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Bj 1969, welche einfachen Dämmaßnahmen sinnvoll?

Diskutiere Bj 1969, welche einfachen Dämmaßnahmen sinnvoll? im Forum Energiesparen, Energieausweis auf Bauexpertenforum.de


  1. #1

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    Bj 1969, welche einfachen Dämmaßnahmen sinnvoll?

    Meine Eltern (72 und 73 JAhre alt) bewohnen ein EFH Bj 1969.

    KG, EG, OG, DG

    Beheizt werden nur EG und OG.
    Keller ist reiner Lagerkeller. Dach ist Kaltdach.
    Außenwände 36cm Hochlochziegel. Im Breich der Heizkörper nur 12cm Hochlochziegel. Keine Dämmung.
    Fenster: 2 fach verglast, Rahmen und Haustüre: Sipo Mahagonni, keinerlei Dämmung.
    Betondecken. Dämmung unter Estrich 3cm (bei EG und unter Estrich Kaltdach). WLG unbekannt. Ist kein Styropor, sondern einer der damals gängigen Dämmstoffe. (Damals waren 3cm Dämmung eh schon eher Luxus).

    Öl-Brennwert Kessel. Radiatoren.

    Problem:
    Der 2 PersonenHaushalt braucht fast 4000 Liter Öl im Jahr und das obwohl nicht mal alle Räume beheizt werden, und die beiden nicht viel duschen und nie baden.

    2. Problem: Viel wollen die nicht mehr machen lassen, da schon älter und reichlich träge.

    Meine Idee:
    Wenigstens die Fenster mit Dämmprofilen versehen (da ziehts ordentlich) und die oberste Geschossdecke dämmen.

    Fragen:
    1. Ist das so sinnvoll?
    2. Braucht man für Dämmung oberste Geschossdecke (3cm irgendwas-Dämmung sind schon drin) tatsächlich keine Dampfbremse?
    3. Welches Material wäre nun am besten, um es auf dem Boden im Kaltdach zu verlegen? (Styropor, Styrodur, Glaswolle, Steinwolle?)
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  2. Bj 1969, welche einfachen Dämmaßnahmen sinnvoll?

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  3. #2

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  4. #3
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    @Ralf:
    Hatte nie einen GÜ.

    Ansonsten wäre ich für entsprechende Tips dankbar.
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  5. #4

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    Fensterscheiben tauschen, hab ich bei meinen Eltenr gemacht, der Unterschied der in den letzten 20-25 Jahren gewesen ist ist gewaltig...

    Für Oben müsste sich ein Fachmann sich das angucken, da kommt es auf die Gegebenheiten an...
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  6. #5

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    Bezogen auf die zu erwartende "Restlebensdauer" der Eltern wird sich wohl keine Maßnahme amortisieren.
    Aufs Haus bezogen kann das anders aussehen.

    Ich würde zumindest die oberste Geschoßdecke dämmen und über neue Maßnahmen an den Fenstern nachdenken. Auch die Kellerdecke könnte eine Überlegung wert sein.
    Aus welchem Material sind denn die Fensterrahmen und wie ist deren Zustand?
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  7. #6
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    Oben ist es eine Betondecke mit Estrich drauf, darunter 3cm Dämmung anno 1969. Drüber ein Kaltdach (Satteldach mit 30° Dachneigung und N/S Ausrichtung).
    Gemauerte Giebelwände.

    Das ganze muss nicht begehbar sein, wird ohnehin nicht genutzt.
    Allerdings ist so eine Ziehharmonika-Treppe drin, die nicht ganz einfach zu dämmen sein wird.

    Kann da viel passieren, wenn man einfach Dämmwolle auslegt?
    Oder besser Styrodur oder Styropor?

    Nicht ganz sicher bin ich, od es da auch eine Fußpfette gab. Wäre das von Bedeutung?

    Vielen dank für jede Antwort.
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  8. #7
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    Zitat Zitat von Julius Beitrag anzeigen
    Bezogen aus die zu erwartende "Restlebensdauer" der Eltern wird sich wohl keine Maßnahme amortisieren.
    Aufs Haus bezogen kann das anders aussehen.

    Ich würde zumindest die oberste Geschoßdecke dämmen und über neue Maßnahmen an den Fenstern nachdenken. Auch die Kellerdecke könnte eine Überlegung wert sein.
    Aus welchem Material sind denn die Fensterrahmen und wie ist deren Zustand?
    Fensterrahem sind aus Sipo-Mahagonni. Soviel ich weiß ein sehr hochwertiges Holz, das heute wegen Tropenwald Schutz gar nicht mehr verfügbar ist. Obwohl 40 Jahre alt, sehen die Fensterrahemn echt noch fit aus. Allerdings sind keinerlei Dirchprofile drin. Ich hab mal versuchsweise in einem Raum so TesaMoll Dichtungen reingeklebt, der Raum war danach spürbar wärmer.
    Allerdings gibt's 3 Terassentüren mit Hebe-Senkmechanismus, da halten diese eingeklebten Dichtungen nicht lange, weil sie durch die Reibung beim hoch- und runtergehen verschoben / zerstört werden.
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  9. #8
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    Mich würde v.a. interessieren, ob man da eine Dampfbremse braucht. Nach meinem Verständnis nicht, aber ganz sicher bin ich mir halt nicht.
    Außerdem die Frage nach dem Material: Styropor, Styrodur, Glaswolle, Steinwolle?
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  10. #9

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    Wenn keiner Antwort gibt, wenigstens mal den U-WErt-Rechner bemühen...
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  11. #10

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    Zitat Zitat von Ruppi Beitrag anzeigen
    Mich würde v.a. interessieren, ob man da eine Dampfbremse braucht.
    Nein - brauchst nicht.

    Wenn es Sinn machen sollte, müsste die in den Wohnbereich direkt unter den Gipskarton (wenns einer wäre).

    Aaaaber es darf keine warme Luft vom Wohnbereich in das Dach gelangen.

    Nicht über irgendwelche Leckagen und nicht über den Zugang.
    Und da hört sich das mit der alten Dachluke nicht gut an.
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  12. #11
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    Also heisst das, die Dachluke, (für die Zieharmonika Treppe) muss man abdichten?
    Das blöde ist nur, wer auch immer das dann von oben abdichtet, er muss dann für immer und ewig da oben bleiben...
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  13. #12

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    Du kannst auch die Bodentreppe tauschen / tauschen lassen es gibt da einige Hersteller die luftdichte Bodentreppen im Programm haben. Dies müssen natürlich fachgerecht eingebaut und an die Dampfbremse angeschlossen werden was wiederrum den Einbau einer Dampfbremse voraus setzt. Ob nur eine abgedichtet Bodentreppe Sinn macht kann ich Dir nicht sagen...

    Also erstmal keine Panik niemand muss auf dem Dachboden bleiben
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  15. #13

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    Dampfbremse bei oberer Geschoßdecke nicht erforderlich - wenn "nicht begehbar" gedämmt wird
    da keine Dämmung vorhanden: Amortisationszeit wenige Jahre (unter 5)
    ich empfehle mind. 20 - besser 30 cm Dämmung. Preiswertester Dämmstoff: Zellulose
    Bodentreppe (die Klappe) sollte auf jeden Fall mit einem Hochleistungsdämmstoff WLS 022 gedämmt werden.
    Dichtungsbänder einbauen.
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  16. #14

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    Hallo Herr Berater,

    hast aber schon gesehen, dass der Trööt schon etwas älter ist,
    und der Fragesteller seit 8 Monaten nicht mehr hier war?
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