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Problem: Wärmebrücken in der Praxis bei Innendämmung

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  1. #1

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    Problem: Wärmebrücken in der Praxis bei Innendämmung

    Hallo!

    Wie wird in der Praxis die Innendämmung, vor allem bei denkmalgeschützten Gebäuden umgesetzt? Wird sowas überhaupt gemacht? Oder ist das Ganze aufgrund der bauphysikalischen Verhältnisse völliger Nonsens?

    Wenn man die Möglichkeit hat eine Außendämmung über Fassade und Dach herzustellen, wie geht man dann mit der Bodenplatte um? Dämmt man hier trotzdem oder belässt man diese? Denn auch hier wäre zwischen Außen und Innendämmung eine Wärmebrücke - wie verhält sich sowas in der Praxis?

    Vielen Dank für eure Antworten!
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  2. Problem: Wärmebrücken in der Praxis bei Innendämmung

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  3. #2

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    Machst Du dann auch meine Hausaufgaben...?
    Ich hätt da noch ne Jahressteuererklärung offen - die ist auch lästig.
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  4. #3
    Themenstarter

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    Zitat Zitat von Julius Beitrag anzeigen
    Machst Du dann auch meine Hausaufgaben...?
    Ich hätt da noch ne Jahressteuererklärung offen - die ist auch lästig.
    Keine Sorge, ich habe hier schon Fachliteratur liegen und im Netz recherchiert. Ich wette du findest keinen Link, wo meine Frage hinreichend erläutert wird!

    Und ich meine nicht die Theorie!!! Denn ich habe gehört, dass es in der Praxis wesentlich anders läuft, als es in Fachbüchern immer geschrieben wird oder gelehrt wird!
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  5. #4

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    Zitat Zitat von Muranyi Beitrag anzeigen
    Und ich meine nicht die Theorie!!! Denn ich habe gehört, dass es in der Praxis wesentlich anders läuft, als es in Fachbüchern immer geschrieben wird oder gelehrt wird!
    Also, ich würde die Theorie und die Praxis nicht trennen:

    Zu den Fragen:
    ja, Innendämmung geht, wenn richtig geplant und die richtigen Materialien eingesetzt werden. Und wenn der Bestand keine Feuchteschäden aufweist und ordentlichen Schlagregenschutz besitzt.

    Zur Bodenplatte: beide Varianten sind möglich: dämmen oder nicht. Nur darf man nicht erwarten, dass die Bauteilfläche besser wird, wenn man nicht dämmt. Hängt aber vor allem von geometrischen Einflüssen ab. Evtl wäre es vergleichbar, wenn man die Fundamente relativ tief runter dämmt...
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  6. #5
    Avatar von Hundertwasser
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    Zitat Zitat von Muranyi Beitrag anzeigen
    Und ich meine nicht die Theorie!!! Denn ich habe gehört, dass es in der Praxis wesentlich anders läuft, als es in Fachbüchern immer geschrieben wird oder gelehrt wird!
    Warum sollte man dann noch studieren?

    In der Praxis geht viel zu viel schief weil immer noch viele Handwerker und Planer unbelastet von Detailwissen vor sich hinwursteln.
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  7. #6
    Themenstarter

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    Danke für die Antwort!

    Es geht mir im Endeffekt nur darum, wenn ich bei einer energetischen Verbesserung eines mehrstöckigen, denkmalgeschützten Bestandsgebäudes von ca. 1900 auch die Inndendämmung als Maßnahme vorschlagen kann.

    Denn bei einer NGF: 2750m² und einem Energieverbrauch von 425 kWh/m²a sollte sich das schon lohnen! Vor allem, wenn die Wände aus Vollziegelmauerwerk mit einem U-Wert von 1,8 daherkommen, die Bodenplatte gar 3,5 aufweist!

    Nicht, dass mir das ein Prof. am Ende um die Ohren haut, weil er meint die Innendämmung wäre in der Praxis nicht umsetzbar. Das wurde mir nämlich von Kommilitonen gesagt - dass Innendämmung zwar theoretisch möglich ist, in der Praxis aber selten Sinn macht und daher von unseren Lehrstühlen meist zerrissen wird.

    Also gut die Meinung aus der Praxis zu hören!
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