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Grundwassereintritt durch fehlerhafte Abdichtung derVersorgungsleitungen

Diskutiere Grundwassereintritt durch fehlerhafte Abdichtung derVersorgungsleitungen im Forum Beton- und Stahlbetonarbeiten auf Bauexpertenforum.de


  1. #1

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    Grundwassereintritt durch fehlerhafte Abdichtung derVersorgungsleitungen

    Zu allererst: Ich bin absoluter Laie, also bitte nicht gleich meckern wenn nicht alles 100%ig erläutert sein sollte.. Danke Euch.

    Ich habe eine Reihenhaus ohne Keller, welches vor 13 Jahren erbaut wurde. In den letzten Wochen ist durch Starkregen und ungünstige Wetterlage (Nordseeküste...) der Grundwasserspiegel stark angestiegen. Das Grundwasser stand sogar zeitweise einige Zentimeter über der Bodenplatte. Bei einigen Nachbarn sind die Wände komplett (auch die Innenwände) bis zu einer Höhe von ca. 20 Zentimeter mit Wasser vollgesogen. Davon bin ich glücklicherweise verschon geblieben.
    Das Problem was ich habe ist ein feuchter Bereich an einer Wand. Wie ich jetzt erfahren habe resultiert die Feuchtigkeit vermutlich aus Undichtigkeiten in dem Bereich in der die Versorgungsleitungen durch die Bodenplatte geführt werden. Angeblich wurden die Verschalungen von den Versorgungsleitungen damals nicht entfernt. Somit sind hier Undichtigkeiten die erst jetzt durch den einmalig hohen Grundwasserspiegel aufgetreten. Zur Zeit wird eine Drainage verlegt und ich hoffe dadurch so hohe Grundwasserstände vermeiden zu können.
    Meine Frage ist jetzt: Kann man nachträglich die undichten Übergänge noch abdichten und somit bei nochmaligen hohen Grundwasseranstieg Feuchtigkeitseintritt vermeiden
    Ich hoffe es einigermaßen vernünftig erklärt zu haben und hoffe auf ein paar gute Tipps:-)

    LG Ina
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  2. Grundwassereintritt durch fehlerhafte Abdichtung derVersorgungsleitungen

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  3. #2
    wasweissich
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    meinst du , wenn du das ding noch dreimal einstellst , verdampft das wasser und kommt nicht wieder ??



    sicher wird man was machen können , dafür muss man aber wissen , was denn jetzt wirklich nicht in ordnung ist .

    und mein monitor , das dumme ding zeigt nichts an .
    und so wird es allen anderen auch gehen .....
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  4. #3
    Themenstarter

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    Versorgungsrohre nicht abgedichtet...

    sorry, war im falschen Forrum grlandet.. Anfängerfehler

    Also, die haben bei den Versorgungsrohren ( Abwasser, Abluft, etc) die Verschalung (Schaumstoff, Styropor...) drangelassen und dann so die Bodenplatte gegossen. Dadurch ist es natürlich nicht 100%ig dicht, da der Beton der Bodenplatte nicht ganz bis an die Rohre gekommen ist. Dadurch kann jetzt, wenn eben das Grundwasser so hoch kommt Feuchtigkeit eintreten. Entweder direkt durch dem Grundwasseranstieg oder eventuell auch durch Kapillarwirkung.
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  5. #4
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    Na bei *ohne Keller* frag ich mich wie hoch das Grundwasser stehen muss bis das EG absäuft ....

    Geländeverlauf und Gebäudeschnitt ... steht das Gebäude in ner Kuhle die vollaufen kann ?

    Das liest sich verdächtig nach Gebäude fast geflutet - noch 20 cm mehr und das Wasser steht im EG auf dem Fußboden.

    Gruß
    Achim Kaiser
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  6. #5

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    Und Du bist sicher, daß man mit einer Drainage Grundwasser ableiten darf...?
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  7. #6
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    keine Absenkung...

    die Arbeiten werden von einer Fachfirma (mit Abnahme der Behörde) ausgeführt, also wird es schon konform mit den Bestimmungen sein.

    Außerdem geht es mir hier darum, ob es eine Möglichkeit der nachträglichen Abdichtung gibt...... , scheint aber nicht so einfach zu sein ....
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  8. #7
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    Zitat Zitat von Achim Kaiser Beitrag anzeigen
    Na bei *ohne Keller* frag ich mich wie hoch das Grundwasser stehen muss bis das EG absäuft ....

    Geländeverlauf und Gebäudeschnitt ... steht das Gebäude in ner Kuhle die vollaufen kann ?

    Das liest sich verdächtig nach Gebäude fast geflutet - noch 20 cm mehr und das Wasser steht im EG auf dem Fußboden.

    Gruß
    Achim Kaiser
    Wir hatten hier in Wilhelmshaven den höchsten jemals gemessenen Grundwasserspiegel....... , wird sich also hoffentlich nicht so bald wiederholen....
    Geändert von bodenplatte1234 (30.01.2012 um 22:46 Uhr) Grund: .. wie dem auch sein , die Undichtigkeit hätte ich schon ganz gerne abgedichtet
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  9. #8

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    Wurde der in Frage kommende Bereich bereits geöffnet (bis auf die Bodenplatte)? Fotos wären sicher hilfreich ...
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  10. #9
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    Eine nachträgliche Abdichtung wird sehr schwierig werden.

    *Alle* Durchdringungen müssten frei gelegt werden. An den Rohren Dichtkragen oder ähnliches angebracht und dann die Bodenplatte wieder dicht vergossen werden.

    Natürlich kann man an den *großen 3* Fehlstellen mal anfangen ...
    Aber es ist *jede* Durchdringung ... also auch jeder Abwasseranschluss etc. der bei drückendem Grundwasser für eine entsprechende Durchfeuchtung sorgt.

    Gruß
    Achim Kaiser
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  11. #10
    Themenstarter

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    Zitat Zitat von Doozer Beitrag anzeigen
    Wurde der in Frage kommende Bereich bereits geöffnet (bis auf die Bodenplatte)? Fotos wären sicher hilfreich ...
    Guten Morgen, nein habe den/die Bereiche noch nicht geöffnet. Wie gesagt, bisher beruht meine Annahme auf Aussagen von Nachbarn. Bei mir selber ist nur ein kleiner Wandabschnitt betroffen (ca. 20 cm), der jetzt auch schon fast wieder abgetrocknet ist. Werde aber mal den Bereich öffnen da er nur hinter einer Rigipsplatte "versteckt" ist.

    Was vielleicht noch interessant ist. Im ganzen Haus wurde der Putz vor 5 jahren erneuert, da der alte Kalkmörtelputz fehlerhaft aufgebracht wurde. Jetzt haben wir im ganzen Haus Gipsputz, bis auf den kleinen Bereich in dem jetzt die Feuchtigkeit aufgetreten ist... ?! Ich habe die Oberflächentemperatur im ganzen Raum gemessen und genau an dieser Stelle ist es ca. 1 Grad kälter...
    Theoretisch kann hier natürlich die Feuchtigkeit (Raumfeuchte) kondensieren und den eigentlichen Ursprung der ganzen Geschichte bedeuten....

    Wäre das möglich?
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  12. #11
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    Zitat Zitat von Achim Kaiser Beitrag anzeigen
    Eine nachträgliche Abdichtung wird sehr schwierig werden.

    *Alle* Durchdringungen müssten frei gelegt werden. An den Rohren Dichtkragen oder ähnliches angebracht und dann die Bodenplatte wieder dicht vergossen werden.

    Natürlich kann man an den *großen 3* Fehlstellen mal anfangen ...
    Aber es ist *jede* Durchdringung ... also auch jeder Abwasseranschluss etc. der bei drückendem Grundwasser für eine entsprechende Durchfeuchtung sorgt.

    Gruß
    Achim Kaiser


    Hallo Achim, nein bisher nur an einer Stelle.. (siehe meine Antwort an Doozer)
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  13. #12

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    Zitat Zitat von bodenplatte1234 Beitrag anzeigen
    Werde aber mal den Bereich öffnen da er nur hinter einer Rigipsplatte "versteckt" ist.
    Wenn das nicht zu einer größeren Baumaßnahme führt, wäre das wahrscheinlich sinnvoll, um der Sache auf den Grund zu gehen.

    Zitat Zitat von bodenplatte1234 Beitrag anzeigen
    Im ganzen Haus wurde der Putz vor 5 jahren erneuert, da der alte Kalkmörtelputz fehlerhaft aufgebracht wurde. Jetzt haben wir im ganzen Haus Gipsputz, bis auf den kleinen Bereich in dem jetzt die Feuchtigkeit aufgetreten ist... ?! ... Theoretisch kann hier natürlich die Feuchtigkeit (Raumfeuchte) kondensieren und den eigentlichen Ursprung der ganzen Geschichte bedeuten.... Wäre das möglich?
    1. Ist in dem Bereich jetzt eine Rigipsplatte oder "fehlerhaft aufgebrachter Kalkmörtelputz" ? (diese Aussage müsstest Du ohnehin mal erläutern)
    2. Eigentlich ist Gipsputz "feuchtigkeitsanfälliger" und kann bei Feuchteeintrag aufquellen (deshalb macht man ja auch in Bädern häufig Kalkzementputz).

    Ist mir alles zu glaskugelmäßig ...
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  15. #13
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    Bei mir selber ist nur ein kleiner Wandabschnitt betroffen (ca. 20 cm), der jetzt auch schon fast wieder abgetrocknet ist.
    Dann scheint es ja nicht ganz so dramatisch zu sein .... angesichts der Ausnahmesituation, die da auftrat.
    Bei der Beschreibung dachte ich an *richtig abgesoffen* nicht blos ne feuchte Stelle.

    Wenn sich die Aufwendungen in Grenzen halten zur Freilegung der Eintrittsstelle ...

    Bild davon wäre nicht schlecht.

    Gruß
    Achim Kaiser
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  16. #14
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    Zitat Zitat von Doozer Beitrag anzeigen
    Wenn das nicht zu einer größeren Baumaßnahme führt, wäre das wahrscheinlich sinnvoll, um der Sache auf den Grund zu gehen.



    1. Ist in dem Bereich jetzt eine Rigipsplatte oder "fehlerhaft aufgebrachter Kalkmörtelputz" ? (diese Aussage müsstest Du ohnehin mal erläutern)
    2. Eigentlich ist Gipsputz "feuchtigkeitsanfälliger" und kann bei Feuchteeintrag aufquellen (deshalb macht man ja auch in Bädern häufig Kalkzementputz).

    Ist mir alles zu glaskugelmäßig ...
    In dem Bereich ist noch der alte Kalkmörtelputz, welcher aber in diesem bereich nicht fehlerhaft war/ist. Aber genau neben dieser Wand (90°) verlaufen die Versorgungsleitungen die widerrum hinter einer Rigipswand liegen.

    Der alte Kalkmörtelputz wurde damals im ganzen Haus ersetzt weil er fehlerhaft aufgebracht wurde und sich teilweise von der Wand löste.
    Aber in diesem besagten Abschnitt war er so fest, dass er nicht entfernt wurde. Deswegen ist nur in diesem Bereich (ca. 1 qm) noch der alte Putz vorhanden.
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