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Kellerausbau - welche Reihenfolge

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  1. #1

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    Kellerausbau - welche Reihenfolge

    Hi,

    bei mir soll der Keller ein wenig wohnlicher gestaltet werden. ist ein altbau aus 1940. leider keine unterlagen vorhanden
    folgender fussbodenaufbau soll gemacht werden (unten nach oben):

    - flemmpapp
    - 3cm roofmate
    - 6cm estrich (zement)
    - parkett

    im Keller müssen noch trockenbauwände aufgestellt werden, jetzt war mein plan so:

    zuerst flemmen lassen, darauf dann an den stellen wo die wände hinsollen ca. 5cm beton (damit die pappe nicht beschädigt wird?), dann trockenbau machen, und dann estrich und dann boden

    passt das so?

    noch eine frage: der sand für den estrich liegt seit august im garten unter einer plane. darauf liegt seit weihnachten ca. 30cm schnee. vermutlich ist der sand also gefroren - kann der überhaupt verarbeitet werden oder muss ich da auf + grade warten?
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  2. Kellerausbau - welche Reihenfolge

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  3. #2

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    flemmpapp ist wahrscheinlich eine bitumenschweißbahn.

    die ist sinnvoll.

    aber was willst du mit 5 cm beton unter den trockenbauwänden. wenn du dort reinbohrst um die verzinkten profile zu fixieren, bröselt dir der beton weg.

    stell doch deine trockenbauwände auf den strich drauf und wenn du dort die profile am boden fixierst, beschränke die bohrtiefe deiner schlagbohrmaschine auf ein vernünftiges maß, damit du nicht in deine flemmpapp bohrst.
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  4. #3
    Themenstarter

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    was meinst du mit auf den strich stellen ?
    wie dick müsste der beton denn sein damit er nicht wegbröselt deiner meinung nach?
    was meinst du zur reihenfolge, zuerst trockenbau und dann estrich oder? die wände stellt man ja nicht auf den estrich?
    noch eine frage: der sand für den estrich liegt seit august im garten unter einer plane. darauf liegt seit weihnachten ca. 30cm schnee. vermutlich ist der sand also gefroren - kann der überhaupt verarbeitet werden oder muss ich da auf + grade warten?
    machen tu ich das nicht selber, machen schon firmen, bin nur der "planer" und möcht mich vorher informieren bevor ich die firmen hole
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  5. #4
    Lebski
    Gast
    Es ist durchaus üblich, den Trockenbau auf den Estrich zu stellen.

    Zementestriche müssen während dem Einbau und bis 3 Tage danach mindestens +5° C haben. Bei Zuschlägen im Freien muss also gut +Temperatur sein, Wasser ist selten warm.
    Je nach Menge kann man aber auch mit warmen Wasser arbeiten, gefroren dürfen die Zuschläge aber niemals sein.
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  6. #5
    Themenstarter

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    übertrage ich dann nicht den trittschall in die wand?
    darüber befindet sich ein schlafzimmer
    üblich wahrscheinlich bei altbauten wo der estrich erhalten bleiben soll oder?
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  7. #6
    Themenstarter

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    keine meinungen mehr dazu ?
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  8. #7

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    Kabelaffe
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    Doch, schon:

    Ist die Nutzungsänderung denn genehmigt, ja überhaupt genehmigungsfähig?
    Stimmen die Randbedingungen (z.B. zweiter Rettungsweg vorhanden, auasreichende natürliche Belichtung etc.)?
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  9. #8
    Lebski
    Gast
    Zitat Zitat von michiaustirol Beitrag anzeigen
    keine meinungen mehr dazu ?
    Kannst ja eine Umfrage machen.

    Oder eine 3. Meinung einholen. Oder einen Planer fragen.

    Trockenbau wird bei fachgerechter Ausführung entkoppelt von den Wänden. Der Schall kommt jedoch leichter von Raum zu Raum in der Ebene, ob das ein Problem ist, sollte halt geplant werden.
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  10. #9
    Themenstarter

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    der keller wird nicht zum wohnraum ausgebaut, sondern soll lediglich trocken gelegt werden damit auch feuchteempfindliches gelagert werden kann.

    trotzdem sind aber 3 rettungswege vorhanden und der brandschutz wird natürlich auch berücksichtigt

    danke lebski, schall in der ebene ist kein problem, da der estrich aber erst im frühjahr reingemacht werden kann wenn der sand aufgetaut ist, muss ich das derweilen mit beton lösen, damit ich ein auflager habe für die wände bzw etwas zum reinschrauben, das mit dem strich was rolf meint, kapier ich nicht
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  12. #10

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    Ich denke, ihm fehlte lediglich das große E vorm strich. Sprich, sein Vorschlag ist ebenfalls, die Wände auf den Estrich zu stellen.

    Aber sag mal, wie feucht isser denn, der Keller? Zum Lagern willst du ja wahrscheinlich die Luftfeuchtigkeit senken. Bist du sicher, dass da eine Sperre unterm Estrich genügt? Ich frag nicht ganz ohne Eigennutz, hab auch 'nen Altbaukeller. Bei mir geht die Feuchtigkeit eher von den Wänden aus, so mein Eindruck.

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  13. #11
    Themenstarter

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    der keller ist nicht feucht, weder wände noch boden, aber ich will auf nummer sicher gehen, da ich ja parkett auf den estrich legen werde, deshalb die feuchtigkeitssperre
    achso er meint estrich - das wäre einleuchtend

    da der estrich noch nicht gemacht werden kann werd ich mir so helfen wie oben beschrieben, nur mach ich den beton nicht nur 5cm sondern 9cm, dann reichts sicher zum reinbohren dass er mir nicht zerbröselt.
    dann hab ich auch sicher keine schallprobleme
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