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  1. #1

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    Frage welcher U-Wert für Dachdämmung erforderlich ?

    Guten Abend miteinander,

    ich bin am suchen und lesen aber ich finde nicht die Antwort die ich möchte.

    Meinen vorhandenen Wohnraum im Dach Bj57 muss ich von aussen dämmen,
    da ich das Dach neu eindecke.
    Nun finde ich in der EnEv zwei U-Werte : 0,20 für Neubauten und 0,24 für
    vorhandene aber nicht ?!? genutze Räume.

    Diese EnEv lese ich im Moment durch:

    http://www.gesetze-im-internet.de/bu...007/gesamt.pdf

    Ich denke mal das mich Absatz 3 (Seite 6), Anlage 3 (Seite 35) und Tabelle 1
    ( Seite 36 / 37 ) betrifft.

    Des weiteren lese ich auf Seite 35 bei 4.1 :
    "Wird bei
    Maßnahmen nach Buchstabe b oder d der Wärmeschutz als Zwischensparrendämmung ausgeführt
    und ist die Dämmschichtdicke wegen einer innenseitigen Bekleidung oder der Sparrenhöhe begrenzt,
    so gilt die Anforderung als erfüllt, wenn die nach anerkannten Regeln der Technik höchstmögliche
    Dämmschichtdicke eingebaut wird. Die Sätze 1 und 2 gelten nur für opake Bauteile."


    Ich habe mit dem U-Wert rechner bei meiner Sparrendicke von 160mm einen
    Wert von 0,25 erreicht. Hätte ich damit auch die Anforderungen erfüllt?

    http://www.u-wert.net/berechnung/u-w...end%C3%A4mmung

    Danke

    Jörg
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  2. welcher U-Wert für Dachdämmung erforderlich ?

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2

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    Bei der Betrachtung als einzlnes Bauteils ist der Sanierungswert von 0,24 W/m²K gültig. Den zeigt dir auch dein U-Wert Rechner an.
    Die Anforderung ist jedoch nach der von dir zitierten Ausnahme mit der begrenzten Sparrenhöhe erfüllt, wenn du diese dämmst.
    Aber warum doppelst du die Sparren nicht auf um eine höhere Dämmstärke zu bekommen. Dieser zusätzliche Aufwand ist jetzt gering da das Dach sowieso offen ist!
    Übrigens: wenn du die Mittel der Kfw möchtest muß der U-Wert für die Einzelmaßnahme Dachdämmung 0,14 W/m²K betragen!
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  4. #3

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    @Energysaver.....Frage zur Aufdopplung...hab eben mit dem U Wert Rechner mal gespielt....80mm WLG032 würden schon reichen um den Wert zu erreichen....sollte das dann von der Technik her so ausgeführt werden dass die Aufdopplungen schmäler sind als die existierenden Sparren sodass diese praktisch nochmal überdämmt werden?
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  5. #4

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    Hast Du beim U-Wert rechnen auch die Sparren, Latten, Breite, Abstände mit eingerechnet?

    Gruß
    Ralf
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  6. #5

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    wen meinst Du R.B.?
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  7. #6

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    Zitat Zitat von manno79 Beitrag anzeigen
    wen meinst Du R.B.?
    Dich. Du hattest doch geschrieben, dass Du mit dem U-Wert Rechner gespielt hast....

    Gruß
    Ralf
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  8. #7

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    Zitat Zitat von R.B. Beitrag anzeigen
    Dich. Du hattest doch geschrieben, dass Du mit dem U-Wert Rechner gespielt hast....

    Gruß
    Ralf
    Verdammte Axt, natürlich nicht ich Honk, ich entschuldige mich vielmals...vergesst was ich gepostet habe...sorry!
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  9. #8

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    @Energysaver

    Also, um einen Zuschuß der KfW für eine Einzelmaßnahme Dachdämmung zu erreichen bei einem geforderten Wert von 0,14 W/m²K, muß man doch dämmen wie ein Weltmeister, oder?
    Da muß doch neben der Zwischensparrendämmung auch noch ganz ordentlich auf dem Dach, oder unter den Sparren gedämmt werden?
    Die Sparren bei mir auf dem Dach sind 220 mm hoch, aber da reicht eine Zwischensparrendämmung allein bei weitem noch nicht aus, oder?
    Es dürfte doch gerade bei älteren Dächern schwierig werden, diesen geforderten Wert zu erreichen.
    Andererseits sind dann doch die für diesen Wert erforderlichen Maßnahmen derart teuer, daß man doch lieber auf den Zuschuß verzichtet und sich mit einem Wert von z.B. 0,17 zufriedengibt.
    Sehe ich das falsch, oder wie ist dazu die gängige Meinung aus der täglichen Praxis?
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  10. #9

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    @mialein
    Es kommt immer auf den Einzelfall an. Sicherlich ist es teuerer auf einen besseren U-Wert zu kommen, aber entscheidend ist doch ob sich die Maßnahme über die Laufzeit amortisiert. Sollte sich bei der Berechnung aber herausstellen ,daß sich der bessere U-Wert trotz Zuschuß nicht amortisiert, ist die Warscheinlichkeit groß daß sich der Bauherr für die Variante entscheidet die sich amortisiert. Wie gesagt es kommt auf den Einzelfall an.
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  11. #10

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    Moin,

    um den mittleren U-Wert von 0,14 zu erreichen kommt man locker auf 240mm 035 Zwischensparrendämmung und 60mm 040 unter oder über die Sparren.
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  12. #11

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    Hallo,

    ich hätte eigentlich sehr gerne mit natürlichen Materialien gedämmt,
    kann aber unter den Sparren innen max. 30 mm dämmen (war mit Hlzfaser- oder Hanfmatten gedacht (Inst.-Ebene), wegen schrägem Fensterelement bis in den First.
    Zwischen den Sparren (Höhe 215 - 220 mm) wollte ich volldämmen mit 220 mm Hanf, mehr geht dort nicht.
    Auf den Sparren wollte ich 35 mm dicke Holzfaserplatten aufbringen.
    Damit erreiche ich aber den von der KfW geforderten U-Wert von 0,14 nicht.
    D.H., ich müßte zur Erreichung dieses Wertes auf dem Dach Holzfaserplatten in der Stärke von ca. 80 - 100 mm nehmen, was jedoch die Maßnahme derart verteuern würde und zwar richtig massiv, daß sich dies m.E. wirklich nicht mehr rechnet.
    Mit Zwischensparrendämmung von 032er Mineralwolle könnte ich evtl. noch auf den Wert kommen?
    Aber, ich sträube mich einfach dagegen, jetzt die vorhandene 35 Jahre alte Glaswolle rauszureisen und zu entsorgen und dann wieder neue hineizustopfen.
    Wahrscheinlich werde ich mich mit einem U-Wert von ca. 0,17 zufriedengeben und auf die KfW-Mittel verzichten.
    Ob später ein U-Wert-Unterschied von 0,3 in der Praxis überhaupt spürbar wird und die extrem hohen Mehrkosten sich jemals rechnen, wage ich zu bezweifeln.
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  13. #12

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    Zitat Zitat von mialein Beitrag anzeigen
    Ob später ein U-Wert-Unterschied von 0,3 in der Praxis überhaupt spürbar wird und die extrem hohen Mehrkosten sich jemals rechnen, wage ich zu bezweifeln.
    Korrigiere, es geht um 0,03 (W/m2K)!

    Das macht die Sache aber auch nicht besser, ganz im Gegenteil.

    Gruß
    Ralf
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  14. #13

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    Also, wenn das dach neu eingedeckt wird, würde ich kräftig aufdoppeln.
    Die Anforderungen an die Dämmung steigen munter weiter, und erst im Bereich um einen u-WErt von 0,1 sehe ich da ein dauerhaftes Ende - der KfW-WErt von 0,14 geht schon in die Richtung.
    Schmale Aufdopplungen für die Balken und das Dämmaterial selbst kosten in Relation zu dem übrigen Dach nur ein Appel und ein Ei, und es wäre ja höchst ärgerlich, wenn man in 15 Jahren feststellt, dass man besser doch gleich eine dickere Dämmung eingebaut hätte.
    Meine empfehlung daher: klotzen, nicht klecckern. Wenn das Neue Dach gut gebaut ist, kommt die Glegenheit zum Dämmen die nächsten 50 Jahre nicht wieder.
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14

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    Moin,

    haben auch gerade das Dach unseres EFH Bj. 1954 mit Kfw Kredit saniert. Vorgaben sind folgende: Schrägdächer 0,14 (W/m2K), Gaubendachfläche und Gaubenwangen 0,20 (W/m2K), Dachflächenfenster 1,0(W/m2K)!

    Wir haben das ganze mit einer 10cm Aufdoppelung nach außen und zusätzlicher Aufsparrendämmung hinbekommen. Ist schon wahnsinn wenn man sich das ganze Dämmpacket anguckt: Dacheindeckung- 4cm Holfaserplatte, 2x14cm Mineralwolle- Folie- Querlattung- Gipskartonplatte!

    Wir mussten auch den Schornstein um 4 Reihen aufmauern, weil das Dach so in die Höhe gegangen ist
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  17. #15

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    Dafür gibts jetzt an den Dachflächenfenstern richtig schön Kopffreiheit
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