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Stützmauer aus Pflanzringen

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  1. #1

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    Stützmauer aus Pflanzringen

    Hallo,

    wir möchten in diesem Frühjahr eine Stützmauer aus Pflanzringen (die größten, 30cm hoch - 40cm tief - 50cm breit, 45kg schwer) erstellen. Die Mauer wird 18m breit und 1,8m hoch sein. Das bedeutet ca. 38 Steine in der Länge und 6 hoch.

    Wir haben das folgendermaßen geplant:

    Das Fundament wollen wir 80cm tief und 40 cm breit machen. Dieses wollen wir mit 60cm Kies füllen, dann 20cm Beton drauf.
    Die Steine setzen wir dann aufeinander mit ca. 10cm Versatz nach hinten. Die Steine wollen wir ca. zur Hälfte mit Kies füllen, der Rest Mutterboden.
    Hinter den Steinen machen wir eine Kiesschicht, dahinter mit Mutterboden auffüllen.

    Soweit der Plan.
    Ein paar Fragen von mir:

    - Der Beton sollte Erdnass sein, damit er nicht durch den Kies sickert, oder?
    - Gibts besondere Anforderungen an den Kies? Wie dick sollte er sein?
    - Sollte noch Flies o.ä. zwischen Kiesschicht und Mutterboden?

    Gibts sonst Verbesserungsvorschläge?
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  2. Stützmauer aus Pflanzringen

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  3. #2
    Avatar von alex2008
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    wie man das baut und unter welchen Bedingungen man damit bauen kann, dafür haben die Hersteller meist so etwas wie Einbauanweisung, Verarbeitungshinweise etc. auf ihren Webseiten
    Beachtenswert immer die Hinweise zu den Einsatzgrenzen hinsichtlich der Statik.
    Ein steiler Hang der oben anschließt oder eine oben bis an die Stützmauer reichende Verkehrsfläche die befahren wird sind eben etwas anderes in derlei Hinsicht als eine waagerechte Fläche wo sich nur Löwenzahnkultur befindet.

    Geotextil als Trennschicht zwischen Oberboden und Kies ist nicht schlecht, vermindert das einschwemmen von Feinanteilen aus dem Oberboden in den darunter befindlichen Kies.
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  4. #3

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    Hallo.
    Ich habe mal die Sanierung einer Stützwand aus Pflanzringen begleitet, die die Grätsche machte (zugegeben war die Stützwand einem ungünstigen Lastfall ausgesetzt).
    Aus der Erfahrung heraus empfehle ich, sich bei der genannten Höhe mal nach Alternativen zu Pflazringen umzusehen. Ob Beton-L-Steine etwas für Euch wären, kann ich nicht beurteilen.
    Gruß, Doozer
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  5. #4
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    Also die Stützmauer wird sich am Ende des Gartens befinden, d.h. oben wird ein Beet mit Sträuchern angelegt, daran grenzt der Garten. Hohe Belastung wird daher nicht vorkommen.
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  6. #5

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    D.h. es "drücken" auf einer Breite von 18m und einer Höhe von 1,8m große Lasten der dahinter aufgefüllten Erde?

    Meiner Meinung nach ist diese Aktion fernab von einem DIY-Projekt.
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  7. #6
    Themenstarter

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    Wird auch nicht DIY, ein Landschaftsbauer wird die Arbeiten koordinieren und wir sind nur handlanger

    Unsere Nachbarn habe solch eine Mauer auf der gleichen Höhe, auch so ausgeführt durch eine Firma. Nur das die ein 10cm tiefes Fundament haben und keine Kiesschicht zwischen Mutterboden und Pflanzringen... DAS finde ich bedenklich.

    Vielleicht sind ja GALA-Bauer hier vertreten, die sich äußern möchten
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  8. #7

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    Die Höhe, die man mit solchen Pflanzringen-, trögen erreichen kann/ darf, hängt u.a. hauptsächlich vom verwendeten System, dem Lastfall sowie der Schräge der erstellenden Wand ab.

    Wie hoch man ohne statische Berechnung mit welchem System mit entspr. Schräge und vorherrschendem Lastfall bauen darf, muss der Hersteller angeben.

    Siehe hierzu auch Kommentar #2 von alex, wo eigtl. schon alles Wichtige drinsteht.

    In wieweit ein kompetenter Landschaftsbauer da bei Euch was 'koordiniert' ist alles sehr schön. Dennoch seid Ihr verpflichtet für alle sicher zu bauen. Und die Fragen in Beitrag #1 lassen nicht darauf schliessen, dass jemand Kompetentes bei Euch mit am Werk ist.
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  9. #8

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    Hättet ihr einen kompetenten Fachmann bei euch im Team kämen diese Fragen nicht...


    Bei 1,80 Höhe wird das bei euch in die Hose gehen, da gibt es reichlich Beispiele hier im Umfeld...

    Wenn sich die Erde dahinter setzt sackt die Mauer nach Hinten weg, das natürlich nicht gleichmäßig.

    Und schwupp musst du alles noch mal machen...
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  10. #9
    wasweissich
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    Zitat Zitat von picotto Beitrag anzeigen
    Vielleicht sind ja GALA-Bauer hier vertreten, die sich äußern möchten
    vertreten : JA

    äussern : NEIN


    warum ? : habe schon 100X oder öfter was dazu geschrieben ........
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  11. #10
    Avatar von Der Bauberater
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    Da gips von verschiedenen Herstellern eine "Einbauanweisung". Mit den richtigen Steinen, in einem gewissen Winkel, mit einem entsprechendem Fundament, auf geeignetem Boden ... ist das schon möglich
    ABER ebend nur nach Vorgaben
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  12. #11
    wasweissich
    Gast
    bei 1,8 meter mauern die hersteller aber schon gerne ....

    beziehungsweise sind die statischen vorgaben rellativ aufwändig , so dass der vermeintliche €€vorteil gegenüber anderen lösungen aufgezehrt wird .
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  13. #12

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    Ich kann mich noch erinnern dass letztens solch eine Mauer aus Pflanzringen nachgegeben hat und ein Mädchen verschüttet hat. Konnte nur tot geborgen werden.

    Also da wäre ich sehr vorsichtig.
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  14. #13
    Themenstarter

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    Mit anderen Möglichkeiten hatten wir uns aber auch schon auseinandergesetzt...

    - so wie es jetzt ist, ohne Absicherung, ist es blöd, weil Erde weggespült werden kann
    - Natursteinmauer ist wesentlich teurer und hält bei absackender Erde genauso lange wie Pflanzringe
    - L-Steine sind unbezahlbar
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14

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    nichts desto ...

    ich bin ja kein Freund von diesen gestapelten Kübeln - habe zu oft gesehen, dass die nicht mehr da standen, wo sie hingehören ...

    Aber es geht. Nur würde ich das nicht einem "Wald und Wiesen GALA-Bauern" überlassen (nein nichts gegen diesen ehrenwerten Berufsstand, es gibt auch bestimmt welche, die es können, aber ..)

    Wenn, dann gehört da eine vernünftige Planung hin, die Erd- / Wasserdruck, Frost usw. berücksichtigt.
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  17. #15
    Avatar von alex2008
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    So eine Böschungssicherung ist alles andere als trivial. Nicht nur später in der Nutzphase sondern schon bei de Erstellung gibt es einiges zu beachten.
    Bspw. den notwendigen Arbeitsraum und dessen Sicherheit
    --> Die Böschung muß erst mal auf einen sicheren standfesten Neigungswinkel abgegraben werden.
    Auch das hinterfüllen und die notwendige Verdichtungsarbeit sind nicht ohne.

    Ich kann da nur noch einmal raten sich vom Hersteller der konkret verwendeten Steine sich Unterlagen für Einbau und Statik zu besorgen.
    Viele Hersteller sind diesbezüglich wirklich sehr kooperativ.
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