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  1. #1

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    Dach aus 80er Jahren energetisch sanieren

    Hallo,

    Dach einer kleinen Doppelhaushälfte soll energetisch saniert werden.
    1. OG = Dachgeschoss
    Die Decke ist abgehangen. Einen kleinen Teil der Dachschräge bildet sich noch im Raum ab.

    Siehe Bilderlink:
    http://a4.sphotos.ak...923_1317023383_n.jpg

    Die Decke wurde mit Gipskartonplatten verkleidet. Gedämmt wurde ca. im Jahre 1986 mit wohl Glaswolle die einseitig eine Aluschicht ausweist. Dampfsperre oder Bremse wurde nicht verbaut.

    Oberhalb der abgehangenen Decke befindet sich eine kleiner spitzer Dachboden (nennt man wohl Kaltspeicher) der über Bodentreppe begebar ist und vorne und hinten sogar ein kleines Loch für Belüftung hat.

    Noch ein Fotolink vom Kaltspeicher aus gesehen auf die Dämmung.

    http://a1.sphotos.ak...8924_237779196_n.jpg

    Meine Frage ist nun, ob, bzw. wie ich das Dach dämmen soll.

    Ein Gedanke vor mir wäre eine zusätzliche Untersparrendämmung von unten im Bereich der Dachschräge. Und die abgehangene Decke vom Speicherboden aus noch zusätzlich isolieren.

    Macht es Sinn eine Dampfbremse oder Ähnliches einzubauen oder geht es auch ohne? Problem bei der Dampfbremse wäre, dass ich die ganze Decke runternehmen müsste. Oder brauche ich mir in meinem Fall vielleicht wegen Feuchtigkeitsbildung eher weniger sorgen zu machen, da die Dämmung nach oben hin ja im Kaltspeicher mündet und von dort vielleicht besser "ausdampfen" "austrocknen" kann?!

    Für fachkundige Meinungen wäre ich dankbar!
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  2. Dach aus 80er Jahren energetisch sanieren

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2
    Themenstarter

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  4. #3

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    Zitat Zitat von roblin Beitrag anzeigen
    Ein Gedanke vor mir wäre eine zusätzliche Untersparrendämmung von unten im Bereich der Dachschräge. Und die abgehangene Decke vom Speicherboden aus noch zusätzlich isolieren.
    Der beschriebene Aufbau ist bei meinem Haus (auch 86) indentisch. Kommentar des Gutachters, den wir vor dem Kauf dabei hatten: "Solche alten Dämmkonstruktionen dürften aus bauphysikalischer Sicht eigentlich nicht richtig funktionieren. In der Realität tun sie es aber mehr oder weniger doch. Aber man sollte immer die Finger davon lassen. Wenn Sie nachträglich was ändern wollen, dann machen Sie das ganze Dach neu, alles andere ist zu schadensträchtig."
    Die Alukaschierung hatte ja gerade die Funktion einer Dampfbremse. Damals ist man aber eher sorglos damit umgegangen (bei mir z.B. für Elektrosen einfach ein Loch in die Kaschierung geschnitten). Bevor die Dämmung im Bereich des Kaltdachs verstärkt wird müsstest Du sicher gehen, dass die Alukaschierung wirklich dicht ist und an diesem Beweis scheitert es wahrscheinlich schon.
    Wenn Du etwas an der Dämmung ändern willst, dann hau das alte Zeug komplett raus und mach alles neu. Dazu brauchst Du aber einen Planer, der insbesondere für die Details die Lösungen erarbeitet.
    Ich warte bei meinem Haus damit noch ein paar Jahre, bis das DG dauerhaft bewohnt wird.
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