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  1. #1

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    Dämmung Geschossdecke oder ganzes Dach????

    Hätte gern noch einmal ein paar Meinungen gehört - nachdem ich jetzt mindestens schon 4 Fachleute = Dachdecker/Zimmerer/Architekt etc. befragt habe und es , wie so oft, entsprechend viele verschiedene Anischten gibt.

    Unsere DHH, bisher quasi ungedämmt soll neu eingedacht und gedämmt werden. Bis zur Kehlbalkenlage ist das Haus bewohnt, der Spitzboden soll nicht genutzt werden.

    Also ist jetzt die große Frage: soll das Dach komplett außenflächig gedämmt werden (derzeit stehen 3,5 cm Holzfaser Aufdach und 14cm Zellulose Zwischensparren zur Diskussion) - Gegenmeinung hierzu: das ist unnötig teuer und die Wärme zieht in den Spitzboden ab.

    -oder nur die Dachschrägen des bewohnten Bereichs und die oberste Geschossdecke - am Außendach über Kehlbalkenlage werden dann nur Hölzer als Abstandhalter eingefügt statt Aufsparrendämmung..
    In letzterem Fall ist der Spitzboden natürlich kalt und es darf keinesfalls warme Luft nach oben gelangen, damit keine Feuchtigkeit oben kondensiert - d.h. die Einschubtreppe muss gut abgedichtet werden. - Gegenmeinung hierzu: das gelingt beim Altbau wahrscheinlich nicht und ist daher sehr riskant.



    Ich könnte mir auch eine Kombi vorstellen, die Aufdachdämmung übers komplette Dach zu ziehen und nur die Zwischensparren im bewohnten Bereich - aber 3,5 cm WLG 040 beheben das Kondensationsproblem wahrscheinlich auch nicht wirklich.


    Wer kann hierzu Erfahrungen mitteilen?
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  2. Dämmung Geschossdecke oder ganzes Dach????

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2
    Bauexpertenforum Avatar von mls
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    zu welchem ergebnis kommst du selbst, wenn du das hier liest?

    apropos erfahrungen:
    "planung" und ausführung von 99,9% aller kehllagen finde ich ziemlich ernüchternd ..
    der knackpunkt der kehllage lässt sich nach vermiedener oder zerebralinkontinenter
    planung auch mit noch so dicken muckis nicht mehr sanieren.
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  4. #3
    Themenstarter

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    Hm,
    nach dem Durchlesen der 4-5 verlinkten Threads (danke erst mal) komme ich zu dem Schluss, dass es anscheinend sehr schwierig ist, die oberste Geschossdecke - im Bestandshaus - dampfdicht zu bekommen und man daher lieber den Spitzboden mitheizt, als Feuchteschäden zu riskieren !?

    Außerdem scheint es nicht unrpoblematisch zu sein, die oberste Geschossdecke zusätzlich zu dämmen - weil dann der PSitzboden zwar gedämmt, aber nicht mehr beheizt ist, - oder sehe ich das falsch??
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  5. #4

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    weil dann der PSitzboden zwar gedämmt, aber nicht mehr beheizt ist
    Genau so ist das.

    lieber den Spitzboden mitheizt
    Nicht der beheizte Rauminhalt ist ausschlaggebend für den Energiebedarf, sondern die "Wärmeabgebende Aussenfläche". Klar, was oben rausgeht muss ich unen reinschieben.
    Die Dachfläche ist zwar - je nach Dachneigung - größer als die Geschossfläche, aber durch bessere, und vorallem funktionierende - da einfacheres Herstellen der Luftdichtung - Aufsparrendämmung ist da unterm Strich mehr gespart.

    Grüße
    Andreas
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