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Erdwärmetauscher für Wärmepumpe

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  1. #1

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    Erdwärmetauscher für Wärmepumpe

    Hallo,

    mittlerweile sind wir etwas weiter in der Planung unseres Neubaus und haben auch eine Heizlastberechnung mit etwa 4,9 kW Heizlast bei -12°C und daher mit der geplanten Tecalor THZ 303 Integral eine Bivalenzpunkt in der Gegend von -6°C (für ganz kalte Tage gibt es auch noch einen Kamin). Damit wir den auch tatsächlich erreichen (und auch zur Vorkühlung der Zuluft im Sommer) möchten wir einen Erdwärmetauscher installieren. Also nicht nur für die KWL (das ist wohl ziemlich gängig) sondern eben auch für die WP mit ihren 1000 m³/h. Ich denke da an vier 250er Rohre parallel von gut 20m Länge, zwei links ums Haus, zwei rechts herum im erweiterten Arbeitsraum. Gibt etwa 1,4 m/s Strömungsgeschwindigkeit, nach diversen Quellen sollten 20m schon gut die Hälfte des theoretisch maximal möglichen Ertrags bringen, Ansaugung also von der gegenüberliegenden Hausecke.
    Laut Heizungsbauer soll die Tecalor es ohne Zusatzventilator schaffen, die Luft durch den EWT zu ziehen. Dank der relativ niedrigen Geschwindigkeit rechne ich mit Druckverlusten in der Größenordnung von 10-15 Pa. Ok?

    Ist das nun eine plausible Auslegung, wären andere Konzepte sinnfälliger, oder sollten wir den EWT eine Nummer kleiner planen und nur die KWL durchziehen? Standard-KG-Rohr oder Hekatherm (4x250er oder 6x200er) oder XXX? Traut sich jemand eine Preisprognose abzugeben? Hat jemand Erfahrung mit xxx (ist mir gerade eher zufällig aus Google gefallen)?

    Vielen Dank für eure Hilfe!

    Ciao,
    Manuel
    Geändert von R.B. (21.03.2012 um 06:28 Uhr) Grund: link entfernt.
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  2. Erdwärmetauscher für Wärmepumpe

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  3. #2

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    Der Bivalenzpunkt wird wohl eher bei -3°C oder -4°C liegen, denn die Energie für die WRG muss ja auch erst einmal erzeugt werden.

    Die 1.000m3/h sind nicht viel. Da müsste die LWP die Luft um mehr als 12K abkühlen um die benötigte Energie zu entziehen. Ob sie das schafft? Datenblätter sind genügsam. Andere LWP in dieser Leistungsklasse setzen deutlich mehr Luft durch.

    Bei einer Stömungsgeschwindigkeit von etwa 1,5m/2 in den Rohren stellt sich die Frage nach der Anbindung an die LWP. Wie groß ist deren Querschnitt?

    Unter´m Strich sollte das funktionieren, vorausgesetzt der Ventilator der LWP kann den Druckverlust noch kompensieren. Ich würde mir aber nicht zuviel davon versprechen. Du kannst damit an den kältesten Tagen die Zulufttemperatur vielleicht um ca. 5K anheben. Das hängt vom Rohrmaterial und der Bodenbeschaffenheit ab. Steigt die Außentemperatur über die 0°C, dann bringt auch der EWT nichts. An warmen Tagen wirkt er sich sogar negativ aus, so dass dann direkt die Außenluft verwendet werden sollte.

    Grob gerechnet dürfte sich die JAZ um vielleicht 0,3 verbessern. Das Einsparpotenzial dürfte sich um etwa 50,- € p.a. bewegen. Das ist aber nur ganz grob geschätzt.

    Um einen EWT zu bauen muss man natürlich einige Dinge beachten. Es reicht natürlich nicht 4 Rohre im Boden zu verbuddeln. Aber das ist Dir vermutlich (hoffentlich) klar.

    Möchtest Du die JAZ deutlich steigern, dann musst Du auf ein anderes WP Konzept setzen.

    Gruß
    Ralf
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