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Dichtungen in alte Zimmertüren einbauen

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  1. #1
    kappradl
    Gast

    Dichtungen in alte Zimmertüren einbauen

    Wir habe im ganzen Haus noch die alten Zimmertüren (50 Jahre alt). Durch Streichen kann man die noch gut in einigermaßen ansehliche Türen verwandeln. Wir haben aber jetzt eine neue Tür in einer Wand und sind sehr angetan von der dort verbauten Dichtung. Die Tür schließt dadurch sehr leise.

    Das hätten wir auch gerne bei den alten Türen. Einfach eine Gummidichtung einkleben, geht nicht, da dann die Tür nicht mehr schließt.
    Mann könte nun mit eine Oberfräse eine Teil abtragen und sogar eine Nut einfräsen (lassen, ich hab dafür eine linke Hand zuviel und eine Oberfräse zu wenig).
    Ist das ein vernünftiger Weg oder lohnt sich das nicht und ich sollte gleich neue Türen kaufen und mir das Fräsen und Streichen sparen?
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  2. Dichtungen in alte Zimmertüren einbauen

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  3. #2

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    Nun, eine leise schliessende, 50 Jahre alte Tür hat bei uns ein freundlicher Mensch vor dem Kauf durch wenige flache gummieschaum-Punkte an den Türen erreicht.
    Ansonsten: mit einem Türentausch kommt natürlich tapezieren und Streichen, sowie nacharbeiten Estrich+ Bodenbelag, da die Türkonstruktion sich von den heutigen kräftig unterscheiden dürfte.
    Nut einfräsen oder Falz in der Tiefe anders fräsen / Hobeln wäre für eingesetzte / geklebte dichtung der Königsweg. WEnn amns am Türblatt amcht, kann der Handwerker die Tür in die Werkstatt nehmen, dann könnten die Kosten akzeptabel werden - geschliffen und gestrichen werden muss ja wohl noch.
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  4. #3

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    Dichtung auf´s Türblatt bei einer Zimmertüre?
    Wie sieht das denn aus.

    Gruß
    Ralf
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  5. #4
    kappradl
    Gast
    Kommt auch nicht in Frage.
    Wenn ich es genau überlege, ist erst mal die wesentliche Frage, ob man mit einer Oberfräse überhaupt etwas von einer eingebauten Zarge abfräsen kann, und das bis zum Boden und in den Ecken.
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  6. #5

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    Zitat Zitat von kappradl Beitrag anzeigen
    Kommt auch nicht in Frage.
    Wenn ich es genau überlege, ist erst mal die wesentliche Frage, ob man mit einer Oberfräse überhaupt etwas von einer eingebauten Zarge abfräsen kann, und das bis zum Boden und in den Ecken.
    Es gibt ja nicht nur Oberfräsen.

    Was ich aber nicht verstehe:

    Einfach eine Gummidichtung einkleben, geht nicht, da dann die Tür nicht mehr schließt.
    Wer sagt das? Es gibt hunderte verschiedener Dichtung, ohne/mit Hohlkammer, mit mehreren Hohlkammern, als Vollprofil.....manche nur 1 oder 2mm dick, usw.

    Einfach mal einen Schreiner fragen. Der wird sich das anschauen und dann evtl. eine Nut in den Falz fräsen, Dichtung einpassen, und danach notfalls Bänder und/oder Schließblech anpassen.

    Gruß
    Ralf
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  7. #6

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    Im eingebauten Zustand an der Zarge: nur mit horrendem Aufwand, und mit manuellem nachstemmen in den Ecken. Soviel Holzwurm bin ich, um das sagen zu können, insbesondere da ich die Türen von vor 50 Jahren inkl häufig angesetzter Leisten kenne.
    Dichtung an der Türe käme wenn dann an den Falz - in geschlossenem Zustand aber eventuell seitlich noch sichtbar.
    Da ich schon mal eine solche Tür in Einzelteilen ausgebaut und um 180 Grad gedreht wieder eingebaut habe (schlug falsch auf, WC fast unbenutzbar), weis ich, dass beim Ersatz durch eine neue Tür etliche zusätzliche Arbeiten anstehen - und ich diese nur machen wollen würde, wenn ich sowiso Fussböden und Wandoberflächen gerade erneuern.
    Ansonsten mal mit der punktfömigen Dämpfungsmethode probieren - sind bei mir kleine Punkte ca. 1cm Durchmesser, vielleicht tun Sies bei Dir ja auch. Schalldämmung und Luftdichtheit der Zimemrtüren sind dadurch natürlich nicht berührt. (was bei meinen schweinewschweren Zimmertüren schade ist - andererseits reicht die bestehende Schalldämmung auch - sie könnte nur noch deutlich besser sein....)
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  8. #7

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    Ergänzter Text:
    Im eingebauten Zustand an der Zarge: nur mit horrendem Aufwand, und mit manuellem nachstemmen in den Ecken. Soviel Holzwurm bin ich, um das sagen zu können, insbesondere da ich die Türen von vor 50 Jahren inkl häufig angesetzter Leisten kenne.
    Dichtung an der Türe käme wenn dann an den Falz - in geschlossenem Zustand aber eventuell seitlich noch sichtbar.
    Da ich schon mal eine solche Tür in Einzelteilen ausgebaut und um 180 Grad gedreht wieder eingebaut habe (schlug falsch auf, WC fast unbenutzbar), weis ich, dass beim Ersatz durch eine neue Tür etliche zusätzliche Arbeiten anstehen - und ich diese nur machen wollen würde, wenn ich sowiso Fussböden und Wandoberflächen gerade erneuern.
    Ansonsten mal mit der punktfömigen Dämpfungsmethode probieren - sind bei mir kleine Punkte ca. 1cm Durchmesser, vielleicht tun Sies bei Dir ja auch.
    (oder die 1mm minimaldichtung- ich dachte die wäre schon ausprobiert worden und verworfen ?)
    Schalldämmung und Luftdichtheit der Zimemrtüren sind dadurch natürlich nicht berührt. (was bei meinen schweinewschweren Zimmertüren schade ist - andererseits reicht die bestehende Schalldämmung auch - sie könnte nur noch deutlich besser sein....)

    Bänder einstellen bei 50'er Jahre Türen: ist nicht. Da muss man die haltenden Stifte Ziehen, Langlöcher Machen, Stifte wieder irgendwie im Langloch festmachen - oder jemand hat eine Sonderlösung entwickelt.
    (Band ist ein auf einer Seite gewickeltes Blech, mit einem Abschlusstück unten eingepresst, in dem 2-4 Löcher sind, das Blech wird durch einen Schlitz in den Schlitz auf den "Blendrahmen" der Tür gesteckt, und von aussen in den mittelteil bzw. von der Türöffnung in das Blech hinein geschraubt / genagelt (ich kenne dort gedrungene stifartige Nägel mit kleinem Kopf)
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  9. #8

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    Zitat Zitat von Hfrik Beitrag anzeigen
    Im eingebauten Zustand an der Zarge: nur mit horrendem Aufwand, und mit manuellem nachstemmen in den Ecken.
    In die Ecken zu fräsen ist gar kein Problem, wenn schon, dann ein paar cm unten am Boden, da wird´s interessanter. Das sind aber notfalls 2 Schnitte und 1 Schlag mit dem Stecheisen, und die Sache ist gegessen.

    Gruß
    Ralf
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  10. #9

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    Naja, dann sind deine Ecken oben immernoch rund, und die Führung ist auch eher Freihand, weil man wegen der Leisten die die Kanten betonen eine Führungsschiene nicht sauber auflegen kann. Das ganze dann mit auf und ab hüpfen an der Leiter, wenn man die Maschiene sauber halten will. Nicht dass es nicht geht, aber ich wollte es nicht machen
    Türblatt wäre halt zügig zu bearbeiten, einmal Maschine sauber einstellen, und jedes Türblatt an drei Seiten drüberschieben. (An den Beschlägen muss man dann aufpassen)
    Daher die Option mit den 1mm Dichtbändern oder deren punktförmigen Analogon prüfen. Die Punkte sind durch ihre kleine Fläche leicht zusammendrückbar, und sollten daher fast überall gehen. Sie dichten nicht, aber dämpfen den Anschlag, und darum scheint es zu gehen.
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  11. #10

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    Ein Schreiner der das nicht zum ersten Mal macht, hat mit Sicherheit eine passende Fräse (Dichtungsnutfräse). Mit der kannst Du auch in die Ecken fräsen.
    Deswegen hatte ich oben schon geschrieben, dass es nicht nur Oberfräsen gibt.

    Gruß
    Ralf
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  12. #11

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    Nun, das Problem ist aber so wie ich es verstehe nicht die Nut, sondern der fehlende Spalt zwischen Blatt und Zarge, damit müsste man anders fräsen. (wie mit einem Simshobel).
    Es sei denn es gäbe Dichtungen, die komplett in die Nut gedrückt werden können (dann ist aber die Dämpfung nicht garantiert, da dann wieder Holz auf Holz schlägt, dann ist die Tür "nur" dicht )
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  13. #12
    kappradl
    Gast
    Ich versuche es mal mit kleinen Dämpfungspunkten. Problem ist in der Tat das Schließblech, da bleibt nicht viel Platz für den Schnapper, wenn die Dämpfung zu dick oder zu steif ist. Die Bänder sind geschraubt und könnten eingestellt werden, aber das bringt auf der Verschlussseite nichts.

    Ansonsten werde ich mal meinen Schreiner fragen.
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  14. #13

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    Nun, am Schliessblech kann man spielen. Schrauben lösen, zum Zimmer hin Span unterlegen und weider reinschrauben, 1mm sollten die Schrauben quer zur Gehrichtung nachgeben können bei neu einschrauben...
    Wenn deine Türbänder Schraubbar sind, habt Ihr entweder eine andere Türband-Tradition als hier im Stuttgarter Raum, oder aber deine Türen sind jüngeren Datums (oder haben einmal neue Bänder bekommen)
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14
    kappradl
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    Zitat Zitat von Hfrik Beitrag anzeigen
    Wenn deine Türbänder Schraubbar sind, habt Ihr entweder eine andere Türband-Tradition als hier im Stuttgarter Raum, oder aber deine Türen sind jüngeren Datums (oder haben einmal neue Bänder bekommen)
    Gewundert habe ich mich auch schon. Solche Bänder kannte ich von meinem Elternhaus nicht. Die Drücker sind dagegen die klassischen Alu Dinger.
    Aber mehr kann ich zur Alterbestimmung nicht beitragen. Um die C14 Methode anzuwenden, sind die Türen zu jung. Ist aber auch nicht so wichtig.
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  17. #15

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    Fräsen, stemmen, quetschen

    alles mist!!!
    Wenn du eine Dichtung in den Falz klebst, wirst du einige Türen nur mit erhöhtem Krataufwand schließen können!!!

    Eine praktische gute Lösung ist seitlich und oben eine Holzleiste 12mm und je
    nach belieben 30-50mm anbringen!! Auf der 12mm Seite eine Nut, für die Aufnahme der Türdichtung und auf der Zarge leicht gegen das geschlossene
    Türblatt gedrückt aufnageln.
    Ist dicht, das Türblatt fällt gegen die Dichtung --> Alles Schick.

    Gruss Schriebs71
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