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ist das Angebot Ok?

Diskutiere ist das Angebot Ok? im Forum Baufinanzierung auf Bauexpertenforum.de


  1. #1

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    ist das Angebot Ok?

    Hallo,

    meine Freundin und ich haben uns entschlossen zusammen mit meinen Eltern ein Zweifamilienhaus zu kaufen. Wir haben uns bereits für ein Haus entschieden sodass nur noch die Finanzierung zu klären ist.

    Das Haus kostet inkl. aller Nebenkosten 396.000 €

    Heute waren wir bei zwei Banken und ich würde von den Experten hier im Forum Ihre Meinungen dazu hören. Darf ich die Banken beim Namen nennen?

    Da das Haus zu sanieren ist und wir viel in Eigenleistung machen wollen werden wir hiefür unser Eigenkapital verweden. Zudem planen wir noch einen Anbau. Mit unserem Eigenkapital ist die Sanierung sowie der Anbau nicht komplett zu schaffen daher beläuft sich die Finanzierung auf 446.000 €. Zudem werden wir eine bereits abbezahlte Eigentumswohung die vermietet wird bei der Bank als Sicherheit hinterlegen. Der monatliche Aufwand ist für uns gut gewählt.

    Die Bank möchte 0,25 % p.M Bereitstellungsprovision haben und 150 € für die Objektbesichtigung. Zudem müssen wir noch ein Gutachten erstellen lassen, die Kosten müssen wir tragen.

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  2. ist das Angebot Ok?

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2
    Themenstarter

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    Bank Nr. 2 hat mir das KFW Wohneigentumsprogramm mit 50.000 € zu 3,3 % und 3,35 % eft. angeboten. Laufzeitbeträgt 10 Jahre, Tilgung 1,6 %

    Wie kommt es das die KFW Förderung nur 3,3 % anbietet. Für eine Förderung erscheint mir das etwas wenig oder verstehe ich da was falsch?
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  4. #3

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    Die Mieteinnahmen der Eigentumswohnung werden niergendwo berücksichtigt, Warum?

    Die Zins von 3,33 auf 15 Jahre ist super, die Frage ist nur warum nur 1% Tilgung, was bleibt da nach 15 Jahren noch übrig?

    Warum so eine hohe Sondertilgung von 150.000€. Wie lang ist der Bereitstellungszins frei? (6 oder 12 Monate)
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  5. #4

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    Zitat Zitat von jungbau Beitrag anzeigen
    Darf ich die Banken beim Namen nennen?
    Geht auch ohne Namensnennung.

    Zur Finanzierung.

    Die SoTi Vereinbarung für Darlehen 1 verstehe ich auch noch nicht. Erwartet Ihr eine höhere Summe in absehbarer Zeit?

    Lassen wir die SoTi mal außen vor, dann stehen in 10 Jahren noch 17T€ aus Darlehen 3 und 81T€ aus Darlehen 2 an. In 15 Jahren hat Darlehen 1 noch eine Restschuld von etwa 248T€. Das Haus hat dann 10 bzw. 15 Jahre mehr auf dem Buckel und man steht evtl. vor einer 100% Finanzierung/Umschuldung.

    Da stellt sich für mich die Frage, wie lange kann damit gerechnet werden, dass sich beide Familien an der Finanzierung beteiligen können? Was passiert wenn eine Familie ausfällt? Kannst Du zur Not auch die Raten alleine schultern?

    Ich weiß, über solche Dinge denkt man nicht so gerne nach, aber man sollte sie gerade bei so wichtigen Entscheidungen nicht ignorieren. Sonst steht man vielleicht in einigen Jahren vor einem unlösbaren Problem.

    Über die Konditionen kann man nicht meckern, aber ohne die Rahmenbedingungen zu kennen ist es schwer hierzu etwas zu schreiben.

    Gruß
    Ralf
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  6. #5

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    Definitiv zu geringe Tilgung in allen Darlehen. Ausser die Sondertilgungen werden so wahrgenommen wie dargestellt! Aus welchen Mitteln auch immer.

    Ihr habt nach 10 Jahren und vor allem nach 15 Jahren noch immer eine extrem hohe Restschuld! Das Haus ist ja jetzt schon sanierungsbedürftig. Somit kann man davon ausgehen, das in 15 Jahren wieder was anfällt! Muss nicht sein aber kann!
    Dann müsst ihr das wieder finanzieren. Wieder mehr Darlehen, so das ihr da nie fertig werdet mit der Finanzierung.

    Abgesehen davon würde ich kein sanierungsbedürftiges Haus für 400.000EUR kaufen.
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  7. #6
    Themenstarter

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    Schon mal vielen Dank für eure Antworten.

    Bei der Sondertilgung von 150.000 € habe ich mich verschrieben. Es sind 15.000 €. Wir erwarten in der Zukunft kein Erbe oder ähnliches.


    Die Mieteinnahmen der Eigentumswohnung werden niergendwo berücksichtigt, Warum?

    Die Zins von 3,33 auf 15 Jahre ist super, die Frage ist nur warum nur 1% Tilgung, was bleibt da nach 15 Jahren noch übrig?
    Das steht zumindest nirgends drauf. Da werde ich mal nachfragen.
    Ich nehme an das der Berater bei Darlehen 1 nur 1 % Tilgung gewählt hat damit wir nicht über 900 € Belastung im Monat kommen. Bei den 900 Monat könnte ich (Familie 2) noch 600 € im Monat sparen, hinzu kommt die bevorstehende Gehaltserhöhung. Bei Familie 1 könnte mehr als das doppelte von mir Sparen.

    Familie 1 hat ein Einkommen von 3.000 € Netto + ca. 600 € Mieteinahmen. Familie 2 hat 2.800 € Netto.

    Da stellt sich für mich die Frage, wie lange kann damit gerechnet werden, dass sich beide Familien an der Finanzierung beteiligen können? Was passiert wenn eine Familie ausfällt? Kannst Du zur Not auch die Raten alleine schultern?
    Jede Familie ist mit 50 € beteiligt, das bedeutet das jede Familie nur eine Wohnung/Etage kauft. So würde es dann im Grundbuch eingetragen werden.
    Die Raten alleine Schultern würde mit den Mieteinahmen gerade so machbar sein.

    Ihr habt nach 10 Jahren und vor allem nach 15 Jahren noch immer eine extrem hohe Restschuld! Das Haus ist ja jetzt schon sanierungsbedürftig. Somit kann man davon ausgehen, das in 15 Jahren wieder was anfällt! Muss nicht sein aber kann!
    Dann müsst ihr das wieder finanzieren. Wieder mehr Darlehen, so das ihr da nie fertig werdet mit der Finanzierung.

    Abgesehen davon würde ich kein sanierungsbedürftiges Haus für 400.000EUR kaufen.
    Das Haus hat 190 € Wohnfläche und ist voll unterkellert. Das Grundstück beträgt 1000 m² bei einem m² Preis von 300 €. Der Preis ist daher recht gut. Die Fenster und das Dach sind bereits gedämmt. Es muss nur eine neue Heizung rein. Der Rest schind eigentlich Arbeiten die den Innenausbau betreffen. Neue Bäder, neue Fließen neue Küchen. Eigentlich schade drum, weil alles noch in sehr guten Zustand ist. Küchen sind 3 Jahre als Laminat ist neu und Bäder wurden auch erst vor ein Paar Jahre neu gefließt. Wir haben aber (leider) etwas andere Ansprüche.

    Braucht ihr sonst noch irgend welche Infos?
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  8. #7
    Themenstarter

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    Zitat Zitat von jungbau Beitrag anzeigen
    Bank Nr. 2 hat mir das KFW Wohneigentumsprogramm mit 50.000 € zu 3,3 % und 3,35 % eft. angeboten. Laufzeitbeträgt 10 Jahre, Tilgung 1,6 %

    Wie kommt es das die KFW Förderung nur 3,3 % anbietet. Für eine Förderung erscheint mir das etwas wenig oder verstehe ich da was falsch?

    Ich kenne mich bei KFW nicht so gut aus aber ist 3,3 % nicht etwas viel?
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  9. #8
    kappradl
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    Zitat Zitat von jungbau Beitrag anzeigen
    Ich kenne mich bei KFW nicht so gut aus aber ist 3,3 % nicht etwas viel?
    KFW 124
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  10. #9

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    KfW = Kreditanstalt für Wiederaufbau.
    Programm = Wohneigentumsprogramm Nr.124.
    Möglich für Eigennutzer.
    JEDER hat Anspruch darauf.
    Maximal EUR 50.000,00.
    Zins 3,30% nominal 3,35% effektiv bei 1,60% Tilgung und 10 Jahren Zinsfestschreibung und 35 Jahren Laufzeit.

    Herr Jungbau, wenn Ihnen 3,30% zuviel erscheint, brauchen Sie das Darlehen auch gar nicht nehmen.
    Hintergrund ist nicht nur die Förderung. Sondern auch, dass die EUR 50.000,00 den Darlehensbeleihungsauslauf der finanzierenden Bank um den Betrag von EUR 50.000,00 drückt.

    Ohne diese EUR 50.000,00 KfW Darlehensmittel kann die Bank auch das Darlehen selbst geben. Dann aber ist der Zins höher. Deswegen eigentlich JEDES KfW Darlehen mitnehmen was geht.
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  11. #10

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    @jungbau,

    Du möchtest also etwa 450T€ plus Eigenkapital ausgeben, um etwas zu erwerben, in das Du dann noch jede Menge Eigenleistung stecken willst.
    Das ganze scheint nur auf Euch zugeschnitten, wenn noch angebaut wird.
    Heißt also, böse gesagt , 450 T€ plus Eigenkapital plus viel Zeit und Schweiß für einen Kompromiß.
    Da retten Dich auch die angeblichen 300€/m² Bodenwert in der Gegenrechnung nicht. Ist ja nicht anzunehmen, dass die ganzen 1000m² als Bauland zählen.
    Für mich wäre das zuviel Risiko, zumal das eine komplizierte Finanzierung werden dürfte.
    Dazu sieh Dir auch mal diesen Thread an:http://http://www.bauexpertenforum.de/showthread.php?t=61373

    Gruß Stoni
    Geändert von Stoni (15.01.2012 um 12:49 Uhr) Grund: Zusatz vergessen
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  12. #11

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    Zitat Zitat von jungbau Beitrag anzeigen
    ....... Das Grundstück beträgt 1000 m² bei einem m² Preis von 300 €.......
    Das sieht auf den ersten Blick gut aus, auf den zweiten Blick ist es eher ein Nachteil. Oder braucht Ihr unbedingt 1000m2 Grundstück? Kann man das Grundstück wenigstens sinnvoll teilen und dann wieder verkaufen?

    Wenn das Grundstück wirklich am Stück zu diesem Preis verkauft werden müsste, würde das die Zahl der potenziellen Käufer drastisch einschränken. Die meisten würden wohl ein Grundstück bevorzugen das kleiner ist, und das freie Geld dann in´s Gebäude stecken.

    d.h. so ein großes Grundstück kann auch zur Last werden.

    Gruß
    Ralf
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  13. #12
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    neues Angebot

    so, es hat sich einiges getan. Da der Anbau zu teuer wird werden wir ihn vermutlich nicht machen.

    Das bedeute das wir ledigtlich einen Kredit von 396.000 € benötigen. Es wäre eine 100 % Finanzierung da wir mit dem Eigenkapital das Haus renovieren möchten. Das Angebot läuft auf 10 Jahre. Sondertilung ist mit 5 % möglich.

    Für mich als Laie ließt sich das Angebot sehr gut. Was meinen die Experten dazu?
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  14. #13

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    Jetzt sieht das mit den Tilgungen schon besser aus.

    Ob das mit der monatlichen Belastung bei Euch hinhaut und ob das Haus überhaupt die 400T€ wert ist, das kann man aus der Ferne nicht sagen.

    Gibt es wenigstens ein Wertgutachten?
    Wieviel Geld wollt Ihr noch in die Modernisierung stecken?
    Wie alt ist das Haus?

    Gruß
    Ralf
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14

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    Und bitte daran denken, dass die Zinsen in 10 Jahren nicht unbedingt noch so tief sind.
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  17. #15
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    Die hohe Rate könnte wir zwar aufbringen, allerdings weiß man nie was das Leben mit sich bringt. Ich überlege gerade ob es besser wäre weniger zu tilgen und dafür am Ende vom Jahr mehr Sondertilung zu zahlen. Müsste doch auf das gleiche raus kommen, oder?

    Ein Wertgutachten gibt es nicht. Das Haus ist von 1967. Die Ölheizung ist 24 Jahr alt und die Fenster von 2003. Das ist ist gedämmt. Uns wurde von mehreren Leuten geraten die Heizung solange sie keine Probleme macht drin zu lassen und erst dann eine neue zu holen.

    Mit neuen Badezimmer, Küchen und Fliesen kommen wir wohl auf 40 T€. Das Haus wird von meinen Eltern und mir und meiner Freundin bezogen. Also zwei Familien da halten sich die Kosten dann im Rahmen, meine ich.
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