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  1. #1

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    Stehen noch ganz am Anfang

    Hallo Bauexperten,
    ich habe mich gestern hier angemeldet um hier nützliche Infos zum Thema Hausbau zu finden. Wir stehen mit der Planung noch ziemlich am Anfang.

    2010 haben wir uns ein Grundstück (voll erschlossen bis Grundstücksgrenze und mit Straßenendausbau) 650m2 groß gekauft. Das ist dieses Jahr abbezahlt und wir planen den Hausbau für Anfang 2013, also in einem Jahr. Geplant ist ein Massivhaus ca:150m2 - 160m2 mit Garage, und Keller wenn es bezahlbar ist.

    Um sich jetzt langsam mal an eine Kostenaufstellung zu machen, frage ich ob es hier im Forum eine Art "Checkliste" oder entsprechende Literatur gibt in die man sich als zukünftiger Bauherr über alle Punkte der Baukosten einlesen kann.

    Gibt es sowas überhaupt? Oder wie habt ihr euch vor Baubeginn über das Thema "was kostet der Spaß" schlau gemacht.

    Wie gesagt ich suche jetzt einen Anfang und hoffe das man mir dabei helfen kann.

    Grüße, Marcus
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  2. Stehen noch ganz am Anfang

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2

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    Hallo

    sowas habe ich auch gesucht, bin aber nicht fündig geworden. Alle Kosten sind von einer Region zur anderen so unterschiedlich, da kann man nichts vergleichen.

    Das einzigste was ich mal irgendwo gefunden habe ist eine Übersicht, Was wieviel in % von der gesamten Bausumme kosten sollte, so als Richtwert.
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  4. #3

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    Dafür gibt es sehr wohl Richtlinien.
    Zum einen die grobe Schätzung der Baukosten nach Kubatur.

    Darüber hinaus gibt es sehr detaillierte Tabellen, sog. Normalherstellungskosten, wo man doch zu einem recht genauen Ergebnis gelangt.
    Das Dokument findet sich hier in der letzten Version von 2005:

    >> Normalherstellungskosten 2005 <<

    Dann muss man noch die Inflation dabei berücksichtigen. Lt. Baukostenindex musst Du bei den Bruttopreisen bis heute nochmals ca. 18% addieren.

    Weiteres unter www.baukosten.de

    Hoffe geholfen zu haben :-)
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  5. #4

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    immer sehr schwierig,verbindliche Antworten wirst du keine kriegen.

    Andererseits ist (zumindest für mich) die Frage verständlich, da ich mir selbige auch gestellt habe noch bevor ich das erste mal zu nem Planer gelaufen bin.

    Empfehlung:
    * Immobilienteil der örtlichenn Tageszeitung anschauen und von Objekten, die eurer Vorstellung nahekommen, die Grundstückskosten wegrechnen, das gibt schon mal nen Näherungswert
    * Dann zum Planer, der sollte euch auch schon in frühen Planungsphasen Grobwerte geben können, je nach Ausplanung werden diese dann genauer.

    Wenn du irgendwann nen Gesamtpreis hast kannst du dir die Gewerkskosten z.B. hier aufschlüssseln, ACHTUNG !!!, Abweichungen um 50% nach oben/unten sind durchaus drin, also nimm die Preise blos nicht als verbindlich.
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  6. #5

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    Ruppi - mach Musik und halt Dich bitte aus Themen raus, von denen Du nichts verstehst.

    Die Herstellungskosten haben ganz andere Hintergründe und sind für Laien nicht tauglich, um die Kosten irgendwelcher Bauvorhaben zu schätzen!

    @ TE

    Solche Listen gibt es nicht. Kostenermittlung ist immer noch ein "Lehrberuf" .
    Von daher - no chance für Laien.

    Ausserdem gibts auch Rückkopplungen zwischen Bauwerk und Kosten. Ein Haus mit gleicher Kubatur und identischen Materialien auf annähernd identischen Flächen kann deutlich unterschiedliche Kosten haben - je nach dem, wie Statik- und leitungsführungskompatibel bzw -inkompatibel die Grundrisse sind, was der Baugrund so fordert usw usw usw.

    Ein Haus ist nun mal kein Auto oder Fernseher.
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  7. #6

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    Zitat Zitat von Ralf Dühlmeyer Beitrag anzeigen
    Ruppi - mach Musik und halt Dich bitte aus Themen raus, von denen Du nichts verstehst.
    Hey, hey, hey, Vorsicht mit solchen rüden und pauschalen Aburteilungen!
    Du kennst mich nicht, Du weißt nicht, was ich weiß und was ich nicht weiß.
    Was sagt meine Berufsbezeichnung schon aus?

    Soll ich Dir mal erzählen, was ich mit Architekten während meines Hausbaus erlebt habe? Vier waren daran beteiligt (einer Eingabeplanung, einer Tektur, einer Werkplanung, einer Bauüberwachung). Und jeder von denen hat so horrende fachliche Fehler gemacht, ohne es zu merken, dass ich als Baulaie denen das dann erst mal erklären musste, nachdem ich mich nächtelang in die jeweilige Materie eingearbeitet habe.
    Die Fehler waren: Verstoß gegen BayBo bei Abstandsfächen, Falsche Bemaßung von Plänen, Verstoß gegen Brandschutzvorschriften, Verstoß gegen Gaubensatzung, der Überwacher hatte keine Ahnung von Dachkonstruktionen bei DHH, und und und
    Glaubst Du, das hat mir Spaß gemacht? Immerhin hat sich keiner zu sagen gewagt: "mach lieber Musik, als mir hier was zu erzählen"

    Außerdem sind die Normalherstellungskosten durchaus verständlich für einen einigermaßen intelligenten Menschen, wenn man bereit ist, sich die Zeit zu nehmen, sich einzuarbeiten, ausgiebig zu recherchieren und sich bei nicht verstandenem Rat zu holen.
    Ich habe NICHT behauptet, dass so die Gesamtkosten für einen Hausbau mit allen Nebenkosten bekommt, aber zumindest schon mal eine Hausnummer für das Gebäude.
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  8. #7

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    Zitat Zitat von Ruppi Beitrag anzeigen
    Soll ich Dir mal erzählen, was ich mit Architekten während meines Hausbaus erlebt habe? Vier waren daran beteiligt (einer Eingabeplanung, einer Tektur, einer Werkplanung, einer Bauüberwachung).
    Zitat Zitat von Ruppi Beitrag anzeigen
    Der GU klärt das jetzt mit seinem Werkplaner.


    Wes Brot ich ess, ......
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  9. #8

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    Zitat Zitat von Ralf Dühlmeyer Beitrag anzeigen


    Wes Brot ich ess, ......
    Der Werkplaner war vom GU beauftragt, die ersten beiden vom Projektierungbüro, der letztere von mir persönlich. Beinahe hätt ich noch den 5. vergessen, der die EnEv Berechnung gemacht hat (GU Auftrag), da waren leider auch schlimme Berechnungsfehler drin. DAS war echt mühsam für mich, das alles nachzurechnen! Und erst die vierte (!) Version vom Archi und Erergieberater war dann endlich fehlerfrei. Ich möchte nicht wissen, wieviele falsche EnEv Berechnungen unbemerkt von Bauherren akzeptiert werden...

    Leider hilft diese Diskussion dem Fragesteller jetzt wenig.
    Vielleicht hast ja einen sachlichen und hilfreichen Tip für den Fragesteller.
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  10. #9
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    Zitat Zitat von Ruppi Beitrag anzeigen
    Leider hilft diese Diskussion dem Fragesteller jetzt wenig.
    Vielleicht hast ja einen sachlichen und hilfreichen Tip für den Fragesteller.
    Das wäre prima!
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  11. #10

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    Zitat Zitat von Ruppi Beitrag anzeigen
    Vielleicht hast ja einen sachlichen und hilfreichen Tip für den Fragesteller.
    Wer lesen kann....

    #5
    Zitat Zitat von Ralf Dühlmeyer Beitrag anzeigen
    @ TE

    Solche Listen gibt es nicht. Kostenermittlung ist immer noch ein "Lehrberuf" .
    Von daher - no chance für Laien.

    Ausserdem gibts auch Rückkopplungen zwischen Bauwerk und Kosten. Ein Haus mit gleicher Kubatur und identischen Materialien auf annähernd identischen Flächen kann deutlich unterschiedliche Kosten haben - je nach dem, wie Statik- und leitungsführungskompatibel bzw -inkompatibel die Grundrisse sind, was der Baugrund so fordert usw usw usw.

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  12. #11

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    Wie gesagt ich suche jetzt einen Anfang und hoffe das man mir dabei helfen kann.
    Wer lesen kann....
    ... da war doch mal was ... ? lesen ... wie wäre es mit einem buch?

    http://www.amazon.de/s/ref=nb_sb_nos...ywords=Hausbau

    ich kenne zwar keines der verlinkten werke, aber das ist doch meist mal ein guter erster schritt. ein anderer schritt dann jetzt gerne erraten werden:

    __ fertighauspark besichtigen
    __ bunte samstagsbeilage vom käsblättle
    __ bunte beilage vom mittwochswerbeblättle
    __ freibleibendes feld für eigenen eintrag
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  13. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  14. #12

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    Solche Listen gibt es nicht. Kostenermittlung ist immer noch ein "Lehrberuf" .
    Von daher - no chance für Laien.
    Sie es so: KA12ER ist gerade in der Ausbildung und du bist sein Ausbilder...

    Ich bin auch seit ein paar wochen dabei mich mit der materie zu beschäftigen... ganz am anfang war das stadium: "schau mal ein schlüsselfertiges Haus kostet 180000 bei Fertighaushersteller X"

    inzwischen ist mir schon viel klarer was alles für kosten und nebenkosten zusammenkommen bzw zusammenkommen können...

    Ich kann natürlich noch immer nicht die genauen kosten meiner geplanten DHH auf den € genau berechnen aber ich kann schon eher einschätzen ob ich bei 200k oder eher bei 300k landen werde und welche faktoren sich als enorme preistreiber herausstellen können...

    Soll jetzt jeder Laie erstmal unbedarft zum Architekten gehen und sich tolle Sachen wünschen die vollkommen über Budget liegen, nur weil im Fertighausprospekt nen tolles Bild von ner Stadtvilla war mit nem preis von 150000 daneben?
    Da Spare ich lieber mir und dem Architekten Zeit und Geld und informiere mich im voraus... insbesondere dank Internet ist das ja heutzutage kein hexenwerk mehr... man muss nur nur lernen die glaubwürdigen informationen von den werbeversprechen zu unterscheiden!


    Ausserdem gibts auch Rückkopplungen zwischen Bauwerk und Kosten. Ein Haus mit gleicher Kubatur und identischen Materialien auf annähernd identischen Flächen kann deutlich unterschiedliche Kosten haben - je nach dem, wie Statik- und leitungsführungskompatibel bzw -inkompatibel die Grundrisse sind, was der Baugrund so fordert usw usw usw.
    eben und genau dieses wissen über "rückkopplungen" kann man sich doch auch anlesen... Ist es so ein hexenwerk darauf hinzuweisen dass z.b. beim Kellerbau bzw bei der Bodenplatte die Zusammensetzung des Bodens bzw das Grundwasser eine große Rolle spielen können? Was dann für Maßnahmen im einzelnen notwendig werden können und wo diese preislich liegen können?

    Du machst für deine Kunden doch auch nicht erst ein Bodengutachten und studierst ihre Elektropläne im detail um ein erstes unverbindliches Angebot zu machen oder?

    Und um auch dem TE sachlich weiterzuhelfen: auf www.bauskript.de kannst du eine kostenlose Demo eines Baukostenrechners runterladen. Habe ich kürzlich entdeckt und die Preise haben sich mit aussagen in diesem und anderen Foren recht gut gedeckt... zumindest was mein Bauvorhaben angeht...
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  15. #13
    Themenstarter

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    Danke für die Tip´s und Link`s, ich merke es gibt noch einiges zu lesen für mich. Aber ich habe ja auch noch 1 ganzes Jahr zeit bis Baubeginn.

    Ich werde also noch öfter nerven müssen
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