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  1. #1

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    Ausrufezeichen Horizontalsperre durch Injektionsverfahren, welches Mittel?

    Hallo Zusammen,

    wir haben in unserem Haus Bj. 1932 feuchte Kellerwände durch kapillar aufsteigende Feuchtigkeit aus dem Erdreich.

    (Dies wurde von Fachleuten festgestellt)

    Nun lautet der Sanierungsvorschlag mehrerer Fachleute:

    Errichtung einer Horizontalsperre mittels Injektionsverfahren.

    Zur Diskussion steht das Mittel Produktname entfernt
    (hydrophober Wirkstoff in Paraffinöl gelöst).
    Dieses Mittel soll die Poren nicht verstopfen und soll auch bei einer bereits sehr feuchten Wand wirken.
    Die Ausführung soll durch einen Fachbetrieb erfolgen, da auch mit Druck verpresst wird.

    Nun zur Frage:
    Hat jemand Erfahrung mit diesem Mittel?

    Oder gute/schlechte Erfahrung mit anderen Injektionsmitteln ?

    Wir sind für jede Erfahrung/Tipp dankbar.

    Gruß
    Sven
    Geändert von JamesTKirk (19.02.2012 um 11:04 Uhr) Grund: Bitte keine Produktnamen. Danke !!!
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  2. Horizontalsperre durch Injektionsverfahren, welches Mittel?

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2
    Wieland
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    Es gibt zig Mittel ! Wichtig, die ausführende Fa. sollte die nächsten 20ig Jahre garantieren.

    Noch wichtiger, Produkte mit 30ig Jahren Garantie und bisher noch nicht im Einsatz
    sollten gemieden werden !

    Grüße aus Bürstadt
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  4. #3

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    Hallo,

    soweit ich weiss, keine Produktdiskussionen daher äußere ich mich nicht zum Produkt welches ich auch nicht kenne...

    Aus welchem Stein ist der Keller gebaut?

    Bei mir stand eine ähnliche Sanierung zur Debatte, da bei mir die Kellerwände aus Hohlblocksteinen erstellt sind hat man mir jedoch davon abgeraten da angeblich nicht möglich sei sicherzustellen dass die Steine komplett durchdrungen werden was wohl auch bei allen anderen Steinarten der Fall wäre, es kann ja niemand in den Stein hineinschauen ob der komplette Stein durchdrungen ist....das ist aber nur meine Erfahrung ich bin Laie!

    Eine Trennlage ist bei den Kellermauern des Hauses nicht vorhanden oder?

    Bei mir war es am Ende nicht mal aufsteigendes Wasser sonder es kam von aussen in die Wand....
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  5. #4
    Bauexpertenforum
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    Deswegen ist doch die erste Fragestellung:
    Kann man überhaupt sinnvoll injizieren? Was ist das für Mauerwerk? Ist es Mauerwerk?

    Dann kommen die möglichen Verfahren ins Spiel.

    Das sollten die Fachleute also alles schon präsentiert haben.
    Warum braucht man so viele Fachleute dazu?
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  6. #5
    Themenstarter

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    Hallo,

    erstmal Danke für Eure Antworten.

    Der Keller ist aus Backstein gebaut (25x7x12)

    Als Trennlage wurde 1932 nach der zweiten Steinreihe über dem Kellerboden Teerpappe eingearbeitet, die wohl nicht mehr Ihre Funktion erfüllt.

    Da eine Produktdiskussion nicht zugelassen ist, würde uns interessieren ob kapillarverstopfende oder hydrophobierende Injektionsmittel zu bevorzugen sind.

    Gruß
    Sven
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  7. #6
    Bauexpertenforum
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    Backstein, aha

    Was soll den kapillarverstopft oder hydrophobiert werden? Der Backstein?
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  8. #7
    Themenstarter

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    Na ja, die Poren im Stein und die Fugen. Ich bin halt kein Fachmann. Aber so haben es die beiden Unternehmen erklärt, die den Auftrag gern hätten.

    Aber da ja bekanntlich viele Methoden / Injektionsmittel nach spätestens 5 Jahren erneut zu Feuchtigkeit in den Wänden führen, möchte ich mich vorher so gut es geht informieren, bevor ich sehr viel Geld ausgebe.
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  9. #8

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    vielleicht wäre es sinnvoll jemanden zu fragen, der nicht sein geld mit diesen mittelchen verdient.
    auch auf die gefahr hin, daß ein sachverständiger auch zu der maßnahme rät -
    aber lieber ein paar € vorher in die hand genommen als zig-tausend versenkt.
    ich denke ebenso wie pemu, daß die reichsziegel soviel offene kapillare nicht besitzen.
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  10. #9
    Avatar von Lukas
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    Zitat Zitat von Kellersven Beitrag anzeigen
    feuchte Kellerwände durch kapillar aufsteigende Feuchtigkeit aus dem Erdreich.

    (Dies wurde von Fachleuten festgestellt)
    Aha! Wurde denn auch festgestellt, daß die vertikale Abdichtung in Ordnung ist?

    Gruß Lukas
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  11. #10

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    Bzw ob eine vertikale Abdichtung vorhanden ist?
    (und eine neugierige Frage: wie kann so eine Teerpappenlage an Dichtwirkung verlieren / die Dichtwirkung vollständig verlieren?)
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  12. #11
    Themenstarter

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    Eine Vertikalabdichtung gibt es. Wir haben vor 4 Jahren ausschachten und abdichten lassen. Ich weiß, dass das Feuchtigkeitsproblem damit hätte gelöst sein sollen.
    @Hfrik: Ich nehme an, dass die damals Teerpappe verwendet haben. Zumindest sieht es an einigen Stellen so aus. Allerdings sind das alles innen liegende Wände, wo man die Teerpappe (?) sieht. Übrigens sind auch die innen liegenden Wände z.T. feucht.
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  13. #12

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    Hmm, ich kann gerade inhaltlich nich viel beitragen, ausser dumme fragen stellen, die andere vielleicht auf die richtige Färte bringen.
    Waren denn die Wände oberhalb der Teerpappe jemals trocken?
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  14. #13
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    Im Moment sieht das mehr nach probieren aus. nehme sepp`s Rat ernst.
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14

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    Wobei mit dem Reichsformat liegt er falsch, das sind schon DIN-Ziegel, soweit ich das als Baulaie beurteilen kann (Reichsformat wäre nach meiner Kenntnis breiter, und 1931 etwas unüblich)
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  17. #15

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    altes reichsformat 25*12*6,5
    neues reichsformat 24*11,5*6,3
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