohne vorher erstelltes Nutzungsprofil später keine große Freude hat, dabei mächtig viel Geld versenken sowie bei falscher Planung und Bauausführung auch noch dem Baubestand erheblichen Schaden zufügen kann.
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  8. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  9. #7
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    "Wie, wann und von wem soll der Wiga für was genutzt werden. Ein Wintergarten ist ein physikalisch hochkomplexes Gebilde mit dem man ohne vorher erstelltes Nutzungsprofil später keine große Freude hat, dabei mächtig viel Geld versenken sowie bei falscher Planung und Bauausführung auch noch dem Baubestand erheblichen Schaden zufügen kann."

    Danke User Mapoe für deine Antwort.
    Eigendlich weis ich über Wintergärten sogut wie fast alles, bis auf die Sache der Wärmeausdehnung unterhalb eines SolarSteinboden.
    Lüftungsanlage, Beschattungsanlage, Heizungsanlage, rel. Luftfeuchtigkeit und jetzt auch die Glaswahl sind keine ProblemFragen für mich. Es wird ein vielseitig verwendbarer Wintergarten mit kleiner optimalen Heizungsmöglichkeit. Genutz als zusätzlicher Wohnraum wird der Wintergarten nur dann, wenn die Natur selber für angenehmes Wohlbefinden stundenweise sorgt. Mein Wohnzimmer ist groß genug und hell genug.

    Es geht alleinig nur um die Sache des Solar-Natursteinbodens.
    Wenn ich keine Isolierung unterhalb anbringe und nur tief genug außen entlang der Fundamentmauern eine WärmeIsolierung anbringe, habe ich doch den besten Wärmespeicher. Oder liege ich da falsch, ist die Frage an Bautechniker mit physikalischen Verstand.
    Natürlich geht es mit viel mehr Geldaufwand auch anders, welches ich sparen möchte.:
    Auf die Betondecke eine dicke druckunempfindliche Isolierung. Darauf ca. 10 cm dickes Speichermaterial welches in den ElektoNachtSpeicheröfen verbaut ist. Und darauf so dünn als möglich die optische Schicht aus dunklen Natursteinplatten. Aber das kostet wahrscheinlich mehr als meine ganzen Isoliergläser beschichtet mit Gas gefüllt vom GlasermeisterUnternehmen.
    Falls wem interessiert, in A kostet vom günstigsten Anbieter 31,25 m2 Iso-Glas, K-wert 1,1 17 Stück 4157.- mit Mwst
    Beste Grüße
    Glaserer
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  10. #8

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    Zitat Zitat von Glaserer Beitrag anzeigen
    Eigendlich weis ich über Wintergärten sogut wie fast alles ...
    ... na, dann viel Spaß in der Tropfsteinhöhle, wenn du wirklich da ein Planschbecken als zusätzlichen "Wärmspeicher" drin aufstellen willst...

    Zitat Zitat von Glaserer Beitrag anzeigen
    Genutz als zusätzlicher Wohnraum wird der Wintergarten nur dann, wenn die Natur selber für angenehmes Wohlbefinden stundenweise sorgt.
    Hast du auch daran gedacht, dass Wärmespeichermassen nur sinnvoll sind, um "überschüssige" Wärme zu speichern? ... ist der Wärmeeintrag von Spätherbst bis Frühjahr jedoch sowieso schon sehr gering, sorgen große (dann kalte) Speichermassen leider dafür, dass sich "angenehmes Wohlbefinden" gar nicht oder deutlich kürzer einstellt, als ohne Speichermassen...

    Natürlich funktioniert das Speichern von Wärme im Fußboden auf natürliche Art nur, wenn dieser unverschattet ist, also ohne Möbel, Pflanzen und Menschen sowie optimal bei senkrecht stehender Sonner... also im Sommer... im Winter steht die Sonne zudem sehr tief und der Schattwurf von der Wiga-Konstrukiton (Pfosten/Riegel, Rahmen) ist zudem auch noch ungleich größer... ein Wärmeeintrag in den Boden ist daher nahezu ausgeschlossen...

    Sollte sich trotz der "kühlenden" Speichermassen bei niedriger Luftemperatur durch die Sonnenstrahlung kurzzeitig ein Wärmegefühl auf der Haut einstellen, bleiben also unangenehme kalte Füße, die das Wohlbefinden doch stark beeinträchtigen...

    Und noch ein Aspekt zu Speichermassen: Je dicker diese sind, je tiefer also die Wärme eindringen soll, um so höher muss die Oberflächentemperatur und um so länger muss die Einwirkungszeit sein, verstärkt bei gewünschtem Wärmeübergang durch verschiedene Schichten. Einen "dicken" Wärmespeicher im Fußboden eines Wigas nur durch Erwärmen der Oberfläche also durch Bescheinen der Sonne "aufladen" zu wollen, ist im höchsten Maße ineffizient. Sind die wärmenden Sonnenstrahlen weg, gibt der Boden wieder Wärme ab, zumal an der wärmsten Stelle der Speichers, die größte Temperaturdifferenz zur Umgebung besteht. Ein "Aufladen" der Bodenspeichers durch die Raumluft ist auf natürliche Art ebenfalls nur äußerst gering möglich, da warme Luft ja nach oben steigt und sich nicht auf dem Boden verkrümelt... der Temperaturunterschied da also am niedrigsten ist...

    Also kurz gesagt, was nützt der beste Wärmespeicher, wenn er nicht geladen werden kann, oder das Laden, ein "angenehmes Wohlbefinden" verhindert/beeinträchtigt...?
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