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  1. #1

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    Kosten verschiedener Kelleraußenwände mit Abdichtung

    Hallo,

    kennt ihr die ungefähren Kosten der Erstellung von Kelleraußenwänden inkl. Abdichtung?
    Die Daten des geplanten Kellers:
    Einfaches Rechteck mit 12x8 m Seitenlängen, ohne sonstige Ecken/Ausbuchtungen, inkl. Bodenplatte (mit dicker Dämmung darunter) 3 m im Boden.

    Ein Bodengutachten liegt vor. Der Grundwasserstand liegt unterhalb des Kellers, aber der Boden ist sehr wasserundurchlässig.

    Daher Empfehlung laut Bodengutachten für Kellerabdichtung:
    A) Mit Ringdränage kann das Gebäude gegen nicht drückendes Wasser nach DIN 18195, Teil 5 abgedichtet werden.
    B) Ohne Ringdränage müsste das Gebäude gegen zeitweise drückendes Stauwasser nach DIN 18195, Teil 6 abgedichtet werden.

    Auf eine Drainage möchte ich verzichten, da ich das Wasser nicht in den öffentlichen Kanal abführen darf und mir die Sache dadurch zu kompliziert wird.

    Daher gibt es wohl drei Möglichkeiten:

    1. Kelleraußenwände aus Mauerwerk (Kalksandsteinen). Abdichtung von einer Fachfirma mit kunststoffmodifizierter Bitumendickbeschichtung (KMB) oder Bitumenbahnen. Die Firma soll eine langjährige Dichtheitsgarantie geben, wie z. B. Remmers (-Fachbetriebe).

    2. Erstellung der Kelleraußenwände mit Beton-Doppelwandsystem, dass mit WU-Ortbeton gefüllt wird. Abdichtung der Fugen etc. als Weiße Wanne.

    3. Erstellung der Kelleraußenwände nur mit WU-Ortbeton durch Ein- und Ausschalen. Abdichtung als Weiße Wanne.

    Die Vor- und Nachteilen der drei Varianten sollen möglichst unberücksichtigt bleiben. Es geht um die reinen Kosten der Kelleraußenwände mit Abdichtung.
    Könnt ihr grobe Zahlen nennen?

    Grüße
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  2. Kosten verschiedener Kelleraußenwände mit Abdichtung

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  3. #2

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    gibt es keinen planer deines vertrauens, der dich hier ausgiebig berät?

    ich sehe mich in der lage, hier per ferndiagnose ohne detailkenntnisse, ohne den entwurf zu kennen etc. verlässliche oder belastbare zahlen zu liefern.

    diese spezielle bautechnik kann niemand mal nebenbei mitmachen. hier muss sich schon jemand intensiv mit beschäftigen.
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  4. #3

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    Ganz grob gesagt: Es kosten alle drei Varianten ungefähr das Gleiche (wenn alles gegen Lastfall "aufstauendes Sickerwasser" resistent sein soll).

    Möglich das die eine Firma das Erste günstiger anbietet...eine andere dann die zweite Möglichkeit (weil sie viel Erfahrung vielleicht mit FT-Teilen haben und daher dies preisgünstiger anbieten können), etc.
    Eine weitere Firma bietet vielleicht die klassische Ortbetonwanne am günstigsten an, da sie Schalung ihr Eigen nennen sowie mit dem örtlichen Betonlieferant sehr gute Konditionen erhalten. Undsoweiter.

    Wie rolf schon andeutete sollte hier ein Planer Dich unterstützen und beraten.
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  5. #4
    Themenstarter

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    Danke Euch.

    Wenn alle drei Varianten ungefähr das Gleiche kosten, ist die WW die beste Lösung.

    Ich bespreche das nochmal genau mit einem Planer/Architekt.
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  6. #5
    ManfredH
    Gast
    Zitat Zitat von Nestbauer1 Beitrag anzeigen
    Wenn alle drei Varianten ungefähr das Gleiche kosten, ist die WW die beste Lösung.
    Die war allerdings bei deinen drei Varianten gar nicht dabei - denn WU-Beton alleine bzw. nur mit zusätzlicher Fugenabdichtung ist noch keine WW, egal ob FT-Doppelwände oder Ortbeto.n
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  7. #6

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    Wenn jemand eine WW mit WU-Beton macht dann sollte doch klar sein, das die Armierung inkl. Zusätze im Beton, Hohlkehle usw. entsprechend einer WW gemacht wird...Alles andere ist doch Murks....
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