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Zentraler Gas-Durchlauferhitzer?

Diskutiere Zentraler Gas-Durchlauferhitzer? im Forum Heizung 1 auf Bauexpertenforum.de


  1. #1
    Avatar von Eberh@rd
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    Frage Zentraler Gas-Durchlauferhitzer?

    Hi Forum,

    da unser gasbetriebener Warmwasserspeicher gerade den Geist aufgibt, bin ich am Überlegen, als Nachfolger einen zentralen Gas-Durchlauferhitzer (im Keller) einbauen zu lassen.

    Vorteile aus meiner Sicht:

    • keine Stillstandsverluste (beim Gas-Warmwasserspeicher > 30% Stillstandsverluste)
    • unbegrenzte Warmwasserentnahme (Warmwasserspeicher ist nach zwei ausgiebigen Duschen leer)
    • kostengünstig, platzsparend

    Unsere Warmwasser-Zirkulationsleitung haben wir ohnehin schon seit Jahren nicht mehr benutzt (da sie den Energiebedarf fürs Warmwasser verdoppelt!) und sind es daher gewohnt, dass es minutenlang dauert, bis am Hahn warmes Wasser kommt. Die Duschen sind mit Thermostat-Armaturen ausgestattet.

    Gibt es sonstige Aspekte, die etwa noch gegen einen Durchlauferhitzer sprechen?

    Vielen Dank schonmal für alle Tipps,

    Grüße Eberh@rd
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  2. Zentraler Gas-Durchlauferhitzer?

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2

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    Die ggf. unzureichende Schüttmenge.
    Ein ggf. unzureichender Schornsteinquerschnitt.
    Eine ggf. unzureichende Gasversorgung.

    Punkt 2 und 3 treffen nur sehr selten zu, aber Punkt 1 ist ein regelmäßiges Ärgernis.
    Auf jeden Fall einen temperaturgeregelten DLE nehmen!

    Was ist denn alles angeschlossen? EFH/MFH? Personenzahl?
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  4. #3

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    Wie hoch ist der WW Bedarf? Anzahl/Nutzung der Zapfstellen?
    Wie wird geheizt? (Wärmeerzeuger)

    Gruß
    Ralf
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  5. #4
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    Avatar von Eberh@rd
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    Danke für die Rückfragen. Es ist ein zweistöckiges EFH (plus Keller), sechs Personen, Buderus Gas-Zentralheizung, Vaillant Gas-Warmwasserspeicher (jetzt defekt), zwei Bäder, zwei Duschen. Wie gesagt, der Komfort-Aspekt (Wartezeit bzw. gleichzeitige Entnahme an mehreren Zapfstellen) spielt nicht die zentrale Rolle.
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  6. #5

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    Warum nicht die vorhandene Gastherme für das WW einsetzen? Das sollte die kostengünstigste "Reparatur" sein. Kostet evtl. nur einen WW-Speicher und ein paar Kleinteile.

    Ob der Gas-DLE so viel günstiger wird? Kann ich mir kaum vorstellen, weder was die Verbrauchskosten betrifft, noch die Installationskosten.

    Gruß
    Ralf
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  7. #6
    Themenstarter
    Avatar von Eberh@rd
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    Zitat Zitat von R.B. Beitrag anzeigen
    Warum nicht die vorhandene Gastherme für das WW einsetzen? Das sollte die kostengünstigste "Reparatur" sein. Kostet evtl. nur einen WW-Speicher und ein paar Kleinteile.
    Hmm, ist das so?

    Die vorhandene Heizung ist ein B... Ecomatic, auch schon etwas älter. Kann man da einfach einen Warmwasserspeicher abzweigen, ohne dass man die ganze Elektronik etc. erneuern muss?

    Danke und Gruß
    Eberh@rd
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  8. #7

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    Zitat Zitat von Eberh@rd Beitrag anzeigen
    Hmm, ist das so?

    Die vorhandene Heizung ist ein B... Ecomatic, auch schon etwas älter. Kann man da einfach einen Warmwasserspeicher abzweigen, ohne dass man die ganze Elektronik etc. erneuern muss?
    Muss man sich anschauen, sollte aber das geringste Problem sein. Schau mal nach den Unterlagen, die Regelung (Ecomatic xxxx) dürfte dafür schon ausgelegt sein. Dann ein Speicher dran und ein bischen Kleinkram. Das sollte für einen HB nicht gerade eine Herausforderung sein.

    Soll die Gaskiste den Sommer über aus bleiben, dann wäre auch eine BW-WP denkbar. Die holt sich die Luft aus dem Keller, entfeuchtet nebenbei noch, und je nach WW Bedarf bist Du mit 50Ct./Tag dabei. Für den Winter könnte man auch noch den Gaskessel anklemmen, falls der dann effizienter wäre.

    Gruß
    Ralf
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  9. #8
    Themenstarter
    Avatar von Eberh@rd
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    Zitat Zitat von R.B. Beitrag anzeigen
    Muss man sich anschauen, sollte aber das geringste Problem sein. Schau mal nach den Unterlagen, die Regelung (Ecomatic xxxx) dürfte dafür schon ausgelegt sein. Dann ein Speicher dran und ein bischen Kleinkram. Das sollte für einen HB nicht gerade eine Herausforderung sein.
    O.K., der Heizungsbauer kommt morgen mal vorbei und schaut sich die Sache an. Mir scheint aber, dass ein 160l-Warmwasserspeicher plus Pumpe und Steuerung preislich wahrscheinlich gleichauf kommt wie ein Gas-Durchlauferhitzer? Und dann habe ich auch wieder die Stillstandsverluste, wenn auch geringer als beim Gas-Warmwasserspeicher.

    Zitat Zitat von R.B. Beitrag anzeigen
    Soll die Gaskiste den Sommer über aus bleiben, dann wäre auch eine BW-WP denkbar. Die holt sich die Luft aus dem Keller, entfeuchtet nebenbei noch, und je nach WW Bedarf bist Du mit 50Ct./Tag dabei. Für den Winter könnte man auch noch den Gaskessel anklemmen, falls der dann effizienter wäre..
    Das klingt mir nach vielen k€'s...?

    Grüße Eberh@rd
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  10. #9

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    Das war vermutlich ein direktbeheizter WW-Speicher (mit atmosphärischem Brenner)?
    Diese runden Dinger mit Rohrabgang mittig an der Oberseite?
    Das sind tatsächlich wahre Energieschleudern!

    Dann würde ich in Erwägung ziehen, diesen durch einen indirekt (also vom Heizkessel mit Warmwasser) beheizten Speicher zu ersetzen.
    Moderne Speicher sind derart gut gedämmt, daß nur noch recht geringe Verluste anfallen.
    Vor allem aber entfällt die ständige Abkühlung über den Luftstrom durch den Wärmetauscher des bisherigen Gasbrenners.

    Nachteil:
    Der Heizkessel muß das ganze Jahr über immer wieder mal arbeiten.
    (mit im Sommer etwas geringerem Wirkungsgrad, wegen seiner Eigenverluste)

    Vorteil:
    Der Heizkessel muß das ganze Jahr über immer wieder mal arbeiten.
    (steht also nicht zu lange still)
    Es wird kein zweites Gasgerät benötigt (Wegfall von Wartungs- und Meßkosten, höhere Lebensdauer).
    Hoher Nutzungskomfort, große Schüttmenge.
    Zirkulation kann wieder genutzt werden (hierzu ggf. Warmwasserrohre besser dämmen).


    Von den Anschaffungs-/Montagekosten her wird es ähnlich liegen, vielleicht sogar etwas billiger sein (keine Abnahme Schorni nötig, keine Abgasführung, dafür mehr Eli-Aufwand Steuerung).
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  11. #10
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    Wie ist denn die Schüttmenge von einem modernen Gas-Durchlauferhitzer?

    Für komfortables Duschen ohne Einschränkung sollte es reichen, das wäre die einzige Anforderung.

    Grüße Eberh@rd
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  12. #11

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    Zitat Zitat von Eberh@rd Beitrag anzeigen
    Wie ist denn die Schüttmenge von einem modernen Gas-Durchlauferhitzer?
    Das ist eine Frage der Leistungsklasse. Einfach mal in den technischen Unterlagen stöbern, da finden sich die Infos. Für eine sparsame Dusche sollten die immer ausreichen, in der Hoffnung, dass niemand zu gleichen Zeit in der Küche oder sonst irgendwo im Haus WW zapft.

    Gruß
    Ralf
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  13. #12
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    Für komfortables Duschen ohne Einschränkung sollte es reichen
    Solange NUR 1 Zapfstelle in Betrieb ist .... kein Problem.

    Angesichts der Personenzahl denke ich aber mal dass du dir Schläge für die Idee abholen wirst, wenn der erste ein paar Mal Wechselbäder mangels WW-Leistung genossen hat.

    Durchlauferhitzer taugen NUR für eine Zapfstelle. Sind 2 WW-Zapfstellen in gleichzeitig in Betrieb bricht die Wassermenge und die Temperatur weg.

    Das ist schon seit 50 Jahren so .... und wird sich - solange sich an den Leistungsdaten nichts ändert - auch die nächsten 50 Jahre nicht ändern.
    Physik lässt sich einfach nicht bescheissen !

    Gruß
    Achim Kaiser
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  14. #13
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    Avatar von Eberh@rd
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    Angesichts der Personenzahl denke ich aber mal dass du dir Schläge für die Idee abholen wirst, wenn der erste ein paar Mal Wechselbäder mangels WW-Leistung genossen hat.
    Danke, aber ist das eine theoretische Aussage -- oder ein Erfahrungswert aus der Praxis?

    Wenn ich dusche, und jemand dreht in der Küche das warme Wasser auf, dann regelt mir das doch der Thermostat an der Duscharmatur aus, so dass ich keinen kalten Guss bekomme, sondern vorübergehend weniger Wasser ausströmt, denke ich.
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14

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    Zitat Zitat von Eberh@rd Beitrag anzeigen
    Wenn ich dusche, und jemand dreht in der Küche das warme Wasser auf, dann regelt mir das doch der Thermostat an der Duscharmatur aus, so dass ich keinen kalten Guss bekomme, sondern vorübergehend weniger Wasser ausströmt, denke ich.
    Wenn es aber nichts zu regeln gibt? Sprich vom DLE kommt halt nur Wasser mit 30°C, weil die Zapfstellen anstatt 10 Liter/Minute plötzlich 20 Liter/Minute anfordern und der DLE diese Menge nicht schnell genug auf Temperatur kriegt.

    Gruß
    Ralf
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  17. #15
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    Sind das jetzt Vermutungen...? Ich denke, am Durchlauferhitzer wird sowieso eine maximale Durchlaufmenge eingestellt, die nicht überschritten wird. Wenn dann mehrere Zapfstellen geöffnet werden, kommt halt weniger heißes Wasser, aber nicht kälteres.
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