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  1. #1

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    Bedeutung von Lichtschalterstellungen/ -polung?

    Hallo zusammen,

    gibt es - neben meinem subjektiv optisch-ästhetischen Empfinden - ggf. z.B. auch fachliche Gründe, Vorschriften etc. dafür, daß bei

    a) einer Ausschaltung der Lichtschalter auf "unbetätigt" (= für mich: untere Kante der Wippe steht weiter raus als die obere Kante) steht, wenn die Lampe aus ist?

    b) einer Wechselschaltung beide Wippen "gleich" stehen, wenn die Lampe aus ist? (d.h. die Kombi beide unbetätigt möglich ist)

    c) bei einer "3-fach-Kreuz" ?-Schaltung es eine mögliche Kombination gibt, bei der alle Wippen "unbetätigt" sind und die Lampe aus ist? (müsste hier bei 3 Schaltern ja noch eindeutig umsetzbar sein?!)

    Wie ist mit diesem Thema umzugehen, wenn alles wild gemischt umgesetzt wurde? Vergessen oder ansprechen?

    Danke im voraus.
    Gruss
    Seev
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  2. Bedeutung von Lichtschalterstellungen/ -polung?

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  3. #2
    Bauexpertenforum Avatar von Jonny
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    gleiche Schalterstellungen sind ja hübsch, aber spätestens bei c.) wird's albern!

    Kann man ja mal als Sonderwunsch äussern, (Manche E-Planer haben's in den Vorbemerkungen drin) Bei uns ist in der Regel oben aus, Ausnahmen ......

    Grüsse
    Jonny

    PS ne Vorschrift dazu ist mir total unbekannt, aber es soll ja in D noch völlig ungeregelte Bereiche geben. Vielleich gibt's bald ne EU-Verordnung zu dem Thema.
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  4. #3

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    es gibt Tastschalter, die ähnlich reagieren, wie Taster, jedoch tatsächlich die Schaltstellung ändern. Als Wechsel, aber auch als Kreuzschalter.

    Damit kann man im ganzen Haus die Wippenstellung gleich halten.

    Ansonsten achte ich nur bei reinen Ausschaltern, dass die Wippe im ausgeschaltenen Zusatnd oben an der Wand ist. Beim Betreten eines dunklen Zimmers streift man zum Einschalten eher mit der hand entlange der Wand nach unten.
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  5. #4

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    Ich habe mal bei einem Energieversorger gelernt und im Schaltanlagenbau galt das eiserne Prinzip "nach oben = Ein" und "nach unten = Aus". Hat mit der besseren Kraftentfaltung im Notfall zu tun.

    Dieses Prinzip habe ich auch im Installationsbereich mein Leben lang beibehalten. Darum empfinde ich Wechsel- und Kreuzschaltungen als liederlich.

    Eine Macke hat halt jeder.
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  6. #5

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    Tja, mit Fuchsi und Thomas MD bleibt da nur eine Lösung: alles über Installationsbus anschliessen, durch Parametrierung die Richtung vereinheitlichen, und einen Invertireungsparameter in die Steuersoftware einfügen, mit der man von Fuchsi auf ThomasMD und zurück umstellen kann
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  7. #6

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    Mir wurde dies mal so erklärt, dass im ausgeschaltenen Zustand sich oben auf der Wippe nicht Staub ansammel kann.

    Das Argument sollte man aber nicht neben der (putzenden) Hausfrau bringen :-)
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  8. #7

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    Zitat Zitat von ThomasMD Beitrag anzeigen
    Ich habe mal bei einem Energieversorger gelernt und im Schaltanlagenbau galt das eiserne Prinzip "nach oben = Ein" und "nach unten = Aus". Hat mit der besseren Kraftentfaltung im Notfall zu tun...
    Wobei beim Licht der "Notfall" eher die Finsternis ist - also nach unten EIN.
    Im Gegensatz zum Heizungsnotschalter.
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  9. #8

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    Nö der Notfall ist, dass jemand zitternd an der Leitung hängt und davon schnell befreit werden will.

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  10. #9

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    Gibt es DIESEN Notfall eigentlich noch im Bereich der Neuinstallation? Müßte in der Situation nicht längst der pflichtbewußt eingebaute FI rausfliegen???
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  11. #10

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    also ich denke, dass in den Bereichen, wo man einen Lasttrenner oder ähnliches nach nunten schnalzen lässt, um einen im Stromkreis zappelnden zu befreien, ist nicht unbedingt ein RCD Vorschrift.


    Die hebheln tatsächlich alle nach oben in die EIN Stellung und nach Unten in die AUS Stellung.
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  12. #11

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    Zitat Zitat von ThomasMD Beitrag anzeigen
    Ich habe mal bei einem Energieversorger gelernt und im Schaltanlagenbau galt das eiserne Prinzip "nach oben = Ein" und "nach unten = Aus". Hat mit der besseren Kraftentfaltung im Notfall zu tun.

    Dieses Prinzip habe ich auch im Installationsbereich mein Leben lang beibehalten. Darum empfinde ich Wechsel- und Kreuzschaltungen als liederlich.

    Eine Macke hat halt jeder.
    Die berühmte OHR Regel.
    oben hinten rechts
    Habe ich auch so bei der Bewag gelernt.
    Im E-Handwerk interressiert das aber keinen meht.

    Uwe
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  13. #12
    Themenstarter

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    ... Zusatzfrage ...

    Habe offen gesagt bisher nicht über solche "Notfälle" nachgedacht!
    Aber es sieht dennoch bescheiden aus, wenn auf geringer Distanz wie z.B. in der Diele alles "kreuz und quer" steht, obwohl das Licht aus ist. Bei einem großflächigen Schalter fällt das besonders auf.

    Ich wollte nur hören, ob es dazu gewisse fachliche Argumente oder sowas wie die Handwerksehre o.ä. gibt, aber das scheint ja nicht der Fall zu sein.

    Dann vielleicht noch eine Zusatzfrage:
    Wie ist die Orientierung von Steckdosen zu beurteilen? Gibt es da eine Regel oder ein "Handwerksehrenkodex"?

    Bei Einfachsteckdosen (einzeln oder in Kombination mit Schaltern) scheint es ja keine Frage, dass die beiden Stiftlöcher waagrecht positioniert werden.

    Wenn es aber mal mehrere nebeneinander sind, ist eben alles anders, d.h. die Pole / Stiftlöcher stehen dann senkrecht übereinander. Das entbehrt für mich jeder Logik und Ästhetik. Zudem ist es gerade bei Verwendung von Winkelsteckern in Mehrfachdosen sehr praktisch , z.B. wenn dann die 3 Dosen in Reihe gar nicht nutzbar sind, da eines der Kabel über mind. eine Dose quer drüberläuft, abgesehen vom Anblick des weiteren Kabelverlaufes auf der Wand.

    Ja, inzwischen konnte ich einem aufrichtigen MA des Elektrikers auch den wahren Grund entlocken: Im einen Fall montiert er angeblich 10, ansonsten mit drehen nur 3 Dosen pro Stunde. Die Einschränkung für den AG ist dann dabei ja unbedeutend, wenns um Kohle geht.

    Wie würdet ihr mit der Situation, wenn es so ausgeführt wurde, umgehen?
    Vorweg: Es gibt keine Planung, wo irgendwo drinsteht, wie die Pole zu stehen haben, aber ich setze doch etwas GMV voraus.

    Gruss
    Seev
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  14. #13

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    Dann hättest Du bestellen müssen, was Du gern möchtest.

    Was soll der Quatsch mit Handwerkerehrenkodex?
    Heutzutage hauen Kreuzfahrtkapitäne ab, wenns Schiff kippelt.

    Habe schon einige Jahre nichts mehr installiert, aber ich kann mich entsinnen, dass Reihendosen bei waagerechter Koppelung auch senkrechte Krallen und damit senkrechte Lochanordnungen erfordern.
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  16. #14
    Themenstarter

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    Bei den Schaltern des (angeblichen) Marktführers kann man das jederzeit drehen, erfordert eben etwas Mehraufwand, aber keine anderen Teile.

    Nebenbei hab ich das explizit bei der Installationsbesprechung so "bestellt".
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  17. #15

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    Neue Steckdosen dürfen sowieso nicht mehr nur gekrallt werden.
    Und bei Schraubbefestigung ist die Dosenlage egal, allerdings fällt eben Mehraufwand an (u.U. müssen die Krallen entfernt oder eben von vorneherein "Kanaldosen" verwendet werden).
    Von vorneherein vermeiden kann man die Problematik z.B. durch Verwendung nur der tiefliegenden Einführungen von tiefen Gerätedosen oder die Anbringung von Putzausgleichsringen auf flachen.

    Je nach Hersteller und Serie sind auch andere Kombirahmen nötig.

    Daher:
    Wenn Steckdosenlage anders gewünscht ist, ändern lassen.
    Kann aber in einem nachträglichen Aufpreis enden! Hängt davon ab, was nachweislich vereinbart war.

    Bei den Schaltern ist (je nach Schaltertyp und Schaltung) eine gleichsinnige Ruhelage gar nicht immer möglich. Schon gar nicht ein eindeutiger Zusammenhang zwischen Wippenstellung und Schaltstellung.
    Deswegen kann man aufgrund Deiner spärlichen Angaben das konkrete Problem nicht beurteilen.

    P.S.
    Der GMV scheint mir hier vor allem beim AG zu fehlen...
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