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Fassadendämmung an Doppelhaushälften

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  1. #1

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    Fassadendämmung an Doppelhaushälften

    FRAGE:?

    Ein Doppelhaus hat nur eine einschalige Haustrennwand, das Problem ist, ein GEbäude soll gedämmt werden, das andere nicht.
    Nun stellt sich die Frage, wenn man schon nur bis an die Grenze Dämmen darf, was wird aus der Wärmebrücke die die einfache Trennwand bildet?
    Wie könnte diese Sinnvoll beseitigt werden, ohne das es innen Probleme gibt.
    Thema da immer wieder falsch gemacht wird.


    Danke für die Antworten. Gruß Roller
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  2. Fassadendämmung an Doppelhaushälften

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  3. #2

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    Überdämmen nur mit nachbarlicher Zustimmung!
    Lösung:
    Innendämmung 50 cm bis 1 m entlang der Kommunwand innen

    Ja - nicht schick! Aber ent oder weder!
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  4. #3

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    Zitat Zitat von Ralf Dühlmeyer Beitrag anzeigen
    Überdämmen nur mit nachbarlicher Zustimmung!
    Lösung:
    Vertraglich (schriftlich) regeln oder gar per Eintragung in´s Grundbuch?

    Gruß
    Ralf
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  5. #4

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    Das hatte mir im November ein Kunde auf den Tisch gelegt, war mir auch nicht bekannt.
    Ist bis jetzt wohl nur in den genannten BL gültig.

    Überbau für Wärmedämmung erlaubt!
    Nach Bremen, Hessen sowie Berlin hat nun auch Nordrhein-Westfalen eine Regelung geschaffen, die Bauherren den Überbau auf Nachbargrundstücke für die Wärmedämmung erlaubt.

    Mit Änderung des § 23a des NRW-Nachbarrechtsgesetzes verpflichtet der Landesgesetzgeber Grundstückseigentümer, einen Überbau zur Wärmedämmung zu dulden. Einschränkung: Neubauten sind davon ausgenommen.

    Zudem ist ein Überbau zur Wärmedämmung unzulässig, wenn stattdessen mit einem vertretbaren Aufwand eine Innendämmung installiert werden kann. Ein nicht mehr vertretbarer Aufwand ist dann anzunehmen, wenn die Baumaßnahme die Wohnfläche merklich reduziert. Weiterhin darf der Überbau das Nachbargrundstück nicht wesentlich beeinträchtigen. Eine wesentliche Beeinträchtigung liegt vor, wenn die Grundstücksgrenze um mehr als 250 mm überbaut wird.

    Schließlich hat der Eigentümer das Recht, einen Ausgleich für den Überbau zu erhalten. Die Höhe der jährlich zu zahlenden Überbaurente orientiert sich dabei am Bodenrichtwert des Grundstücks.

    Der Teilhaber einer gemeinsamen Giebelwand, der an diese (noch) nicht (vollständig) angebaut hat und derzeit auch nicht anbauen will, muss Maßnahmen des anderen Teilhabers zur Wärmedämmung dulden, die dazu führen, dass der freie Bereich der Wand einem den heutigen Erfordernissen entsprechenden Standard entspricht.

    BGH – AZ: V ZR 158 vom 11. April 2008
    Maxi
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