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  1. #1

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    Fussbodenheizung zuviel ausgespart

    Hallo

    wir haben unsere DHH komplett mit Fußbodenheizung in allen Etagen gebaut (Bauträger).
    1Woche nach Einzug kam der Küchanbauer und baute die Küche ein. U-Förmig

    Unter den Schränken wurde die Fußbodenheizung ausgespart.
    Nun ist der Bereich vor den Schränken (ca. 10cm) viel kälter als der Rest. (Fliesenboden)
    Man merkt das hier zuviel ausgespart wurde. Nachfrage beim Heizungsbauer ergab: 70cm von der Wand entfernt verläuft die äußerste Heizleitung.

    70cm? Warum?
    Die Pläne der Küche lagen zeitgleich mit der Planung des Hauses dem Bauträger vor und wurden bei der Begehung mit dem Heizungsbauer diesem übergeben. Aus den Plänen geht eindeutig hervor das es sich um 60cm tiefe der Arbeitsplatte/Schränke handelt.

    Aussage Heizungsbauer:
    "Das ist schon ok so, die Heizung soll ja den Raum heizen und nicht den Boden" ???

    Der Heizungsbauer kommt nächste Woche mit einer Wärmebildkamera und will das sich anschauen.

    Was kann ich tun/verlangen damit ich weiterhin ohne Winterstiefel an meinem Herd stehen kann und mir nicht die Zehen abfrieren?



    Zitat aus dem 1 Absatz in Wikipedia:
    ... "So ermöglicht es etwa eine Fußbodenheizung, selbst im Winter im Haus barfuß zu gehen" ...

    Danke & Gruß
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  2. Fussbodenheizung zuviel ausgespart

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  3. #2

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    SO ein Schwachsinn die Heizung auszusparen...

    Den Planer sollte man in den Arsch treten, ich frag mich wann so eine schwachsinnigen Aktionen auf Baustellen aufhören...

    Könnt ich mich jedes mal wieder massiv drüber aufregen...
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  4. #3

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    Zitat Zitat von schlawiener Beitrag anzeigen
    Nun ist der Bereich vor den Schränken (ca. 10cm) viel kälter als der Rest. (Fliesenboden)
    Unabhängig davon ob dieses Aussparen sinnvoll ist oder nicht, glaube ich NICHT dass der Bereich vor den Schränken "viel" kälter ist als der Rest. Das wäre nur spürbar wenn die FBH mit sinnlos hohen Temperaturen betrieben würde, ansonsten sorgt die Temperaturleitfähigkeit des Estrich für eine Verteilung der Wärme.

    Gruß
    Ralf
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  5. #4
    Avatar von Lukas
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    Zitat Zitat von R.B. Beitrag anzeigen
    Das wäre nur spürbar wenn die FBH mit sinnlos hohen Temperaturen betrieben würde,
    ...und beim Absenkjojo, für ein paar Minuten...

    Das wird er merken, wenn er morgens, kurz nach wiederanfahren der Heizung, in die Küche latscht.

    Gruß Lukas
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  6. #5
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    Zitat aus dem 1 Absatz in Wikipedia:
    ... "So ermöglicht es etwa eine Fußbodenheizung, selbst im Winter im Haus barfuß zu gehen" ...
    Mal wieder sinnfreies Werbegelaber in nem Nachschlagemedium ....

    Die Menschheit bringt es sogar hin ohne Fußbodenheizung barfuß zu gehen ... und nu ???

    Was kann ich tun/verlangen damit ich weiterhin ohne Winterstiefel an meinem Herd stehen kann und mir nicht die Zehen abfrieren?
    Noch so ein *räusper* .... grenzwertige Aussage.

    Eine MODERNE FBH hat MAXIMALE Oberbelagstemperaturen von 20, ... bis max. ~ 24 oder 25 Grad .... das ist GEFÜHLT kalt.
    Diese Oberflächentemperatur ist ausreichend zur Beheizung des Raumes und nur darum geht es.

    Wer Schweissfußförderung bei einer modernen FBH erwartet wird heftigst enttäuscht.

    Dabei ist es egal ob der Wandabstand des Rohres nun 60 oder 70 cm beträgt.

    Bildchen gucken mit der Wärmebildkamera bringt dabei auch käumlich neue Erkenntnisse .... Änderung nur durch Küche weg, Estrich raus, FBH neu, Estrich neu und anschließend ..... fast keine Änderung in der Wirkung aber 10 oder 20 cm mehr belegte Fläche und dabei ein Fitzelchen höhere Temperatur ... der Aufwand steht in keinem Verhältnis zum Ergebnis.

    Bei der Debatte über die entstehenden Kosten möchte ich nicht wissen, wer die sich an die Backe klebt .... solange der HZB den Nachweis erbringt dass die Heizleistung der belegten Fläche ausreichend ist .... ist er raus aus der Nr ....

    Gruß
    Achim Kaiser
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