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Wer würde wieder eine Luft-Wasser Wärmepumpe nehmen?

Diskutiere Wer würde wieder eine Luft-Wasser Wärmepumpe nehmen? im Forum Heizung 1 auf Bauexpertenforum.de


  1. #1

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    Wer würde wieder eine Luft-Wasser Wärmepumpe nehmen?

    Mich würde interessieren, ob es User gibt, die nachdem sie eine Luft-Wasser Wärmepumpe verbaut haben mit den gewonnen Praxiserfahrungen diese Entscheidung nochmals treffen würden.
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  2. Wer würde wieder eine Luft-Wasser Wärmepumpe nehmen?

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  3. #2

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    Wir sind nach dem ersten Winter zufrieden mit unserer LWWP.

    Natürlich hätte ich Anfang Februar lieber eine Sole WP gehabt (im Februar haben wir 1.000 kWh verbraucht), aber ansonsten kann ich nicht viel Negatives berichten.

    Nachdem die Heizkurve optimiert war und die FBH hydraulich abgeglichen ist, muss man an der WP und FBH überhaupt nichts mehr einstellen.
    Wenn die Tür zum HWR geschlossen ist, hört man sie nicht. Der Heizstab schaltet sich bei -8°C ein, der Stromverbrauch wird im ersten Jahr wohl bei 4.000 kWh landen bei 135 qm + 40 qm beheizten Keller.
    Ich finde das in Ordnung.
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  4. #3

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    Ich würde auch wieder eine LWP nehmen.
    185 qm Haus mit 5,7 kW Heizlast. Siemens LA7M. Durchschnittlicher Jahresverbrauch in den letzten 6 Jahren 3000 kWh/a
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  5. #4

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    Hallo,

    auch ich würde nach 15 Monaten im neuen Haus wieder eine LWWP nehmen. Habe ein Kombigerät mit 200l Speicher und kontr. Wohnraumlüftung.

    Bei 145m² Wohnfläche und davon ca. 100m² beheizt habe ich im ersten Betriebsjahr ca. 2000 kwh für Heizung und WW verbraucht (= ca. 400 €). Ist ein Fertighaus-Neubau - gut gedämmt und dreifach verglast.

    Gruß
    Jochen
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  6. #5

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    Jawoll, immer wieder.

    Altbau saniert, 135m² 2010/2011 800,- (genauen Verbrauch hab ich grad nicht zur Hand)

    Gruß,
    Erdferkel
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  7. #6

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    Es wäre doch ganz sinnvoll, wenn alle auch die erzeugte Wärme angeben würden. Ich habe so den Eindruck, daß die JAZ'len nur zwischen 2 und 3 liegen. Wenn der Strom mit einem Wirkungsgrad von 33% hergestellt wird, wäre das eine ziemliche Ernergieverschwendung. Eine JAZ >4 sollte es schon sein.
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  8. #7

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    Zitat Zitat von kehd Beitrag anzeigen
    Eine JAZ >4 sollte es schon sein.
    Geht das für Luft/Wasser?
    Soweit ich weiß (wir wollen auch eine WP nutzen, aber deshalb grad keine L/W) gehen solche JAZ >4 doch nur mit Erdsonden?
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  9. #8

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    Zitat Zitat von Mikalaya Beitrag anzeigen
    Geht das für Luft/Wasser?
    Nein. Mit einer LWP wird man in der Praxis keine JAZ mit einer 4 vor dem Komma erreichen.

    Gruß
    Ralf
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  10. #9

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    Zitat Zitat von kike Beitrag anzeigen
    Mich würde interessieren, ob es User gibt, die nachdem sie eine Luft-Wasser Wärmepumpe verbaut haben mit den gewonnen Praxiserfahrungen diese Entscheidung nochmals treffen würden.

    Mit meinem heutigen Wissenstand würde ich eher eine SoleWP einbauen. Als ich mich damals für die LWP entschieden habe, stand ich nur vor der Wahl eines Kollektorfeldes (dafür hatte ich keinen geeigneten Platz) oder einer Tiefenbohrung (zu teuer).
    Hätte ich damals die Alternative "Grabenkollektor" (schmaler Graben, in dem die Soleleitungen sehr flexibel durchs Grundstück geführt werden können), gekannte, wäre meine Wahl sicherlich anders ausgefallen.



    Cu KyleFL
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  11. #10
    Bulla2000
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    Bisher immer wieder. Zwar deutlich erhöhter Verbrauch im Januar/Februar bei 3 Wochen strengem Frost, dafür im März gerade einmal 45 Euro Heiz/Stromkosten. AlphaInnotec KHZ-80.
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  12. #11
    Avatar von Schnabelkerf
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    LWWP Weishaupt L 9 A mit 1x Pufferspeicher für Heizung und 1 x Pufferspeicher für WW, flächendeckend Fußbodenheißung, 145m² Netto / 131m² nach WFlVo. Heizstab seit Mitte 2011 deaktiviert.

    Seit Februar 2011. Durchschnittsinnentemperatur: 22°

    Verbrauch Feb 2011 -> Jan 2012: 8013 kWh Wärme, 2464 kWh elektrisch
    JAZ 3,25 - Anfangs noch mit thermischer Desinfketion und aktiviertem Heizstab, inzwischen ohne und die JAZ ist auf 3,31 gestiegen.

    Ich würde mich auch wieder für eine LWWP entscheiden. Das Abschalten des Heizstabes hat auch im Februar mit bis zu -15 ° keine Probleme bereitet.
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  13. #12

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    Eine JAZ von 3,3 ist für eine LWP plausibel. So kenne ich das auch. Je nach Jahr halt ein bischen mehr oder weniger, aber das spielt für die Praxis keine so große Rolle.

    Zu den LWP. Auch wenn ich ein Freund von WP mit Flächenkollektor bin, so ist mir klar, dass es viele Anwendungsfälle gibt bei denen eine LWP eine gute Lösung ist. Natürlich hat eine LWP gerade bei niedrigen AT zu kämpfen, und sie wird auch nicht die JAZ einer Sole oder DV erreichen, doch wenn man sieht was für Preise für Sole oder DV teilweise aufgerufen werden, dann lassen sich diese Mehrkosten durch die bessere JAZ in einem annehmbaren Zeitrahmen nicht mehr einspielen. Man muss also immer die gesamten Rahmenbedingungen beachten.

    Gruß
    Ralf
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  14. #13
    Avatar von coroner
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    Nun - die Diskussion geht in die falsche Richtung.
    Es geht doch hier nicht um Verbräuche.
    Diese erzeugen im übrigen euer Haus und das Wohnverhalten.
    Wie die dazu benötigte Energie dann nun erzeugt wird ist eigentlich nebensächlich.

    Bezüglich der LWWP bin ich eher skeptisch, ob ich mich nochmals dafür entscheiden würde.
    Ich würde mich ziemlich sicher mich wieder gegen all die anderen Varianten wie Flächenkollis oder W/W
    entscheiden, mit relativer Sicherheit auch gegen die LWWP.

    Der Grund ist für mich recht einfach: Das Ding steht draussen und emittiert Schall.
    Fertig. Mir ist völlig wurscht ob an der Grenze meines Nachbarn damit keine Schalltechnische "Latte"
    gerissen wird, denn mich störts ja selbst wenn ich das gesumme höre. Grenzwerte hin oder her.

    Eine surrende Gastherme im Heizraum stellt den gleichen Wärmebtrag zwar teurer her, das wär's mir
    im Zweifel aber zukünftig vielleicht lieber.
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  16. #14

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    Zitat Zitat von coroner Beitrag anzeigen
    Eine surrende Gastherme im Heizraum stellt den gleichen Wärmebtrag zwar teurer her, das wär's mir
    im Zweifel aber zukünftig vielleicht lieber.
    Da käme aber i.d.R. noch irgendwas an Haustechnik, z.B. solare TW-Erwärmung, zur Deckung des regenerativen Anteils dazu. Und schon kommt zum teureren Gasverbrauch noch dieser finanzielle Aufwand dazu.
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  17. #15
    Avatar von coroner
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    Zitat Zitat von Thomas Traut Beitrag anzeigen
    Da käme aber i.d.R. noch irgendwas an Haustechnik, z.B. solare TW-Erwärmung, zur Deckung des regenerativen Anteils dazu. Und schon kommt zum teureren Gasverbrauch noch dieser finanzielle Aufwand dazu.
    Sicher, aber nicht jeder Grund für eine Entscheidung ist lediglich wirtschaftlicher Natur.
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