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Garagentor: Rost am Übergang zu Boden - wer kennt sich aus?

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  1. #1

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    Garagentor: Rost am Übergang zu Boden - wer kennt sich aus?

    Hallo Bauexperten,

    da ich nicht richtig weiß, welches Gewerk das ist (genau das ist mein Problem...) stelle ich die Frage halt mal hier rein.

    Unsere Garage hat ein Kipptor (Metallrahmen mit Torfüllung aus Holz) mit Federzug, die Garage ist gefliest, darunter Beton/Estrich. Das Garagentor selber ist an einer Art Metallstütze befestigt, die Federn sind dann unten in Bodennähe an einem Metallteil (auch Teil der Metallstütze) befestigt. Diese Metallstütze ist wohl einbetoniert und darum Fliesen gelegt. Sorry ich hoffe ich konnte das einigermaßen verständlich beschreiben...

    Das blöde ist nun, dass aufgrund von Unebenheiten im Untergrund Feuchtigkeit sehr oft der Stelle steht, wo das Metallteil (an dem die Federn hängen) aus dem Boden kommt. Daher ist das schon ziemlich verrostet (Roststücke platzen schon ab), aber noch nicht durchgerostet.

    Das Durchrosten möchte ich gerne verhindern und habe mir deswegen gedacht, dass man das Problem dadurch lösen könnte, dass man nach einer mechanischen und ggf. chemischen Entrostung das Metall ca. 2-3 cm hoch rundherum "eingießt", so dass quasi ein kleiner Sockel ensteht. Der würde niemand stören, ich würde mir aber erhoffen, dass diese verhindert , dass das Wasser weiterhin direkt am Metall steht und das weiter korridiert. Als Material könnte ich mir vorstellen, dass man das vielleicht mit einem Kunststoff wie Expxidharz oder so was machen kann (es muss sich halt wasserdicht mit Fliesenoberläche und Metall verbinden...) Vielleicht ist meine Idee aber auch blöd und es gibt eine viel bessere Lösung...

    Mein eigentliches Problem ist nun: wer kennt sich denn mit so was aus und könnte so was fachgerecht machen? Bei welcher "Handwerksdisziplin" kann ich da nachfragen? Hier bin ich ziemlich ratlos - der Maler ists jedenfalls nicht, der hat nämlich nur mit der Schulter gezuckt, den hatte ich schon befragt, als er mal ohnehin im Haus war...

    Viele Grüße
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  2. Garagentor: Rost am Übergang zu Boden - wer kennt sich aus?

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  3. #2

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    Zitat Zitat von checkalot Beitrag anzeigen
    der Maler ists jedenfalls nicht, der hat nämlich nur mit der Schulter gezuckt, den hatte ich schon befragt, als er mal ohnehin im Haus war...
    Es ehrt ihn, wenn er nicht irgendwie rummurkst, wenn er keine Ahnung hat, aber ....
    ... lass vll. mal einen anderen Maler ins Haus.

    Da gibts welche die zucken mit den Schultern und da gibts welche die haben Ahnung bzw. kümmern sich.
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  4. #3
    Avatar von Hundertwasser
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  5. #4
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    Zitat Zitat von Hundertwasser Beitrag anzeigen
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    Gerne - ich hoffe, man kann das einigermaßen erkennen (Ausleuchtung war etwas schwierig).

    Ich denke wie gesagt nicht, dass die Substanz schon total geschädigt ist, möchte aber gerne weiteres Rosten aufhalten - ein Komplettaustausch des Bauteils wäre nämlich vermutlich nur sehr aufwändig möglich, weil das wohl einbetoniert wurde, müsste man da bestimmt ziemlich Beton abtragen, solche Fliesen sind vom Bau keine mehr übrig, ... und das wollte ich gerne möglichst verhindern bzw. rausziehen, daher die Idee, das Wasser möglichst fernzuhalten...
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  6. #5
    Bauexpertenforum Avatar von mls
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    einbetoniert ist das eher nicht. die bleche stecken halt im estrich.
    das wird eine grosse reparatur inkl. tausch der schwelle - je früher, desto besser.
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  7. #6
    Themenstarter

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    Argh - ich hab's schon fast befürchtet, dass meine Idee doch nicht so genial war
    Warum je früher desto besser? Besteht Gefahr, dass etwas beschädigt wird, wenn das weiter vor sich hin rostet oder kann ich das im Prinzip wegrosten lassen, bis die Feder nicht mehr hält?
    Und wer wäre da richtiger Ansprechpartner für die größere Reparatur? Ein Garagentorbaubetrieb?
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  8. #7
    kappradl
    Gast
    Zitat Zitat von checkalot Beitrag anzeigen
    Warum je früher desto besser? Besteht Gefahr, dass etwas beschädigt wird, wenn das weiter vor sich hin rostet oder kann ich das im Prinzip wegrosten lassen, bis die Feder nicht mehr hält?
    Und wer wäre da richtiger Ansprechpartner für die größere Reparatur? Ein Garagentorbaubetrieb?
    Ich glaube, das hält noch eine Weile. Wenn es allerdings irgendwann doch abreißt, fliegt möglicherweise die die Feder und weitere Teile durch die Garage. Das könne dein Auto übelnehmen.
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  9. #8
    Bauexpertenforum Avatar von mls
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    fliesen, estrich, schwellenprofil: raus, erneuern.
    ankerplatte .. raus, neu. oder verzinken lassen. unbedingt schrauben/dübel untersuchen.
    mal überlegen, ob zink und beton wirklich gut zusammenpassen... und wie der
    "allgemeinzustand" des tores ist ..

    gewerke: schlosser, (estrichleger,) fliesenleger
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  10. #9

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    Zitat Zitat von kappradl Beitrag anzeigen
    Ich glaube, das hält noch eine Weile. ....
    Ob der Glaube hilft wenn die Feder durch die Garage fliegt?

    Also, Sanierung, und dann kann man wieder beruhigt schlafen.

    Gruß
    Ralf
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  11. #10

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    Frage Jahre?

    Dat kommt ja nicht von heute auf morgen. Wie lange gammelt dat hier schon rum? Ist aus den 80ern, oder?
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  12. #11
    Themenstarter

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    Nicht ganz, das muss so aus Anfang/Mitte der 90er Jahre stammen. Der Rest des Tores und auch die Schiene ist noch in sehr gutem Zustand. Ich vermute, dass entweder der Estrich und/oder der Fliesenbelag nicht so wirklich durchdacht war, weil sich Wasser immer da sammelt, wo die Ankerplatte (ist das das richtige Wort?) im Boden ist. Dadurch ist in der Ecke auch die Korrosion ganz übel und hat schon auf die Schiene übergegriffen
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  13. #12
    Baukram
    Gast
    nee,nee, aus den 90zigern??
    kann ich nach dem Schaden und dem Tor-Typ auch nicht so recht glauben.
    zur Sicherheit doch mal einen Bauschlosser kommen lassen und evtl ein neues Tor einbauen.
    Die Federhalterungen sehen nun wirklich nicht vertrauenswürdig aus!!
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  15. #13
    Themenstarter

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    Ja, ganz sicher 90er - das Baugesuch für das Objekt datiert irgendwann Anfang der 90er, das weiß ich ganz sicher (bin selber erst vor ein paar Jahren eingezogen, an die Baupläne erinnere ich mich aber noch, die hatte ich beim Kauf angeschaut und gut abgelegt)!
    Ich bin auch geschockt, wie verrostet das ist - Verwandte von mir haben eine Garage von Anfang 90er, da sieht man gar keinen Rost und andere eine aus den 70ern, da ist die Schiene komplett hinüber, aber die Federhalterung sieht noch deutlich besser aus - daher schiebe ich das Drama auf das stehende Wasser...
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  16. #14

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    Tor raus und ein innen angeschlagenes Sektionaltor rein.
    Ungesichertte Federn gint es schonlange nicht mehr. Da sollte mindestens ein Schutzrohr drüber sein.
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