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Energieberatung für KfW70 Neubau EFH sinnvoll?

Diskutiere Energieberatung für KfW70 Neubau EFH sinnvoll? im Forum EnEV 2002 / 2004 / 2007 / 2009 auf Bauexpertenforum.de


  1. #1

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    Energieberatung für KfW70 Neubau EFH sinnvoll?

    Hallo zusammen,

    ich hoffe das ist das richtige Unterforum für meine Anfrage, ansonsten bitte verschieben.

    Wir befinden uns gerade mit einem freien Architekten in der Entwurfsplanung eines Einfamilienhauses. Einfacher rechteckiger Baukörper mit 9x11m Aussenmaß, Satteldach und abgesehen von einem Zwerchgiebel keine Vorsprünge o.ä. Nichts aussergewöhnliches würde ich meinen. Angestrebt wird ein KfW70 Standard, was lt. Architekt auch problemlos möglich sein sollte. Gewünscht ist auf jeden eine KWL mit WRG, beim Heizsystem sind wir uns noch nicht sicher.

    Nun wurden wir von der Stadt (Verkäufer des Baugrundstücks) angeschrieben, dass eine Energieberatung durch einen bei der BAFA, Architektenkammer oder Energieagentur gelisteteten Berater mit 150 € gefördert wird. Das wirft jetzt bei uns die Frage nach der Sinnhaftigkeit auf. Unser Architekt hat kein Problem damit, hat aber angemerkt dass bisher keiner seiner EFH Bauherren einen Energieberater mit hinzugezogen hat.

    Was denkt ihr, macht ein Energieberater bei unserem Projekt Sinn, oder wäre das mit Kanonen auf Spatzen geschossen und ist die Planung unseres Architekten unter Einbeziehung eines Haustechnikfachbetriebs völlig ausreichend? Welchen Mehrwert hätte eine zusätzliche Beratung eines ausgewiesenen Energieberaters und mit welchen Kosten müssten wir etwa rechnen?
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  2. Energieberatung für KfW70 Neubau EFH sinnvoll?

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  3. #2

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    Ein Nachweis über die Einhaltung der ENEV muß auf jeden Fall geführt werden. Ob dann die Anforderung mit dem KFW70 Haus übererfüllt werden oder nur nach ENEV Standard gebaut wird ist egal. Für die Kfw ist dieser Nachweis genauso zu erbringen wenn Fördergelder beantragt werden.
    Fazit : Der Nachweis muß sowiso geführt werden. Wenn euer Architekt dies nicht mitanbietet, dann solltet ihr euch einen Energieberater der für Neubaunachweise zugelassen ist nehmen.
    Das mit den Kosten ist von Region zu Region sehr unterschiedlich , da es keine Honorarordnung für Energieberater gibt. Da müsst ihr vergleichen. Aber bitte auch die Qualität vergleichen und nicht nur den Preis. Vielleicht hat euer Architekt einen zuverlässigen Energieberater an der Hand.
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  4. #3
    Themenstarter

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    Wenn ich alles richtig verstanden habe, lässt unser Architekt den ENEV Nachweis vom Statiker erstellen - ist das so üblich? Bei dem handelt es sich aber wohl nicht um einen ausgewiesenen Energieberater, so dass wir dafür auch keine Förderung bekämen. Die Frage lautet also: Was kann einer der unter den im Ausgangspost genannten Quellen geführten Energieberater leisten, was über den ENEV Nachweis hinausgeht?
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  5. #4

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    Nur weil der Statiker nicht in einer der genannten Listen geführt ist, heißt das nicht daß er keine gute Arbeit abliefert. Es entfallen dann nur die 150 Euro Zuschuss. Aber wer sagt daß ein Anbieter der Zuschußgeeignet ist auch am Ende günstiger ist. In jedem Fall sollte der Ausführende etwas von seinem Handwerk verstehen.
    Architekten,Statiker usw sind nach den meisten Landsbauordnungen Nachweisberechtigt. Energieberater die nach BAfa usw gelistet sind meistens Handwerker und haben eine Schulung nach ENEV hinter sich ,die sich speziell mit energiesparendem Bauen und Sanieren beschäftigt.
    Wenn euer Architekt gute Erfahrungen mit dem Statiker gemacht hat würde ich Ihm auch vertrauen. Ein gelisteter Energieberater kann auch kein Wunder errechnen.
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  6. #5
    MoRüBe
    Gast

    So isses...

    ... ein Eff 70-Haus ist kein Hexenwerk. Das schüttelt man mit links aus dem Ärmel. Die 150 Euro Zuschuß der Stadt dienen eher dazu das grüne Gewissen zu beruhigen

    Von der Verschwendung von Steuergeldern mag ich gar nicht erst anfangen
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  7. #6
    Themenstarter

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    Danke für eure Einschätzung, ich denke so werden wir es dann machen. Wir vertrauen unserem Architekten und belassen es bei dem Statiker.
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