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Nasse Zwischensparrendämmung

Diskutiere Nasse Zwischensparrendämmung im Forum Bauphysik allgemein auf Bauexpertenforum.de


  1. #1

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    Nasse Zwischensparrendämmung

    Hallo liebe Bauexperten,

    auch ich möchte nochmal eine Frage zum leidigen Thema „Feuchtigkeit in der Dämmung“ stellen.
    Leider war es mir bisher nicht möglich, eine Antwort auf meine Frage zu finden, trotz Lesens von Dutzenden Forenbeiträgen zu diesem Thema. Nun hoffe ich, das jemand eine plausible Antwort auf genau mein Problem parat hat...

    Situation:

    Unser DG wurde in mühevoller Eigenleistung seit ca. einem Jahr fertiggestellt. Ich wollte nun nochmal etwas an der einen Decke unserer Nordgaube nachbessern und habe die Verschalung teilweise runter genommen. Da tat sich Schreckliches auf. Braune Flecken auf der Außenseite (also nach Außen hin) der Dampfsperre. Sofort aufgeschnitten und rein gegriffen: Viele feuchte Stellen, vor allem zu den außenliegenden Sparren und auch schon Anzeichen von Schwarzschimmel an der Innenseite der Dachverschalung. Zum Wohnraum hin ist alles trocken, keine Feuchtigkeit und auch kein Schimmel zu entdecken. Rel. Luftfeuchte im Raum liegt momentan zwischen 37 – 50% bei 21°C und wird sorgfältig stossgelüftet.

    Dachaufbau von Innen nach Außen:

    1. Nut- und Federbretter aus Fichtenvollholz, lasiert, quer zur Sparrenrichtung.
    2. Lattung als Ausgleich der Unebenheiten aus 23mm starken Dachlatten direkt auf die Sparren in gleicher Richtung
    3. Zwischendämmung vor der Dampfsperre aus 20mm-Styroporplatten (ist das der Fehler???)
    4. Dampfsperre / Dampfbremse von Superglass (Superfol / SD100m) Ab wann Sperre, wann Bremse? War so dicht wie möglich bereits vom Unternehmer eingebaut. Ich habe nachträglich sogar jede noch so kleine Ritze und Löchelchen mit Superglass-Klebeband verklebt (z.B. die Tackerklammern) und einen bekannten Zimmerermeister zur Besichtigung da gehabt.

    http://www.superglass.de

    5. Zwischensparrendämmung mit Superglass-Dämmwolle 160mm stark
    6. Verschalung aus lasierten Vollholz-Spuntbrettern
    7. Unterspannfolie Stanisol ECO (SD0,09m), Diffusionsoffen lt. Hersteller

    http://www.isocell.at/uploads/media/...deutsch_01.pdf

    8. Konterlattung mit Dachlatten, hinterlüftet mit zwei Belüftungsziegeln oben an Gaube (2m breit) und Zuluft-Lochblech an Traufe
    9. Betonziegel Frankfurter Dachpfannen

    Sieht für mich zumindest nicht nach bewusstem Murks aus. Eigentlich sollte die entstehende Kondensfeuchtigkeit nach Außen hin abtransportiert werden. Liegt's an den Styroporplatten? Kann/muss bei der Dampfsperre SD100 auch nach Innen hin trocknen? Behindern die Styroporplatten dies? Es wäre noch möglich, mit etwas Aufwand die Platten wieder auszubauen.
    Auch bin ich absolut sicher, das es selbst erfahrenen Experten unmöglich ist, eine Dachunterseite mit Gaubenüberständen 100% luftdicht auszuführen... Alle Leitungen liegen übrigens vor der Sperre und es wurden auch keine Steckdosen in die Sperre eingebracht.
    Lag's an den extremen Temperaturen bis -16°C in letzter Zeit?

    So und nu? Haus verkaufen? Sprengen? Abreisen?
    Oder gibt’s noch eine Möglichkeit zur Rettung? Von Innen alles inkl. Seitenwänden wieder bis auf die Isolierung aufreißen wäre der Supergau, da ich auch annehme, dass das komplette Dach so aussieht... Beim Ausbau ist mir damals Nichts derartiges aufgefallen, das DG stand vorher auch vier Jahre unausgebaut, bis auf die bereits erstellte Zwischendämmung inkl. Sperre da. Hatte damals auch in die Dämmung gegriffen und keine Feuchtigkeit bemerkt (alles natürlich wieder sauber zugeklebt). Es ist übrigens das 2.OG einer DHH mit offenem Treppenhaus.

    Von Außen Dach abdecken inkl. USB? In eine Aufsparrendämmung umbauen?
    Von Innen zumindest die noch erreichbaren Stellen mit Dampfbremse (SD2-5m) versehen, vorher natürlich die SD100-Sperre rausschneiden, damit auch nach Innen Trocknung erfolgen kann...???
    Es kann dann auch die nasse Dämmung ausgetauscht werden.

    Das ist doch Schei...benkleister mit den luftdichten, voll isolierten Häusern...

    HILFE!

    Gruß Waterloo
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  2. Nasse Zwischensparrendämmung

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2

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    Hallo Waterloo...

    Ich kann mit dir mitfühlen. Wir haben momentan ein ähnliches Problem. Ich vermute da liegt bei den Systemen wohl einiges im argen. Mittlerweile glaube ich sogar, dass es mehr Schimmelhäuser gibt als alle vermuten. Ich wette nen 10er, dass die meisten Neubauten eine nasse Dämmung haben und die Bauherren nix davon wissen.

    Kurz zu unserem Problem.

    Neubau (Baubeginn August 2011). Vor Innenputz haben wir Dach gedämmt. Bis dahin war keine große Baufeuchte vorhanden. Dampfbremsfolie von ISOVER Vario KM Duplex UV verklebt und das natürlich auch fachgerecht. Jetzt unser Problem. War vor 2 Wochen kurz auf dem DAchboden weil der Elektriker am DAchständer Sicherungen setzen musste und da traf mich der Schlag. Die komplette Nordseite der DWD-Platten (anstatt USB) war vollflächig vereist. Die Südseite wo die ganzen Tag Sonne war, war komplett trocken. Ich hab mir gedacht, ok kann vielleicht normal sein. Unser Bau ist außen noch nicht verputzt. Vielleicht ist Feuchtigkeit durch die Mauerritzen in den Spitzboden gezogen. Angemerkt sei hierzu, er iss unbelüftet. War jetzt am Freitag nochmal kurz oben weil ich die Sache mal anschauen wollte wie es sich nach dem Tauwetter entwickelt hat. Ich konnte hier feststellen, dass die Dämmung der Nordseite (also die die auch vereist war) 1-2cm zur Außenseite hin feucht/nass ist. Zur Innenseite ist sie trocken. Habe dann an zwei Stellen die Folie in der Schräge aufgeschnitten und musste auch feststellen, dass sie komplett über die ganze Lage feucht ist. Hab zuerst vermutet es handelt sich um das Tauwasser von Spitzboden, welches direkt hinter die Dämmung gelaufen ist. So viel war das allerdings nicht an Tauwasser. Also muss der Fehler woanders liegen. Nur wo...das ist jetzt die Frage. Ich hoffe daher auch mal auf eine Expertenmeinung. Auf der Südseite ist nämlich alles trocken...wo liegt das Problem. Für die Schnellschießer...es liegt nicht an einer falsch verarbeitetenden Dampfbremse. Die wurde so verarbeitet wie es sich gehört und dies sogar penibeler als jeder Trockenbauer es tun würde. Waren es wirklich die extremen Temperaturen?! Ein Kollege von mir der den gleichen Dachaufbau hat + sogar den SPitzboden gedämmt hat, hat genau das gleiche Problem. Auch verstärkt auf der Nordseite. Also kann es nicht am Tauwasserausfall liegen. Der Kollege hatte mehrere FAchberater und Sachverständige vor Ort. Keiner konnte es erklären. Es wird vermutet, dass die Feuchtigkeit durch die Außenwände (Ytongsteine) in die Dämmung gezogen ist und natürlich auch die extremen Wettersituationen dazu beigetragen haben. Genau sagen kann es aber keiner...habt ihr ne Idee?!
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  4. #3
    Avatar von Flocke
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    Je nach Wohngebrauch kann es normal sein, das Feuchtigkeit in der Dämmebene anfällt. ( Bei DWD ist es bekannt)Wichtig hierbei ist, das das Verdunstungspotential in wärmeren Jahreszeiten ausreicht um wieder alles zu trocknen. Es gibt ja einige Rechenmodelle, die neben dem Aufbau auch Lage und Position des Gebäudes berücksichtigen. Ich würde mir den Aufbau nochmal durchrechnen lassen.
    Ich sehe aber selber ein großes Problem in den steigenden technischen Anforderungen an die Gebäudehülle....mal sehen wo es hinführt
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  5. #4

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    Das hat mir mein Bauleiter eben auch so erklärt. Das Verhältnis darf nur nicht unausgeglichen sein. Ich verlasse mich jetzt auf diese Aussage. Behalte die Sache nichtsdestotrotz weiterhin mal im Auge. Bin ja noch ne Weile flexibel da wir erst angefangen haben mit dem Innenausbau. Bevor wir die Holzdecken bzw. Gipskartonplatten dran machen, guck ich nochmal ob es sich gebessert hat.

    Ich muss dir Recht geben, dass ich es auch mehr als bedenklich finde was diese Art von Bauweise anbetrifft.
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  6. #5
    Avatar von Hansal
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    Zitat Zitat von Flocke Beitrag anzeigen
    Je nach Wohngebrauch kann es normal sein, das Feuchtigkeit in der Dämmebene anfällt. ( Bei DWD ist es bekannt)Wichtig hierbei ist, das das Verdunstungspotential in wärmeren Jahreszeiten ausreicht um wieder alles zu trocknen. Es gibt ja einige Rechenmodelle, die neben dem Aufbau auch Lage und Position des Gebäudes berücksichtigen. Ich würde mir den Aufbau nochmal durchrechnen lassen.
    Ich sehe aber selber ein großes Problem in den steigenden technischen Anforderungen an die Gebäudehülle....mal sehen wo es hinführt
    Es ist aber mit Sicherheit nicht normal, wenn die Feuchtigkeit zu Schimmel an den umliegenden Bauteilen führt.
    Was für ein Wohngbrauch ist denn gemeint? Türkisches Bad?
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  7. #6
    Avatar von sniper
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    hallo ingo

    Zitat Zitat von 2IngO3 Beitrag anzeigen
    Neubau (Baubeginn August 2011). Vor Innenputz haben wir Dach gedämmt. Bis dahin war keine große Baufeuchte vorhanden. Dampfbremsfolie von ISOVER Vario KM Duplex UV
    die vario wurde euch empfohlen aber sicherlich nicht darüber aufgeklärt wie sie funktioniert

    wenn die klimatischen bedingungen passen ,öffnet sich die folie in der bauphase und läst feuchte in die konstruktion eindringen
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  8. #7
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    Tja Kollegen,

    immerhin sind wir nicht alleine...
    Der mit dem Hamam war übrigens gut ;-)
    War heute bei Sonnenschein und teilweise vereistem Dach oben und hab mir mal die Entüftungsziegel angeschaut... Wie soll das denn funktionieren, wenn die Lüftungslöcher nach Oben zeigen? Alles dicht mit gefrorenem Schnee...
    Also als normalinteligenter Laie tun sich da schon so manche Fragen auf...???
    Na ja, wenn s nur etwas feucht wäre aber zum Gaubenrand hin fühlt es sich an, als ob einer mit nem Eimer Wasser reingeschüttet hat und da sich schon deutlich Schimmel gebildet hat, bin ich mir mit der sommerlichen Abtrocknung nicht so sicher obs wirklich wieder zurückgeht. Bin hin- und hergerissen, ob ich die Dämmung rausholen soll oder nicht. Nur wenn man den Grund nicht kennt, siehts nächsten Winter wahrscheinlich wieder so aus!?
    Bin mal gespannt, ob mir jemand die "Styroprofrage" auflösen kann?

    Gruß Waterloo
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  9. #8

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    Waterloo, im Dämmsystem von Superglass gibt es keine Untersparrendämmung mit PS.
    Was hast Du noch alles abgeändert?
    Superglass bietet 5 Jahre Systemgarantie und eine Hotline !
    Du jammerst hier über Scheibenkleister mit den luftdichten, voll isolierten Häusern…?

    2IngO3, Du hast bereits von sniper einen wichtigen Hinweis erhalten!

    Die Fehler liegen in ahnungsloser Umsetzung und nicht im Dämmsystem.
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  10. #9
    Themenstarter

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    Hallo Rigipser,

    mal ganz langsam bitte:

    1. Von mir sind lediglich die noch offenen kleinen Stellen wie Tackernadeln ausgebessert, bzw. abgeklebt worden, sonst gar nichts.
    2. Die Folie (= Dampfsperre) ist komplett vom "Fachunternehmen" verlegt worden.
    3. Die Unterspannbahn, also das Ding auf der Aussenschalung, ist ebenfalls vom Dachdecker verlegt worden.
    4. Ich habe lediglich eine Lattung aus Dachlatten Innen auf die Sparren und damit vor die Dampfsperre als Unebenheitsausgleich geschraubt. So wie es auch jeder Trockenbauer macht. War übrigens mit diesem abgesprochen...
    5. Lediglich zwischen diese Latten und damit hinter die Holzdecke und vor die Sperre habe ich (wohnraumtaugliche) 20mm-Styroporplatten gelegt, mehr nicht!
    6. Ein Dachdeckermeister hat die gesamte Verlegung der Dampfsperre vor Innenausbau als GUT bezeichnet!

    Habe nie behauptet Untersparrendämmung von Superglass verbaut zu haben!

    Meine Frage war lediglich, ob die Styroporplatten die ohnehin angebrachte Dampfsperre (SD 100) irgendwie beeinflussen. Da beides diffussionsdicht ist, hatte ich das im Vorfeld nicht vermutet, bin jetzt aber doch unsicher geworden, nach eingen Threats mit der Trocknung nach Innen, was aber in diesem Zusammenhang immer mit Dampfbremsen (SD 2-5) diskutiert worden ist.

    Ergo, ich habe am eigentlichen System gar nichts gemacht, außer ein bischen ZUSÄTZLICH abzukleben und die 20mm Styrodurplatten von Innen gesehen VOR die Dampfsperre zu legen.

    5 Jahre Garantie sind übrigens leider rum...

    Zwischensparrendämmung scheint allg. nicht geeignet, es gibt im Netz ja auch einige Gegenstimmen dazu, siehe hierzu z.B.: www.konrad-fischer-info.de/21316bau.htm

    Gruß Waterloo
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  11. #10

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    Hallo Waterloo,

    kurze Antwort: Mir rollen sich die Zehennägel, weil Du PS als Untersparrendämmung eingebaut hast. Hast Du gedacht, alle Systeme sind blöd?
    Du sagst, dass Dämmung und Dampfbremse seit 4 Jahren vorhanden waren, natürlich nicht luftdicht, und dann hast Du die Flächen verkleidet.
    Deine Dampfbremse ist unbrauchbar- vom Licht!
    Zu KoFi sag ich jetzt nix, jedenfalls bist Du ein guter Jünger.
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  12. #11
    Themenstarter

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    Hallo Rigibser,

    warum so aggresiv, das erhöht nur unnötig den Blutdruck!

    Das bereits vor uns bewohnte Haus stand schon 4 Jahre mit der Sperre im unausgebauten DG als wir blöderweise gekauft haben. An die Lichtempfindlichkeit habe weder ich noch mein Meisterkollege gedacht aber es steht eindeutig im Datenblatt der Sperre, wie ich gerade sehe... Dumm gelaufen.

    Styropor ist erst seit Herbst 2011 verbaut, das wird der bereits Licht-geschädigten Folie, wenn überhaupt, nur noch den Rest gegeben haben.

    Zur eigenen Verteidigung, solche Untersparrendämmung, auch vor die vorhandene Zwischensparrendämmung, scheint nicht unüblich. Allerdings wohl nur mit Klemmfilz wegen des einfacheren Verlegens. Steht zumindest in:

    http://www.daemmen-und-sanieren.de/d...parrendaemmung

    Mein angelesenes Halbwissen meint, dass es die 20%-Regel gibt. 20% der gesamten Zwischensparren-Dämmstärke darf vor die Sperre gebracht werden ohne zusätzliche Sperre...? Na ja, das nächste mal wohl besser ohne...

    Dann werden wir uns mal an den Abbau der kompletten Decken- und Wandverleidungen machen müssen... Sauber! Mal schauen, ob ich jemanden finde, der ggf. die Diffusionsdichte der vorhandenen Sperre vor Rückbau noch prüft. Elastisch und reißfest ist die Sperre subjektiv jedenfalls noch.

    Danke Dir für den Hinweis und immer schön ruhig bleiben! Als höflicher Fachmann kannst Du sicher noch besser arme, dumme Laien wie mich hier im Forum belei... äh, beraten.

    Waterloo
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  13. #12
    Bauexpertenforum Avatar von mls
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    Zitat Zitat von Waterloo Beitrag anzeigen
    .. Dann werden wir uns mal an den Abbau der kompletten Decken- und Wandverleidungen machen ..
    jo.
    das ist bestimmt besser, als einen fachmann zur tatortbesichtigung zu rufen
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  14. #13

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    ich glaube nicht, dass die PS-Dämmung bei Waterloo ursächlich für den Schaden ist. Er hat ja, so schreibt er, darüber noch eine Dampfsperre mit sd=100m.
    Die PS-Dämmung mag zwar als nicht sonderlich fachgerecht erscheinen, aber hier vermutlich nicht schadensursächlich.

    2IngO3 hingegen hat eine Vario KM eingebaut, dort kommt es auf den Schichtaufbau insgesamt an, Kondensation wird bei diesem System ja planmäßíg zugelassen. In der Bauphase kann das aber schnell mal zuviel sein.

    Bei Waterloo würde ich, falls tatsächlich sehr gut abgeklebt wurde, die Ursache in anderen Punkten suchen:
    • Sie schreiben "Nordgaube". Ist diese auch mit hinterlüfteten Dachziegeln eingedeckt oder vielleicht doch mit Blech auf Schalung?
    • nicht trockenes Bauholz
    • Undichtheit der Dachkonstruktion/Anschlüsse Übergang Gaubendach/Hauptdach
    • nicht berücksichtigte Durchdringungen, z.B. Leerrohre
    • nicht berücksichtigte Anschlussdetails bzw. nicht berücksichtigte Wege des Diffusions- und Konvektionsstroms (z.B. Anschluss der Dampfsperre zwischen Hauptdach und Gaube)
    • einbindende Innenwände durchstoßen Dampfsperre ("Flankenübertragung" des Diffusionsstroms)


    bei 2IngO3 die gleichen Punkte und noch zusätzlich:
    • Auffeuchtung infolge verstärkter Dampfdiffusion während der Bauphase
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14

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    Ein Baulaie erfindet sein eigenes Dämmsystem und stellt die vorhandenen Systeme in Frage.
    Ich melde Zweifel an der korrekten Umsetzung an.
    Der Baulaie bekräftigt seine Vorbehalte gegenüber den Systemen und holt Verstärkung.
    Ich bekräftige meine Zweifel an der Ausführung und jetzt fühlt sich der Baulaie beleidigt.
    Warum?

    Ich glaube auch nicht, dass das PS die Ursache für den Schaden ist.
    Meine unbedingte Ablehnung :
    Systembruch mit allen Konsequenzen…
    Tödliche Gefahr im Wohnbereich…
    Und viele andere…
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  17. #15

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    Also bei mir betrifft es ebenso nur die Nordseite.
    Der Dachboden ist komplett gedämmt die Kehlbalkenlage und Südseite ist ok.
    Als es sobkalt war hatte ich auch Froststellen auf der USB der natürlich nach dem Tauen auf die Dämmung tropft. Mein Planer sagte mir das die Taufeuchte über die rotfl.USB abtrocknet. Da ich den Boden als Abstellraum nutze werde ich erst die DS im Sommer verkleiden, um zu schauen ob es auch wirklich abtrocknet. Da fällt mir ein wie lange kann man die DS unverkleidet verwenden?
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