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BEstandsgebäude erhalten oder NEubau?

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  1. #1

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    BEstandsgebäude erhalten oder NEubau?

    Hallo zusammen,

    in einem Bplan GEbiet besitze ich ein Grundstück mit 3 BEstandsgebäuden.
    Ein GEbäude ist ein Anbau an ein 3 FAmilienhaus. Grundfläche ca 100qm und aus Ziegelsteinen 24er Mauerwerk gemauert (Baujahr 1930)

    Die Innenhöhe beträgt ca. 3,00 und darüber ein Spitzboden mit ca 3m Höhe.

    Die Wände in Boden-, bzw Fundamentnähe sind natürlich feucht. Derzeit wird das GEbäude als Lager benutzt.

    BEsteht realisitisch die Möglichkeit diese GEbäude als Wohnraum zu nutzen?


    - Fundament trockenlegen?
    - Zwischendecke abreißen und den Wohnraum bei 1m Höhe vom Boden beginnen lassen und darunter einen Kriechkeller?


    Was gibt es da so für Möglichkeiten?
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  2. BEstandsgebäude erhalten oder NEubau?

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2

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    Zitat Zitat von KeinPlanHaber Beitrag anzeigen
    Was gibt es da so für Möglichkeiten?
    Eine Begutachtung vor Ort wäre mal nicht schlecht, und zwar durch jemanden der Ahnung von der Sache hat. Evtl. stellt sich dann die Frage nach einem Umbau nicht mehr, sondern es wird günstiger wenn man den Altbestand entsorgt und neu baut.

    Einfach so eine Zwischendecke einziehen ist nicht so einfach, und ein 80 Jahre altes Ziegelmauerk entspricht auch nicht mehr dem heutigen Dämmstandard. d.h. es werden viele Arbeiten fällig die die Umbaukosten in die Höhe treiben. Muss dann noch das Fundament saniert werden, dann steigt die Wahrscheinlichikeit, dass ein Neubau die bessere Lösung ist.
    Vom Dach und dessen Zustand mal ganz zu schweigen.

    Aber aus der Ferne kann man das nicht einschätzen. Das gleicht einem Ratespiel. Deswegen ist die einzig sinnvolle Lösung, eine Begutachtung.

    Gruß
    Ralf
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  4. #3

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    Hallo,

    solltest Du tatsächlich über den Erhalt nachdenken hol Dir jemanden der Dir den Worst Case ausrechnet und pack nochmal ne ganze Menge Euros drauf für Sachen die man erst findet wenn man mit etwas angefangen hat.

    Habe selbst vor einigen Jahren einen Bestandsbau BJ 1978 gekauft und würde dies nie wieder ohne einen Gutachter machen, klar kann ein Neubau auch seine Tücken Macken und Probleme haben aber zumindest weiss man was einen erwartet und wird nicht überrascht das man noch mehr Mist findet wenn man den darüberliegenden Mist weggerissen hat....so wie es leider bei mir der Fall war...bzw ist...lass es Durchrechnen und dann bau neu
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  5. #4
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    Warum ist eine neue Zwischendecke komplex?
    die kann doch auf nem neuen fundament gründen?

    prinzipiell bin ich auch fan von neubauten.. nur an der stelle verletzt der bestandsbau abstandsflächen.. heißt.. neubau nicht möglich nur eine nutzungsänderung
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  6. #5
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    der neubau würde halt kleiner , weil 2,5 breite zur grenze wegfallen
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  7. #6

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    Zitat Zitat von KeinPlanHaber Beitrag anzeigen
    Warum ist eine neue Zwischendecke komplex?
    die kann doch auf nem neuen fundament gründen?
    Aber klar doch, Du kannst in die Hütte eine neue Hütte stellen, inkl. Fundament und allem drum und dran. Was hast Du dann gespart? Nichts.

    Gruß
    Ralf
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  8. #7

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    Also wie R.B. schon sagt...es ist ein Ratespiel, lass es jemanden anschauen der Dir genau sagen kann wie schlimm welches Bauteil betroffen ist bzw jemanden der es besser abschätzen kann als die Leute hier von mir als Laien mal ganz zu schweigen.....was daran schwierig werden kann? Ich kann mir gut vorstellen dass die ganze Einbausituation viiiiiel Handarbeit erfordert und das kostet außerdem eine neue Decke bzw einen neuen Boden einziehen für den ein Fundament im Haus inneren erstellt werden muss ohne das das alte Fundament etwas abbekommt von dem Du aber noch nicht mal weisst wie stabil es ist oder wie es ausschaut....mir wären das zu viele Fragezeichen...zum schluss muss dann noch der Beton irgendwie rein und trocken sollte es auch werden und zumindest ein wenig denn Energiestandarts entsprechen....

    Ich geb Dir ein Beispiel von meinem Hüttchen....die Kellerwände sind nass...zum einen von einer Sauna ohne Abluft zum anderen von Aussen...also buddeln wir mal schnell auf und schauen nach...hmmm wenn schon offen dann neue Fenster...gesagt getan...ne Dämmung hätt auch was...gesagt getan....Material da...Erde weg...und dann das ooooh...Hohlkehle sitzt falsch...Fundament ist glatt wie die Wellen eine Pazifiksturms und Bitum ist sowieso nicht drauf....so kommt also eins zum anderen und zu allem übel muss man immer schauen wo man wie drum herum arbeitet da es ja im Bestand ist...beim Neubau sofern nicht gepfuscht wird macht man das einmal und gut ist...ok bei Dir gibts keinen Keller aber auch mit nur nassem Fundament kann schon genug schief gehen..

    Selbst bei 2,50 Meter weniger....wie groß wäre die maximale Grundfläche die übrig bleibt?
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  9. #8
    Bauexpertenforum Avatar von mls
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    Zitat Zitat von KeinPlanHaber Beitrag anzeigen
    .. an der stelle verletzt der bestandsbau abstandsflächen.. heißt.. neubau nicht möglich
    damit bist du, je nach gesinnung, der beantwortung deiner frage erheblich näher gekommen, oder?

    und ma tacheles: ziegel, 1930, kein keller - klar, das pampern kostet. aber deutlich
    weniger, als bei objekten mit mw aus feldstein, keller usw..
    krämpfe, wie decke verlegen, kriechkeller usw .. vergisst du besser.
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  10. #9

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    Als erstes ist natürlich klar, daß ein Fachmann das Haus anschauen muß, damit beurteilt werden kann, welche Arbeiten gemacht werden müssen, um das Gebäude auf Dauer zu erhalten. Macht das schon keinen Sinn braucht man nicht länger überlegen.
    Wenn die Grundsubstanz in Ordnung ist, sollte man sich im nächsten Schritt überlegen, was man eigentlich selber will. Kann ich mit der Raumeinteilung leben, kann ich mit einem leicht feuchten Keller (was nicht unbedingt schlimm sein muß) leben, usw.
    Wer an einen Altbau mit den Erwartungen von einem Neubau rangeht, sollte es besser gleich sein lassen.f
    Genauso irrsinnig ist es, wenn man glaubt, man muß aus einem Altbau einen technischen Neubau machen. Sowas kostet dann unsinnig Geld und ist auch nicht unbedingt zielführend.
    Jede Gebäudeart hat seine Vor- und Nachteile.
    Was hier im konkreten Fall ratsam ist, kann so nicht beurteilt werden.

    Gruß
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  11. #10
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    Also...
    Das GEbäude ist 11,5 * 8m ... und derzeit komplett leer ohne Zw.wände
    Ich würde einfach kostengünstig dadurch eine Wohnung zum vermieten machen. Das wäre der Plan

    Der Architekt meint.. "läuft".. aber ich hätte gerne mal so andere Meinungen gehört.


    Meines erachtens ist natürlich.... fundament und boden ist derzeit zwar trocken, aber die hütte wird ja auch nicht beheizt.
    Was müsste man also tun um im EG Wohnraum hinzubekommen.. natürlich kostengünstig.

    Der Architekt erzählt mir immer von so nem "gel-press-verfahren bla"
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  12. #11

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    Wer bitte soll Dir denn mit den dürftigen Informationen eine Antwort geben können?
    Frage nochmal zu den Abstandsflächen:
    Es handelt sich also um eine Grenzbebauung. Wie wird diese z.Zt. genutzt?
    Wenn diese nicht zu Wohnzwecken genutzt wird, wird Dir wohl auch keine Nutzungsänderung zu Wohnzwecken genehmigt werden, wenn die Abstandsflächen nicht eingehalten werden.

    Gruß
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  13. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  14. #12
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    doch die wird genehmigt.. das ja bereits geklärt.

    weil gewerbe in wohnraum. und haus das nachbarn > 5m entfernt
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  15. #13
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    dachte es gebe da allgemeine regeln..


    weil wie soll man vorher wissen, wie sich das ganze entwickelt wenn es beheizter wohnraum ist
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