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WDVS und Vorhangfassade kombinierbar?

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  1. #1

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    WDVS und Vorhangfassade kombinierbar?

    Gibt es eigentlich die Möglichkeit, WDVS (bspw. aus Neodur) mit einer Vorhangfassade zu kombinieren? Zum Beispiel im Giebel VHF mit Holzverkleidung und darunter WDVS?
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  2. WDVS und Vorhangfassade kombinierbar?

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  3. #2

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    Warum nicht?

    Geht nicht gibt´s nicht.

    Gruß
    Ralf
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  4. #3
    Avatar von dquadrat
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    wenn hinterlüftet, dann mineralwolle wegen brandverhalten (kamineffekt), sag ich mal ganz pauschal.

    aufbau bei mir: horizontale holzlattung, diese mit miwo ausgefacht, konterlattung, unterspannbahn, fassadenplatten
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  5. #4

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    warum wärmedämmen, verputzen und dann verkleiden? sinn und zweck ist für mich nicht nachvollziehbar. oder soll der obere teil der fassade mit VHF und die untere etage mit wdvs ausgestattet werden?

    mach es wie dquadrat.

    wdvs wird in den kommenden jahren zum aussterben verdammt werden, da das zeug nicht recyclebar ist. wenn du an die generation nach uns denkst, dann ist die vor beschriebene variante die lösung.
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  6. #5

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    Zitat Zitat von rolf a i b Beitrag anzeigen
    wdvs wird in den kommenden jahren zum aussterben verdammt werden, da das zeug nicht recyclebar ist.
    Dem möchte ich widersprechen. EPS ist beispielsweise recyclebar, dazu gibt es schon mehrere Verfahren. Schwierig ist noch die Trennung, aber auch das ist machbar.
    Der Grund warum EPS in Deutschland noch nicht recycled wird liegt darin, dass der Aufwand sehr hoch ist. Die thermische Verwertung ist halt einfach noch billiger.

    Hier ist eher ein Umdenken gefordert, denn die Technik ist schon lange so weit.

    Gruß
    Ralf
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  7. #6

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    es gibt viele stoffe im bauwesen, die recyclebar sind.

    die automobilindustrie recycled etwa 95 % der verwendeten stoffe. 5 % müssen auf den müll. im bauwesen ist es umgekehrt. es landen 95 % auf dem müll und 5 % werden dem wirtschaftskreislauf wieder zugeführt.

    das umdenken ist noch nicht da. die wiederverwendbarkeit von wdvs scheitert momentan daran, dass die vielen materialien - mörtel, spachtel, kleber, gewebe - sich nicht trennen oder ablösen lassen, bzw. der aufwand zu gross ist, die klamotten zu trennen.

    die wiederverwertbarkeit der schaumkunststoffe an sich ist nicht das problem, sondern die summe wdvs.
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  8. #7

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    Ähnliche Probleme gibt es aber auch mit anderen Stoffen, sei es PB oder gefüllte Ziegel oder was auch immer.

    Unterstellt man eine entsprechende Nutzungsdauer, dann bin ich mir sicher, dass bis dahin auch die Bauindustrie gezwungen wird die vorhandene Technik des Recyclings zu nutzen, auch wenn dafür ein paar Euro aufzuwenden sind.

    Vor 30 Jahren war das Thema Recycling in der Autoindustrie auch noch nicht so verbreitet. Das braucht halt alles seine Zeit, und gerade "auf dem Bau" geht alles anscheinend ein bischen langsamer.

    Gruß
    Ralf
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  10. #8

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    es wird nur so funktionieren, dass die hersteller ihren alten plunder, den sie manchmal blindlings auf den markt werfen und nur an den ´profit jetzt´ denken, wieder zurücknehmen müssen.

    ich schätze auf dem weg, wird unser baustoffmarkt ausgedünnt - ich denke auch mal ganz laut an die kunstschaumgefüllten ziegel.
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  11. #9
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    Zitat Zitat von rolf a i b Beitrag anzeigen
    warum wärmedämmen, verputzen und dann verkleiden? sinn und zweck ist für mich nicht nachvollziehbar. oder soll der obere teil der fassade mit VHF und die untere etage mit wdvs ausgestattet werden?
    Yep. Sorry, hab ich mich wohl nicht verständlich genug ausgedrückt.
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