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Thema: Profiltiefe?

  1. #1

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    Profiltiefe?

    Hallo,

    gestern habe ich nun meine Fenster beim Fensterbauer "um die Ecke" bestellt. In den Preisverhandlungen führte ich ein Konkurrenzangebot an, und da der Mitbewerber "lediglich" 70-er Profiltiefe anbot, lobte er seine 80-er Profile. Also pauschal behauptete er, 80-er seien besser als 70-er... kann man das so stehenlassen?
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  2. Profiltiefe?

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  3. #2

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    Zitat Zitat von hf40 Beitrag anzeigen
    ... pauschal behauptete er, 80-er seien besser als 70-er... kann man das so stehenlassen?
    Na ja, so "pauschal" nicht, aber es kann schon einen Unterschied zwischen 70mm (Bsp. 5 Kammer, 2 Dichtungsebenen) und 80mm (Bsp. 6 Kammern, 3 Dichtungsebenen) geben. Das macht sich später auch in einem etwas besseren U-Wert des Fensters bemerkbar.

    Gruß
    Ralf
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  4. #3

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    Zitat Zitat von hf40 Beitrag anzeigen
    ... kann man das so stehenlassen?
    kann man so stehen lassen, muss man aber nicht.

    vergleichen sollte mann oder frau so etwas immer anhand von datenblättern, die das profil im aufbau beschreiben - wieviel-kammer-system - wieviele dichtebenen - wärme- und schalldämmwerte - etc. ich traue mir nicht zu, dies, ohne technische daten zu kennen, einfach mal so zu bestätigen.
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  5. #4
    Avatar von susannede
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    Hilft doch alles nix,

    man kann sich uw, ug, uf und die warme Kante ansehen,
    die Werte / Angaben sind vergleichbar,
    es steht zu vermuten, dass ein dickeres Profil mehr Kammern hat,
    das heißt aber nicht zwingend, dass uf besser ist -
    manchmal kommt es halt doch auf den Inhalt und nicht auf die Verpackung an.

    Alles kann so schön sein, wie es will -
    wenn die Planung des Fensters nicht auf den Rohbau abgestimmt ist,
    oder der Einbau Vollpfusch, kann man sich alle u's gerne in die Haare
    frisieren.
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  6. #5

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    Ja, alles richtig, was hier geschrieben wird.

    Als Faustregel bleibt aber doch stehen, dass ein breiteres Profil grundsätzlich besser ist.
    Im konkreten Fall müsste man sich aber die Schnittzeichnungen der Profile ansehen.

    Grundsätzlich ist das 70er-Profil ein Auslaufmodell, und stellt die Billig-Variante dar.
    In meiner Region kommt das nur mehr beim Objektbau zum Einsatz, sowie im Privatbau, wenn eben nur auf den Preis geschaut wird.
    Ich persönliche biete das einem Privatkunden gar nicht an.
    Bei uns genießt auch das 80er-Profil keinen guten Ruf mehr, tendenziell gehts Richtung 85-90 mm Bautiefe.
    Man müsste sich eben konkreter damit auseinandersetzen ... Beim Fensterkauf gehts ja um viel mehr als "70 vs. 80 mm".
    Ist in dem Fall aber schon erledigt, wenn der Auftrag vergeben wurde.
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  8. #6

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    Naja, mein Senf dazu,

    Profiltiefe ist so eine Sache. Es wird um Zehntel hinterm Komma gefeilscht, obwohl die reine Prüfwerte aus dem Labor sind.

    Mann sollte schon das gesamte Bauwerk beachten. Entscheiden ist die Profiltiefe eigentlich nur Konstruktiv. D.H. welche Glaspakete muss ich unterbringen!! Erfahrungsgemäß ist das bei einem 70er Profil schwieriger als beim 80er. So richtig interesant wirds, wenn der Sonderbau kommt!!
    Rechteckige Fenster kann jeder bauen!!!
    Bei einem Dreieck sieht es dann schon wieder besser aus für die dünneren!!

    Und was nützt dir ein 80er Profil wenn es schlecht verarbeitet wird, oder der Beschlag ohne Spaltlüftung oder Fehlbedienung eingebaut wird.


    Gruss Schriebs
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  9. #7

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    das ist wie bei der Computer-Hardware, alle paar Jahre gibt es was besseres für den nahezu gleichen Preis.
    Selbst das 85-90mm Profil wird in 10 Jahren technisch veraltet sein. Was machen die Bauherren die vor 10 Jahren Fenster mit weiger als 70mm bekommen haben? Alle 10 Jahre tauschen?

    Amortisieren werden sich die +/-10mm nie, ist halt eine Frage der persönlichen Vorlieben. Selbst das hochwertige Fenster bei Privatkunden ist nach 40 Jahren am Ende, wenn das Haus an die Kinder vererbt wird, mach sehr gute Fenster rein. Wenn das Haus mittelfristig verkauft werden soll, dann nimm günstigere (Mein persönlicher Rat).
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