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  1. #1

    Registriert seit
    03.2012
    Ort
    Mainz
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    Beamter
    Beiträge
    6

    Ergänzung zur neuen Aufsparrendämmung und Abschluss zum Innenraum

    Hallo,

    wir sind dabei, unser Dach zu sanieren. Die U-Wert-Vorgaben der EnEV und der KfW konnten wir mit einer ausschließlichen Zwischensparrendämmung nicht erreichen, daher haben wir uns für eine Aufsparrendämmung (Produkt PurenPlus, Dicke 160 mm) entschieden. Ursprünglich wollten wir keine zusätzliche Zwischensparrendämmung einbauen, da wir davon ausgegangen sind, dass die neue Aufsparrendämmung ausreichend ist. Wärmetechnisch trifft dies auch sicherlich zu, allerdings mussten wir feststellen, dass das aufgebrachte Material keinen besonderen Schallschutz darstellt.

    Der Aufbau sieht zur Zeit so aus:

    Von Warmseite:
    1. Hochdiffusionsoffene Unterdeckbahn, sd-Wert: 0,09, Dicke: 0,85 mm
    2. Aufsparrendämmung WLS 027: Dichte (kg/m³): 30.0; Dicke s (mm): 160.00; (W/mK): 0.027; R (m²K/W): 5.926; Diff.-Wid.: 40/200
    3. Unter/Vordeckbahnichte (kg/m³): 180.0; Dicke s (mm): 0.70; (W/mK): 0.300; R (m²K/W): 0.002; Diff.-Wid.: 19

    Bisher ist angedacht, innenseitig eine Verschalung mit OSB 3-Platten (22 mm) als Schallschutzmaßnahme auf die Sparren vorzunehmen und darauf Rigipsplatten (12,5 mm) - Richtung Innenraum - als Verkleidung der Platten aufzubringen und den Zwischenraum von ca. 140 mm (Sparrenhöhe, von Rigipsplatte bis zur Unterbahn der Aufsparrendämmung) als ruhende Luftschicht zu belassen.

    Wichtig ist für uns, die Gefahr einer Schimmelbildung / Tauwasser aufgrund nicht ordnungsgemäß verlegter Dampfbremsen-/sperren zu minimieren . Daher haben wir uns für ein diffusionsoffenes System entschieden.

    Es stellen sich für uns insbesondere folgende Fragen (wir sind auch dankbar für den Hinweis auf Fragestellungen, die wir bisher noch nicht bedacht haben):

    a) funktioniert das System mit dem vorgesehenen Aufbau (inkl. OSB / Rigipsplatten)?
    b) welche Bedingungen/Voraussetzungen sind zwingend zu beachten
    c) kann ich durch den Aufbau auf eine Dampfbremse / - sperre verzichten, falls nicht, wo ist diese anzubringen (z.B. zwischen OSB-Platte / Rigips-Platte...)?

    Wichtig ist für uns, dass das System funktioniert. Wir möchten auf jeden Fall vermeiden, dass wir künftig mit Tauwasser / Schimmel Probleme haben werden.

    Wir haben mit einem U-Wert-Rechner (Internet) festgestellt, dass der Taupunkt in der Aufsparrendämmung liegt (an der äußeren, oberen Grenze). Nach Aussage des Außendienstlers ist dies unschädlich, da in dem Dämmmaterial kein Wasser auskondensieren kann (Materialstruktur ist zu klein, aber groß genug für Wasserdampfdiffusion). Kann das stimmen?

    Wir sind sehr gespannt auf den Diskussionsverlauf und bedanken uns bereits an dieser Stelle für die Mithilfe.

    Schöne Grüße

    adlatus
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  2. Ergänzung zur neuen Aufsparrendämmung und Abschluss zum Innenraum

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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