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Bodenplatte ausgleichen

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  1. #1

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    Bodenplatte ausgleichen

    Hallo liebe Helfer

    Ihr wisst es zwar nicht, aber obwohl ich mich erst heute angemeldet hab, habt ihr mir schon in den letzten 2 Jahren, in denen wir am sanieren sind immer passende Antworten geliefert. Dafür vielen Dank!!

    Nun komme ich aber bei folgendem Problem nicht weiter und finde auch nicht wirklich etwas, was mir weiterhilft, daher "musste" ich mich dann doch einmal anmelden.

    Wir haben einen Altbau von 1968. Das OG ist komplett saniert mit Fussbodenheizung (FBH). 2/3 des EG werden vorläufig nicht saniert. Das folgt in ein paar Jahren. Nun habe ich aber gerade bei dem zu sanierenden 1/3 ein wahrscheinlich essentielles Problem festgestellt.

    Ich hab den gesamten alten Estrich entfernt, da eine FBH in den neu zu verlegenden Estrich eingebaut werden soll. Nach dem ausnivellieren der 4 Räume stellt sich heraus, dass ich maximal zwischen 6cm und 8cm Bodenaufbau inkl. Fußbodenheizung realisieren kann. Soweit so gut und ich habe auch eine Lösung mit nur 52mm Bodenaufbau gefunden, weche gut funktioniert (...auch im OG).

    Mein riesen Problem ist nun, dass die alte Bodenplatte aussieht wie sau. Da wurde drüber gelaufen, da stehen irgendwelche Pickel heraus, Leute und Teier sind drüber gelaufen, etc... Weiterhin liegt ein Zimmer dank Kellerdecke (nur dieses Zimmer liegt über dem Keller) etwa 1,5 cm höher als die restlichen, die auf Sand liegen. Die "Bodenplatte" aus einem anderen Zimmer musste ich gar ganz entfernen, weil wohl Zement vergessen wurde. Da bin ich nun im Kiesreich des Hauses.

    Meine Frage nun:
    1.) Wie sieht ein gescheiter Aufbau für eine Bodenplatte aus, die man nachträglich ins Gebäuse einbringt?
    2.) Welche Möglichkeiten bieten sich mir, um die Bodenplatte zu glätten?

    Bisher habe ich folgende Möglichkeiten für 2. gefunden:
    a.) Komplette Bodenplatte mit der Betonfräse bearbeiten.
    b.) Bodenausgleichsmasse (ungern, da ein weiterer Raum nochmal 2cm tiefer liegt, kaum vorzustellen, was da also an Geld einfließen würde.)
    c.) Quarzsand 3:1 mit Zement anmischen und aufbringen.

    Ich würd mich freuen, wenn ihr mir helfen könnt

    Beste Grüße
    Stefan
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  2. Bodenplatte ausgleichen

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2
    Lebski
    Gast
    Schildere mal dein FBH/Estrich der auf den Ausgleich soll, sonst wird es schwer was zu sagen.
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  4. #3
    Themenstarter

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    Hey,

    das ganze schaut so aus, wie auf dem Foto bzw. der angehängten Grafik. Was ganeu für ein Estrich aufgebracht wird, weiß ich nicht. Da müsste ich den Estrichleger fragen, wie er das im OG gemacht hat.

    Gruß
    Stefan

    P.S.: (c) der Grafik bei Schlüter-Systems KG
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  5. #4
    Themenstarter

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    Grafik vergessen...

    (c) der Grafik bei Schlüter-Systems KG
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  6. #5
    Lebski
    Gast
    Zitat Zitat von Kernsanierer Beitrag anzeigen
    Meine Frage nun:
    1.) Wie sieht ein gescheiter Aufbau für eine Bodenplatte aus, die man nachträglich ins Gebäuse einbringt?
    2.) Welche Möglichkeiten bieten sich mir, um die Bodenplatte zu glätten?
    1.) Stahlbeton auf Trennlage, eventuell Stahlfaserbeton bei nichttragenden Bodenplatten. Statiker fragen.

    2.) Bei dem System mit dem Hersteller abklären, ob eine gebundene Schüttung als Ausgleich eingesetzt werden kann. Abdichtung gegen aufsteigende Feuchtigkeit nicht vergessen.
    Lapidar gesagt, eine gebundene Schüttung sind Dämmkügelchen mit Bindemittel, gibt es als Sackware.
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  7. #6
    Themenstarter

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    Ersteinmal danke.

    1) schlägst Du so vor, wie ich es auch vermutet hätte. Ist ja an sich auch das kleinere Problem.

    2) Bei gebundenen Schüttungen ist doch aber die minimale Schichtdicke in der Regel 40mm. Teilweise lässt die jetzige Bodenplatte aber nur einen Aufbau insgesamt von 60mm zu. Grund für diese insgesamt vorgeschriebene Höhe sind bodentiefe Fenster und die Haustür. Lediglich im tiefsten Raum wäre es möglich eine gebundene Schüttung zur Nivellierung einzubringen.

    D.h. ich würde mit einer gebundenen Schüttung nicht weiter kommen. Ich bräuchte im Endeffekt etwas, was zwischen 0mm und 25mm aufschüttbar ist.
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  9. #7
    Lebski
    Gast
    Es gibt Systeme die ab 15 mm freigeben sind, Körnung 1-4 mm.
    Sieht auch keiner, wenn es 10 mm sind. Dünnere Bereiche kann man mit Ausgleichsmasse machen. Und dein Platz beträgt 60 mm, das Bodensytem 52 mm.

    Vieleicht kannst du ja die 2 mm noch wo rausquetschen. Wobei mich so genau Angaben bei einer Sanierung schon wundern.

    Selbst wenn du nur ein Raum so machen kannst, sparst du immer noch viel im Vergleich zu Niveliermasse.
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  10. #8
    Themenstarter

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    Nochmal danke!

    Deine Idee finde ich gut. Da ich selbst noch keine gebundene Schüttung gesehen habe: Ist diese nicht nach Fertigstellung relativ offenporig? Wie verhält es sich da mit der Nivelliermasse? Läuft diese dann nicht in die Schüttung?

    Die genauen Angaben ergeben sich ja. Ich hab Tür und Fensterelementhöhe und die Höhen der Bodenplatte. Da ergeben sich dann je nach Position die 60-80mm. Und je niedriger der Bodenaufbau, umso besser, denn dann kann ich anstatt laminat mit 8mm doch Parkett mit 14mm legen

    Im Moment hab ich mir für Laminat, Trittschall und Sicherheit 12mm eingeplant. Soll heißen, dass der gesamte Bodenaufbau inkl. Laminat max. 72mm hoch sein darf.

    Über Alternativen wäre ich dennoch dankbar, da ich vorzugsweise alles mit einem Material auffüllen ürde. doch da scheint es nichts zu geben Ich habe woanders den Rat bekommen, "RuckZuck-Beton" zu nehmen. Diesen zieht man trocken ab und bewässert ihn danach. Stehe dem allerdings skeptisch gegenüber, da dieser Beton zum einen nicht dafür gedacht ist und zum anderen dadurch keine Mindestschichtdicke zu finden ist.
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