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Kosten: entfernen einer Wand

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  1. #1

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    Kosten: entfernen einer Wand

    Hallo,

    ganz kurz zur Vorgeschichte:
    Wir möchten gerade eine Wohnung im Altbau renovieren. Gebaut kurz vor Kriegsausbruch, in den 50ern dann von Walm- auf Satteldach umgebaut und um einen Dachboden aufgestockt. Durch den Wegfall der Dachschräge an der Hausfront wurde damals eine Innenmauer um eben diese Schräge erweitert. Dieses dreieckige Stück Mauer wurde damals nicht Fachgerecht gemacht und ist am Übergang zur alten Wand gerissen. Meine Mutter berichtete, dass dort schon seit ihrer Kindheit ein Riss im Putz war. Ein befreundeter Maurer hat sich das nun angesehen und meinte es wurde einfach ein falscher Mörtel verwendet, der schon beim trocknen sehr stark geschrumpft sei. Es wäre kein Problem diese Ecke abzureißen und neu zu mauern. Flicken käme nicht in frage, da auch der Mörtel zwischen den "neuen" Steinen teilweise locker ist.

    Nun kam uns der Gedanke, da die Räume sowieso alle sehr klein sind, diese Wand komplett heraus zu nehmen und ein großes Wohnzimmer zu schaffen.
    Bevor wir uns nun in die Planung stürzen und Bauunternehmen auflaufen lassen, um später fest zu stellen dass die Angebote sowieso unser Budget überschreiten, wollt eich mich einmal umhören was ihr meint.

    Ich hänge die Baupläne an und hoffe dass damit einigermaßen verständlich wird was wir möchten.
    Entfernt werden soll, nach Möglichkeit, die komplette Wand zwischen Außenmauer und Kamin (In der zeichnung rot markiert, 3.90m Breite). Es handelt sich um eine tragende Wand aus 12.5cm Ziegel. Auf dieser Wand liegt eine hölzerne Verschalung und darauf eine Betondecke (10cm dick, in der Zeichnung grün angedeutet) die, als Laie beurteilt, wohl der Versteifung des Dachs dient. Die Betondecke hat eine Breite von ca 5m. Darüber befindet sich ein ausgebauter Dachboden, jedoch keine weiteren Wand. Der im Schnitt dargestellte Pfosten steht am anderen Ende des Hauses, ca 3m von der gegenüberliegenden Außenwand.
    Auf der Seite des Kamins ist die alte Mauer absolut stabil und könnte, wenn möglich, für ein Auflager genutzt werden. Aber an der Außenmauer befinden sich der oben erwähnte Riss, so dass dort die alte Wand sicher nicht genutzt werden kann. Ein Stahlträger müste also entweder in die Außenmauer eingelgt werden, oder es müsste eine Stahlstütze gestellt, oder eine neue Stütze gemauert werden. In der Außenmauer würde es die Sache statisch vermutlich verkomplizieren, da dort auch ja auch Fenster sind. Mit einer Stütze hätte ich keine Probleme.

    Auf welche Kosten müssten wir uns für solch ein Vorhaben einstellen? D.h. Berechnung durch einen Statiker und Einbau des Trägers durch ein Bauunternehmen.
    Den Abriss der restlichen Wand und Abtransport und Entsorgung des Schotts könnten wir selbst erledigen.

    Ich habe leider gar keine Vorstellung was da auf uns zu käme, 2000€, 4000€ 8000€....?

    Schnitt
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  2. Kosten: entfernen einer Wand

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2

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  4. #3
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    Danke, das lässt sich wirklich gut vergleichen.
    5,3m 180 HEB klingt sehr mächtig. Mein Maurer hat eine grobe Schätzung Richtung IPE 200 abgegeben. Ich denke demnach sollte es ja zumindest nicht viel teurer werden als bei dir.
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  5. #4

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    Parallele Eigenleistung kommt nicht in Frage?
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  6. #5
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    Der Maurer war mittlerweile vor Ort und hatte gleich einen Bauingeneur im Schlepptau.
    Die Herrschaften waren sich schnell einig dass die Mauer bis zum Kamin komplett entfernt und eine Stahlstütze gestellt werden soll. Das marode Mauerwerk zur Außenwand hin ist natürlich nicht als Auflager zu gebrauchen. Ob hier ebenfalls eine Stütze gestellt, oder der Sturz in die Außenmauer eingesetzt wird, soll entschieden werden wenn die Wand draußen ist.
    Ohne Berechnung meinte man, dass ein HEB 120 wahrscheinlich genügen müsste. Eine entgültige Aussage habe ich noch nicht.
    Geplant ist nun, dass ich die Wand selbst abreiße, den Schutt entsorge, die Stahlträger besorge und ins obere Stockwerk schaffe, und der Maurer nur noch die Träger aufstellt, bzw evtl. das Auflager in der Außenwand anlegt.
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  7. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  8. #6

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    ums abstützen kümmerst dich selber ? (würd ich mich nicht trauen)
    bei mir hat alles der bauunternehmer besorgt (metallträger) und gestützt. als dann die träger drin waren und alles betoniert war, haben wir erst die wand rausgenommen und schutt entsorgt in eigenleistung die tage darauf
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  9. #7
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    Die Baustützen bringt er mir vorbei wenn es dann los gehen soll. Dann gibt es auch sicher eine kleine Einweisung, wenn er mir nicht sogar gleich beim Aufstellen hilft. Wir leben in einem kleinen Nest, man kennt sich, man schnackt...und solange es noch etwas zu schnacken gibt geht er eh nicht.

    In unserem Fall ist die alte Wand nicht für ein Auflager zu gebrauchen, deshalb soll sie zuerst komplett abgerissen werden.
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