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Putzerneuerung

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  1. #1

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    Putzerneuerung

    Hallo zusammen,
    ich habe eine Frage zum Thema Putzerneuerung.

    Ist Zustand:
    Ich habe bei meiner DHH letztes Jahr die Kellerwände von außen abgedichtet.
    In diesem Zuge wurde der Putz innen von den Wänden abgeschliffen.

    Die Kellerwände haben immer noch eine Restfeuchtigkeit, welche durch den neuen Putz verdunsten können muss.

    Meine Frage:
    Ein „Fachmann“ hat mir einen Putzzusatz empfohlen, welcher dem Putz in geringen Mengen zugeführt wird. Dieser Zusatz soll dafür sorgen, dass die Restfeuchtigkeit aus der Wand gesaugt wird… Ist sowas bekannt…???

    Welche konventionellen Möglichkeiten gibt es noch..?
    Ist eine Trocknung der Wände (über z.B. Gasheizung) zu empfehlen/notwendig..?



    Beste Grüße
    Jockel
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  2. Putzerneuerung

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  3. #2

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    Bin schon auf die Antworten gespannt da bei uns auch bald der Keller von außen abgedichtet wird.

    Ich als Laie hatte gedacht man stellt danach vielleicht für 2-4 Wochen nen Bautrockner in den Keller der die Restfeuchte aus den Wänden zieht. Wäre das eine Lösung?

    Schönen Gruß
    Julia
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  4. #3

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    Habt Iher denn die Feuchte in der Wand mal messen lassen, nicht mit so nem Baumarktmesser sondern einem richtigen Messgerät?

    Aus was besteht die Kellermauer und ist eine Teertrennlage vorhanden?

    Es gibt sogenannten Sanierputz aber dieser kostet einiges mehr und je nachdem wie nass die Wand ist macht auch dieser Putz nicht alles mit.

    Bautrockner ist die einfachste Variante wird aber in 2 Wochen vermutlich nicht den gewünschten Effekt erzielen (je nach Raumgröße)....

    So ein nasser Keller ist ein langer Prozess, habe bei mir das gleiche Problem (130 QM) Keller und den werde ich Sück für Stück auf anraten des SVs mit mehreren Bautrocknern und Zwischenmessungen sowie Pausen trocknen, nachdem der Putz von dne Wänden ist und aussen gedichtet und gedämmt wurde....

    Du solltest das professionel messen lassen damit festgestellt werden kann wo wieviel Feuchtigkeit ist.....
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  5. #4

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    wer mit Gasheizung eine Bautrocknung erreichen will, der muss verdammt gut sein...
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  6. #5
    Bauexpertenforum Avatar von Josef
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    Die Kellerwände haben immer noch eine Restfeuchtigkeit

    Ist eine Trocknung der Wände (über z.B. Gasheizung) zu empfehlen/notwendig..?
    wer mit Gasheizung eine Bautrocknung erreichen will, der muss verdammt gut sein...
    gut sein reicht da nicht (!) ... in Physik haben wir gelernt daß
    Gas schwerer ist wie Luft und offene Gasöfen das Gas nicht
    100%ig verbrennen ... also rauchen würde ich bei der
    Aktion im Keller nicht empfehlen

    oder anderst ausgedrückt:

    die Verwendung von offenen Gasöfen sind im Keller verboten (!)
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  8. #6
    Themenstarter

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    Hallo zusammen,
    erst mal danke für die Antworten.

    Ich hatte einen Fachmann da, dieser hat die Feuchtigkeit in den Wänden (Klinkersteine, gut 100 Jahre alt) gemessen. Im Sohlbereich der Mauer waren gut 70% Feuchtigkeit in der Wand.
    Eben dieser Fachmann wollte mir auch einen Putz-Zusatz verkaufen, welcher dem „normalen“ Putz beigemischt wird und dafür sorgt das die Feuchtigkeit aus der Wand gesaugt wird und an der Putzoberfläche kondensiert/austritt..?!?!


    Im Zuge meiner Kellersanierung habe ich mittels Mauersäge Isolierkeilen im Sohlbereich angebracht, sowie die Außenwände verputzt und versiegelt.

    Dass die Trocknung länger dauert habe ich befürchtet.
    Auch dass das Trocknen mittel Gas schwer sein wird dachte ich mir.
    Bautrockner über Wochen aufzustellen ist leider recht Kostenintensiv – wann macht sowas Sinn (Winter – geringe Lufttemp. Sommer – hohe Luftfeucht.)??

    Sanierputz – bitte nicht… pro Sack sind 50€ fällig.. gibt’s da keine Alternative..??

    Beste Grüße
    Jockel
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  9. #7
    kappradl
    Gast
    Zitat Zitat von Josef Beitrag anzeigen
    die Verwendung von offenen Gasöfen sind im Keller verboten (!)
    Im Keller ist sogar das Abstellen einer geschlossenen Gasflasche verboten.
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