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  1. #1

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    Abdichtung Türschwelle

    Guten Tag an die Bauexperten !

    Mich treibt aktuell der Einbau unserer Türen (sowohl Haustür wie auch Terassentür) um - und zwar die Abdichtung gegen Wasser im Schwellenbereich.

    Zur Erklärung:

    Wir bauen auf einer Bodenplatte (WU-Beton) und die Oberkante des Fußbodens liegt ca. 20 cm über dem Geländeniveau - insofern ist unser Haus (gewollt) nur über eine Stufe begehbar.

    Beim Einbau der Türrahmen wurde der Spalt zwischen Bodenplatte und Unterkante Türrahmen mit Bauschaum ausgeschäumt, innen mit einem winddichten Band und außen mit einem diffusionsoffenen Band abgeklebt.

    Da der Sockelbreich der Mauern in einer Höhe von ca. 30 cm mit Dichtschlämme gegen Wasser "abgedichtet" wurde (die Schwelle der Türen aber tiefer liegt) ist mir folgende Frage gekommen:

    Ist der Schwellenbereich der Türen nicht auch "wasserdicht" herzustellen ???

    Der BL erklärte mir hierzu:

    1) Nein, eine schlagregendichte Ausführung (wie vorgenommen) reicht aus, weil
    2) Die Höhe der Schwelle zum Geländeniveau mehr als 15 cm beträgt und/aber
    3) Wenn ich da eine Terasse hinbauen möchte (das Gelände also quasi anhebe), dann habe er damit nichts zu tun und solle durch geeignete Maßnahmen dafür Sorge tragen, dass kein Wasser ins Haus kommt (Gefälle, Entwässerungsrost).

    Das hört sich für mich zunächst als eine sehr kundenunfreundliche, aber nicht unbedingt falsche Auslegung der Richtlinien an (natürlich soll da eine Terasse hin !).

    Wäre es nicht einfacher/kostengünstiger jetzt einfach einen wasserdichten Anschluss der Türschwelle herzustellen ? Was wäre zu machen ?

    Kenne mich hier "null" aus - für jeden Tipp, Hinweis, jede Meinung bin ich dankbar.

    Gruß,

    Simon Gärtner

    PS

    Foto 1: Türabdichtung mit angebrachtem (weißem), diffusuionsoffenem Band
    Foto 2: Türabdichtung vor Anbringung des weißen Bandes
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  2. Abdichtung Türschwelle

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2

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    Hi!
    Generell alles richtig gemacht.
    Halt nach dem motto:
    Bauherr/Archi sagen nix,dann halt so.
    Da wäre eine wasserundurchlässige folie(EPDM,etc) besser.
    Oder sofort alles richtig machen und nen Dachdecker eine Bitumenbahn anbringen lassen,aber natürlich BEVOR der Wdvs dran ist!
    Jetzt is das Kind natürlich schon im Brunnen
    gruß andre
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  4. #3

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    Wenn da eine Terasse hin soll (was keineswegs "natürlich" und auch nicht selbstverständlich ist), warum wurde die nicht gleich mit eingeplant und bei der Abdichtung berücksichtigt?
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  5. #4

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    Zitat Zitat von Julius Beitrag anzeigen
    Wenn da eine Terasse hin soll (was keineswegs "natürlich" und auch nicht selbstverständlich ist), warum wurde die nicht gleich mit eingeplant und bei der Abdichtung berücksichtigt?
    bauen mit gu/gü ohne detailplanung, hamm wa schon immer so gemacht, terrasse in eigenleistung und irgendwann bricht die panik aus.
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  6. #5
    Themenstarter

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    @ Julius:
    Ja, lerne ich ja jetzt auch, dass dies offensichtlich nicht "natürlich" ist. Habe bisher nur Häuser gesehen, wo eine Terassentür auf eine Terasse führt. Da ich aber mit dem BL und Eliktriker auch Sonderbemusterungen für Außensteckdosen und Terassenbeleuchtung hatte, dachte ich es wäre klar, dass da mal eine Terasse hin sol.

    Warum das nicht gleich geplant und eine entsprechende Abdichtung berücksichtigt wurde ? Weil ich es nicht wusste. Und weder Architekt, noch Bauleiter, noch mein Sachverständiger zru Baustellenbetreuung mich hierauf mal hingewiesen/angesprochen hat.

    @ rolf a i b:
    Ja, GU/GÜ. Keine Detailplanung zu diesem Bauteil. Und ja, Terasse und übrige Außenanlagen sollen später in Eigenleistung entstehen


    Ich sehe ja ein, dass Unwissenheit nicht vor Strafe schützt - aber deswegen will ich mich ja bei Euch einfach nur informieren, was ich jetzt noch (sinnvoll) machen kann, damit mir das Wasser nicht in die Bude läuft

    Simon
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  7. #6

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    Du bestellst jetzt bei GU/GÜ nachträglich die nötige Ausführung.
    Gegen Aufpreis, versteht sich (der höher ausfallen wird als bei rechtzeitiger Berücksichigung).
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