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  1. #1

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    Wasser drückt von unten

    Hallo an alle,

    wir stehen vor einem Problem: unser Keller (Neubau 2009) stand vor ein paar Tagen zum ersten mal etwa 2cm unter Wasser. Dieser ist gefliest und als Wohnkeller konzipiert.

    Einige Eckdaten: es handelt sich um eine Weisse Wanne (Mauerwerk aus Kalksandstein 36cm,Sohlplatte 30cm dick aus WU-Beton C25/30, schwimmender Estrich,Aussenwände mit Dickschutzbeschichtung,Folie, etc.). Um das Haus wurde eine Drainage verlegt, die gut funktioniert. Das Wasser um das Haus herum kann gut versickern.

    Jetzt hatten wir nach den starken Regenfällen Anfang des Jahres etwa 2cm Wasser im Keller, das durch die Fliesenfugen von unten nach oben gedrückt kam. Dies geschah zum ersten mal, letztes Jahr gab es bei ähnlichen Regenfällen keinerlei Probleme.

    Als wir das Wasser abgepumpt haben, kam immer neues nach. Etwa 60Liter in einer Stunde. Nach einem Tag kam nichts mehr nach, so dass wir den Kellerboden trocken hatten. Das Wasser zog aber bereits an den Außen- und Innenwänden nach oben.

    Um die Ursache des Wassereintritts festzustellen, haben wir die Drainage geflutet und in dem Sammelschacht, in dem sich das Drainagewasser sammelt, die Pumpe abgestellt. So konnte der Wasserspiegel im Sammelschacht über das Drainageabflußrohr steigen. Die Drainage konnte danach kein Wasser mahr abführen. Wir führten weiter Wasser in die Drainage ein und nach etwa 20 MInuten trat das Wasser von unten wieder nach oben aus - zunächst an den Außenwänden, dann aber auch an Stellen mitten im Raum. Das merkwürdige ist, dass nachdem wir die Flutung der Drainage eingestellt haben, das eingetretene Wasser binnen zwei Stunden von alleine abgeflossen ist. Ein Teil ist wojl verdunstet, aber das "Verschwinden" von etwa 100Litern Wasser in zwei Stunden deutet doch eher auf ein Wiederabfließen des Wassers hin.

    Ein Gutachter konnte keine Erklärung für das Eintreten (und noch weniger für das Wiederabfliessen!) des Wassers in der MItte des Raumes durch die Fliesenfugen hindurch finden. Nun schlägt er vor, den Estrich an den Wänden herauszunehmen, um feststellen zu können, an welcher Stelle das Wasser von außen nach innen dringen kann. Eine Undichtigkeit an der Außendämmung hält er für nicht wahrscheinlich.

    Welche Gründ und Ursachen kann so ein Wassereintritt haben?

    Wie lange kann man mit solch einem Wassereintritt leben, ohne dass das Haus anfängt von unten zu gammeln?

    Muß der Estrich komplett raus?

    Für alle, Antworten, Anregungen und Tipps bedanke ich mich schon jetzt im Voraus,

    viele Grüße,
    Max
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  2. Wasser drückt von unten

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2
    Themenstarter

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    Nachtrag

    Es handelt sich natürlich um "Schwarze Wanne" - nicht "Weisse Wanne".

    Max
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  4. #3

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    Meine lautet:
    Frag als nächstes den verantwortlichen Vertragspartner, wie er nun vorzugehen gedenkt.
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  5. #4

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    sprech deine vertragspartner an, der die sohlplatte und der die schwarze wanne gebaut hat. schildere denen die problematik.

    wenn die sich blöd anstellen, dann schickst du mit einem schreibebrief eine mängelanzeige - gewährleistungsmangel!

    wenn die sich dann noch blöder anstellen, dann brauchst du einen anwalt und einen sachverständigen.
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  6. #5

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    Ein Gutachter scheint ja schon mal da gewesen zu sein.
    Vielleicht gibt's die verantwortliche Firma nicht mehr.

    Dass ein Teil des Estrichs dran glauben muss, wird wohl leider so sein.

    Welcher Lastfall liegt denn vor? Drueckendes Wasser?
    Wobei doch dann die Drainage eigentlich sinnlos waere, oder?
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  7. #6

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    Meister Spasssbremse - halt Dich aus Beiträgen raus, bei denen Du keine Ahnung hast, statt hier nur Verwirrung zu stiften!
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  8. #7

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    Ein Gutachter konnte keine Erklärung für das Eintreten (und noch weniger für das Wiederabfliessen!) des Wassers in der MItte des Raumes durch die Fliesenfugen hindurch finden. Nun schlägt er vor, den Estrich an den Wänden herauszunehmen, um feststellen zu können, an welcher Stelle das Wasser von außen nach innen dringen kann. Eine Undichtigkeit an der Außendämmung hält er für nicht wahrscheinlich.
    Was heisst hier nicht wahrscheinlich?

    Das Wasser scheint ja von Aussen ins Haus zu laufen und auch wieder abzufliessen (verifiziert durch Drainagen-Test). Somit muss doch eine Undichtigkeit der Bodenplatte oder der aeusseren Abichtung vorliegen.
    Weil der Raum ueber die Drainage geflutet werden konnte, muss es ja eigentlich ueber die Aussenwaende reinlaufen...

    Ist das nur in einem Raum?
    Evtl. sollte man da mal die Aussenwaende dieses Raumes freilegen (falls die Aussenanlagen noch nicht hergestellt sind).
    Das ist dann weniger Aufwand als den ganzen Estrich inkl. Fliesenbelag rauszureissen.

    Aber ich bin nur Laie, das soll sich jemand anschauen, der sich damit auskennt.
    Holt euch evtl. noch die Meinung eines zweiten Gutachters...
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  9. #8
    Lebski
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    @RD: Man kann nur an den Verstand appelieren, wenn einer vorhanden ist.
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  10. #9

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    Hm, fassen wir doch mal zusammen, was bisher von den Experten gekommen ist:
    NICHTS

    Dass man sich zuerst an denjenigen wendet, der das Ding gebaut hat, ist wirklich eine vortreffliche Expertenmeinung.
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  11. #10

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    So Spasssbremse, jetzt pass mal auf.
    Jeder Versuch des TE, dort irgendwas zu machen, kann ihm bei einem entsprechend gepolten BU ganz böse auf die Füsse fallen!

    Aufgraben: Ja - das Loch haben SIE gemacht beim Aufschachten!!!
    Estrich wegstemmen: War nicht erforderlich, WIR hätten das Loch auch anders gefunden - bezahlen wir nicht!
    ........
    ........
    ........

    Der einzig sinnvolle Rat - wende Dich an den, der noch in der Gewähr ist - kam von Rolf!
    Ich lass das hier nur offen für den TE, falls der noch was möchte!!!

    Also behalt Deine sinnfreien Ratschlge für Dich, verladt sie mit der Luftfracht in irgendeinen Flieger - vielleicht kann man sie Zielort gebrauchen, mach irgendwas damit, aber führ hier keine Menschen in Fallen!!
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  12. #11
    kappradl
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    Zitat Zitat von MaxWeiss Beitrag anzeigen
    Wie lange kann man mit solch einem Wassereintritt leben, ohne dass das Haus anfängt von unten zu gammeln?
    Möglichst gar nicht. Dein Gutachter (woher ist der?) kann doch sicher die Feuchtigkeit in der Wand und im Estrich messen.
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  13. #12

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    Ich tippe, dass das Unternehmen, das den Keller erbaut/abgedichtet hat, nicht mehr existiert.
    Falls doch, muss dieses Unternehmen sich natuerlich darum kuemmern und man sollte selbst nichts unternehmen.

    Da MaxWeiss aber schon einen Gutachter da hatte (der wohl unter anderem die Drainage geflutet hat), bin ich davon ausgegangen, dass dieser persoenlich von ihm beauftragt wurde.

    Aber ohne weitere Information ist hier sowieso nur Raetselraten angesagt.
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  14. #13
    Lebski
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    Zitat Zitat von BitteDanke Beitrag anzeigen
    Aber ohne weitere Information ist hier sowieso nur Raetselraten angesagt.
    Ach? Auch schon gemerkt?

    Aber fröhlich dummer Ratschläge geben und auf die Experten einhacken, die ja alle soooo dumm sind.

    Du bringst mich noch so weit, dass ich meine Signatur ändere:

    BITTE keine Laienvorschläge machen DANKE
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14
    Themenstarter

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    Danke erstmal für die Fragen seitens der Diskussionsteilnehmer.

    Ich muß hier einiges ergänzen. Der Gutachter wurde von mir privat beauftragt nachdem das ausführende Bauunternehmen hier vier Tage lang nach einer Ursache gesucht, aber leider keine gefunden hat.

    Das Baunternehmen ist zwar kooperativ und sehr bemüht den Schaden zu finden, jedoch ziemlich ratlos. Sie sagen, zur Not buddeln sie das Haus aus, aber das als letzte Möglichkeit. Sie sagen, die Kellerabdichtung kann nicht defekt sein, das hätten sie in 35 Jahren noch nie gehabt.

    Der Gutachter konnte sich den Wassereintritt (drückendes Wasser durch die Fliesenfugen sowie Wassereintritt an den äußeren Wänden) nicht erklären. Er hätte so einen Fall nie gehabt - das Problem für ihn scheint die Tatsache, dass das Wasser nach einigen Stunden (wenn auch sehr langsam) wieder abfliesst - dorthin wo es hergekommen ist. Vor allem der Wassereintritt in der Mitte des Raumes durch die Fleisenfugen macht ihn stutzig.

    Es handelt sich bei dem Keller um eine Grundfläche von 110m2 - drei Räume, alle Außenwände sind vom Wassereintritt betroffen - mittlerweile auch die Innenwände. Man sieht nach 10 Tagen mittlerweile 20cm hohe, dunkele Wasserflekcen an den Wänden, die vom Boden nach oben aufsteigen. Diese bleiben natürlich jetzt dauerhaft.

    Ich hoffe, ich konnte einiges ergänzen und bedanke mich für alle alle Beiträge.

    viele Grüße, Max
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  17. #15

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    Da lag ich ja komischerweise richtig mit meiner Vermutung, dass das Gutachten privat in Auftrag gegeben wurde.
    Gluecklicherweise gibt's den Bauunternehmer noch.

    Dem wuerde ich aber Druck machen, denn lange sollte dieser Zustand nicht bestehen bleiben.
    Aber bloss nichts auf eigene Faust unternehmen, den Gutachter sollte bspw. das Bauunternehmen stellen und nicht du.
    Wer hat denn die Drainage geflutet? Das Bauunternehmen?

    Ich nehme mal an, dass kein Baugrundgutachten vorliegt, oder?
    Steht der Keller im Grundwasser?

    Wurde dem Bauunternehmen der Schaden schriftlich angezeigt?
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