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Luftdichtheit und Elektroinstallation

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  1. #1

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    Luftdichtheit und Elektroinstallation

    Hallo, unser Haus ist noch im Planungsstadium (geschalter Keller, Ziegelhaus). Zur Zeit frage ich mich wie die Elektroinstallation in den Außenwänden durchgeführt werden muss um Dichtheit zu gewährleisten.

    Während mein Planer sagt dass die ausgestemmten Teile innen verputzt werden müssen, meint ein Elektriker dass es dafür eigene Dosen gibt die dicht mit dem Schlauch abschließen. Wer liegt da richtig?

    LG Derrick

    P.S. In Österreich sind Stegleitungen die einfach verputzt werden nicht erlaubt.
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  2. Luftdichtheit und Elektroinstallation

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2
    Avatar von coroner
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    Zitat Zitat von Derrick Beitrag anzeigen

    Während mein Planer sagt dass die ausgestemmten Teile innen verputzt werden müssen, meint ein Elektriker dass es dafür eigene Dosen gibt die dicht mit dem Schlauch abschließen. Wer liegt da richtig?
    Lustig, während es unserem Planer schnurzpiepe war, musste ich meinen Eli noch "zwingen" die winddichten Dosen in den Aussenwänden zu nehmen

    Hör' mal auf deinen Eli und lies trotzdem hier eifrig mit, das kann schon etwas helfen
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  4. #3

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    Zitat Zitat von Derrick Beitrag anzeigen
    P.S. In Österreich sind Stegleitungen die einfach verputzt werden nicht erlaubt.
    Tatsächlich?

    Ich bin auch aus (Nieder)-Österreich. Verwende zwar Stegleitungen generell nicht, aber ein explitzites Verbot wäre mir eigentlich nicht bekannt.

    Als (Nieder)Österreicher installierst Du höchstwarscheinlich Einzeladern (Ye bzw H07V-U) in Installationsrohr.
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  5. #4

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    Beide Wege führen zum Ziel:

    Man kann entweder winddichte Dosen nehmen und wie gewohnt schlampig einputzen oder man nimmt gewöhnliche und versetzt diese sehr sorgfältig.

    Wer mag, kann auch die Hosenträger- und Gürtel-Variante wählen.
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  6. #5
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    Vielen Dank für eure Antworten! Wenn beide Möglichkeiten funktionieren dann ist wohl einfacher die dichten Dosen zu verwenden.

    Zitat Zitat von coroner Beitrag anzeigen
    Hör' mal auf deinen Eli und lies trotzdem hier eifrig mit, das kann schon etwas helfen
    Das mach ich auf jeden Fall

    Zitat Zitat von fuchsi Beitrag anzeigen
    Ich bin auch aus (Nieder)-Österreich. Verwende zwar Stegleitungen generell nicht, aber ein explitzites Verbot wäre mir eigentlich nicht bekannt.
    Ob es explizit verboten ist kann ich nicht sagen. Ich hab es nur wo aufgeschnappt und es für bare Münze genommen weil ich so eine Ausführung mit Stegleitungen noch nie wo gesehen habe.

    Zitat Zitat von fuchsi Beitrag anzeigen
    Als (Nieder)Österreicher installierst Du höchstwarscheinlich Einzeladern (Ye bzw H07V-U) in Installationsrohr.
    Liebe Grüsse, Derrick
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  7. #6

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    Es gibt für die Installtionsrohre sogenannte Leerohr-Membran-Verschlusstücke.

    http://www.foerch.at/product.aspx?p=...7-fd3a4d5fb968


    Deren Anwendung ist jedoch nicht so einfach. Es muss jede Ader einzeln durch dei Membran gestossen werden. Und spätestens beim Anschluss der Steckdose sind die Membrandurchführungen so ausgeweidigt, dass sie eh nicht mehr winddicht sind.

    Viele Elis dichten das mit Silikon ab. Davon halte ich aber nicht viel, da das spästens nach 5 Jahren nicht mehr winddicht ist.

    Ich würde eher auf Produkte auf Kautschukbasis verweisen, da diese mit der Zeit nicht aushärten.



    Mittlerweile installiere ich alle Aussensteckdosen mit fix eingeputzen NYM. Da ist die Winddichtigkeit bei sauberem Eingipsen der Dosen und des NYM weniger Problem.
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  8. #7

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    Zitat Zitat von fuchsi Beitrag anzeigen

    Viele Elis dichten das mit Silikon ab. Davon halte ich aber nicht viel, da das spästens nach 5 Jahren nicht mehr winddicht ist.

    Ich würde eher auf Produkte auf Kautschukbasis verweisen, da diese mit der Zeit nicht aushärten.
    Also Kaugummi funzt sehr gut......allerdings mit Ekelfaktor.
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  9. #8
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    Zitat Zitat von fuchsi Beitrag anzeigen
    Es gibt für die Installtionsrohre sogenannte Leerohr-Membran-Verschlusstücke ... Viele Elis dichten das mit Silikon ab. Davon halte ich aber nicht viel, da das spästens nach 5 Jahren nicht mehr winddicht ist.
    Ich würde eher auf Produkte auf Kautschukbasis verweisen, da diese mit der Zeit nicht aushärten.
    Heisst das dass man auch die Schläuche die in die Dosen führen abdichten muss? Ich dachte es reicht Dosen zu verwenden die bei den Schlaucheinführungen dicht abschliessen.

    Zitat Zitat von fuchsi Beitrag anzeigen
    Mittlerweile installiere ich alle Aussensteckdosen mit fix eingeputzen NYM. Da ist die Winddichtigkeit bei sauberem Eingipsen der Dosen und des NYM weniger Problem.
    Ich meinte auch nicht Außensteckdosen sondern in den Räumen an den Außenwänden.

    LG Derrick
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  10. #9

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    Zitat Zitat von Derrick Beitrag anzeigen
    Heisst das dass man auch die Schläuche die in die Dosen führen abdichten muss? Ich dachte es reicht Dosen zu verwenden die bei den Schlaucheinführungen dicht abschliessen.
    Das hängt davon ab, wo die Schläuche (für Reichsdeutsche: Wellrohre) jeweils enden.
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  11. #10

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    [Quote]Viele Elis dichten das mit Silikon ab. Davon halte ich aber nicht viel, da das spästens nach 5 Jahren nicht mehr winddicht ist.
    [Quote]

    Ja ja, Hauptsache man redet hier Silikon wieder schlecht. Ist ja hier so gängige Praxis.

    Diese Aussage stelle ich mal in Frage. Warum sollte das nach 5 Jahren nicht mehr dicht sein. Schließlich ist das Leerrohr samt Kabeln weder einer physikalischen Belastung noch sonst irgendwelchen Einflüssen ausgesetzt.

    Mein Tipp: Leerrohr mit Silikon ausspritzen und das Stromkabel durch das Membran einer luftdichten Dose (z.B. von Kaiser) führen.

    Frage: Wie lange hält das Membran einer solchen Dose. Ist ja schließlich auch Silkon, oder?

    Janeway
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  12. #11

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    Zitat Zitat von Janeway Beitrag anzeigen
    Ja ja, Hauptsache man redet hier Silikon wieder schlecht. Ist ja hier so gängige Praxis.

    Diese Aussage stelle ich mal in Frage. Warum sollte das nach 5 Jahren nicht mehr dicht sein. Schließlich ist das Leerrohr samt Kabeln weder einer physikalischen Belastung noch sonst irgendwelchen Einflüssen ausgesetzt.

    Mein Tipp: Leerrohr mit Silikon ausspritzen und das Stromkabel durch das Membran einer luftdichten Dose (z.B. von Kaiser) führen.

    Frage: Wie lange hält das Membran einer solchen Dose. Ist ja schließlich auch Silkon, oder?

    Janeway
    Ich will sicherlich Silikon nicht schlechtreden. Weshalb auch? Hat mir ja nichts getan.

    Aber wir reden hier von Aussensteckdosen. Ein Silikonpropfen in einem Rohr fällt Dir nach 5 Jahren von selbst raus. Ist so. Selber erlebt. Dürfte an den Temperaturunterschieden Sommer/Winter liegen.


    Und zu Deinem Tipp. Du hast anscheinend noch NIE Steckdosen mit Wellrohranspeisung verlegt. Das Wellrohr wird in die Gerätedose gelegt, nicht die darin geführten Adern/Leitungen.
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  13. #12

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    @Fuchsi,

    ich hatte bei mir so einen Elektropfuscher am Werk, der die Leerrohre zu kurz geschnitten hatte. So, dass Sie nicht mehr durch die Dose gezogen werden konnten.
    Übrigens, macht das mal mit Kat7 Kabel und Netzwerkdosen. Viel Spass beim Fummeln, wenn noch ca. 1-2 cm Leerrohre mitgeführt werden. Wenn dann die Netzwerkdose reindrückst, schiebst du mit großer Wahrscheinlichkeit das Leerrohr schon aus der Dose raus und deine Dichtung ist für die Katz! Ich spreche hier aus eigener Erfahrung und als gebranntes Kind.

    Da blieb dann dem neuen Elektriker gar nichts anderes übrig, als das Leerrohr auszuspritzen, zusätzlich das Kabel und Leerrohr mit Siga Band (z.B. Rissan oder Wigluv (noch flexibler)) dicht abzukleben und dann nur das Kabel durch das Membran der Dose zu führen.


    Janeway
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  14. #13

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    Da nimmt man halt die extra tiefen Geräteklemmdosen.
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14

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    Tja, es gibt von Kaiser die mit 48 und 61 mm Tiefe. Und eine Netzwerkdose hat ca. 36mm Mindesttiefe. Trotzdem, viel Spass beim Fummeln mit den starren Kat7 Kabel und Installationsrohr.

    Janeway
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  17. #15

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    Hier noch Bilder des Herstellers:
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