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  1. #1

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    Wie sehr arbeitet Konstruktionsvollholz...?

    Hallo zusammen,

    in unseren Neubau wurde das Treppenhaus bis unter das Dach gemauert (im SpiBo befindet sich noch ein Wohnraum). Die einzelnen Sparren befinden nur teilweise nur wenige Millimeter von den in der Schrägen auslaufenden Treppenhauswänden entfernt. Unter der Mittelpfette hat man sogar über einen Klecks Mörtel eine direkte Verbindung zwischen Pfette und Treppenhauswand hergestellt worden.

    Kann es nun sein, dass, wenn das Holz arbeitet, ein solcher Druck auf die Wände entsteht, dass Risse zu befürchten sind? Noch könnten wir den Mörtel einfach wegklopfen, eine tragende / stützende Funktion wird er ja wohl nicht haben. (das Dach sollte sich wohl selbst tragen, oder?). Das Dach besteht aus Konstruktionsvollholz.

    Vielen Dank für Eure Meinungen / Erfahrungen!

    Ansgar
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  2. Wie sehr arbeitet Konstruktionsvollholz...?

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  3. #2

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    Ja, das kann passieren. Daher dort kein fester Anschluß!
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  4. #3

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    holz ist holz und arbeitet auch so ... die frage impliziert die antwort! fünf jahre hält das alles

    aber in 50 jahren sieht es anders aus, also sauber arbeiten und das holz arbeiten lassen


    BAUEN IST KUNST ! ... wieviel Kunst kann man sich leisten?


    manfred st
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  5. #4

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    Noch könnten wir den Mörtel einfach wegklopfen, eine tragende / stützende Funktion wird er ja wohl nicht haben. (das Dach sollte sich wohl selbst tragen, oder?)
    hallo
    also über die brücke geh ich nicht ohne einen blick in die statik und die beurteilung von statischen systemen von laien, vorsicht ist die mutter der pozellankiste.
    was heisst selbsttragend dafür kenn ich nur die bosch-lufthaken.
    vielleicht ist der klecks mörtel auch nur ein falsch ausgeführtes auflager da nämlich pfetten und selbsttragend eigentlich ein widerspruch sind.

    gruss aus de pfalz
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  6. #5

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    Zitat Zitat von Julius Beitrag anzeigen
    Ja, das kann passieren. Daher dort kein fester Anschluß!
    Au mann.

    Keiner von uns kennt die Statik, aber mal eben posaunen, dass das (evtl.) Auflager ja wegzukloppen sei.


    @ TE
    Das mit den mm und den Sparren versteh ich schon mal nicht, ebensowenig was die wie warum Risse erzeugen soll.

    Ob die Pfette eine Pfette oder doch "nur" ein Abstandshalter und eine Montagehilfe für Kehlbalken in einem Gespärredach ist, lässt sich NUR aus der Statik entnehmen!
    In der sollte auch stehen, wenn es sich um nicht tragende oder Leichtwände handelt, die eben grad keine Lasten aufnehmen dürfen.
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  7. #6
    Avatar von Flocke
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    Allein aus Gründen des Holzschutzes sollte kein Balken im Abstand von nur wenigen mm am Mauerwerk liegen. Da sind normalerweise 5 cm Luft vorzusehen. Es kann sonst über Feuchteansammlungen sehr leicht zersetzt werden
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  8. #7

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    wenige millimeter Luft sind kein Auflager - aber der Tipp mit der Statik ist berechtigt.


    manfred st
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  9. #8
    Themenstarter

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    Zitat Zitat von Ralf Dühlmeyer Beitrag anzeigen
    @ TE
    Das mit den mm und den Sparren versteh ich schon mal nicht, ebensowenig was die wie warum Risse erzeugen soll.
    Hm, die Treppenhausmauer läuft quasi in der Schrägen aus, die Kalksandstein-Innenwände sind an der Stelle schräg angesägt und laufen prallel zu den Sparren (mit - wie gesagt - sehr geringem Abstand...)
    Wenn das Holz nun arbeitet, ist schnell Kontakt zum Mauerwerk hergestellt und dann könnte es doch eigentlich "drücken", oder...?

    Mal ne andere Frage: So wie ich weiss, ist KVH doch schon weitgehend getrocknet - passiert da überhaupt noch viel mit "arbeiten"...?
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  10. #9

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    hallo
    solange du das holz nicht fütterst wird der balken nicht dicker und auf diät d.h austrocknen ehr schmäler. ist wie mit bauch und hose.

    gruss aus de pfalz
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  11. #10
    Themenstarter

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    Hi zusammen,

    muss meine Thread noch mal vorkramen, da ich inzwischen mit dem Zimmermann gesprochen habe. Der sagte mir, dass das "Arbeiten" bei KVH tatsächlich quasi gar nicht stattfindet, wenn überhaupt marginal in die Länge. Einen Entfernen der Kontaktpunkte (an einer Stelle am Treppenhaus besteht ein direkter Kontakt) oder ein "Platzschaffen" für das Holz hielt er nicht für notwendig...

    Was meint Ihr dazu?

    Gruß,

    Ansgar
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  12. #11
    Avatar von Flocke
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    Wenn das der Rat eines Zimmermanns war, so bezweifel ich doch sehr den Grad seiner qualifikation. War wohl eher der Bauhelfer oder jemand der schon mal einen Zimmermann gesehen hat.
    In Längsrichtung arbeitet Holz am allerwenigsten. Wenn Holz arbeitet, dann quer zur Faser. KVH ist technisch getrocknetes Holz. Trockenes Holz dehnt sich immer aus, wenn die Fasern Feucgtigkeit aufnehmen und zieht sich zusammen wenn es trocknet. Daran ändert auch der Name KVH nichts.
    Holz wird nie stramm im Mauerwerk eingebaut und auch nicht einbetoniert. Das wird von Zimmerleuten schon seit Jahrhunderten so gemacht und hat auch seine Gründe. Nur mal am Rande: trockenes Holz wurde unter anderem zum aufsprengen von Granit und anderen Gesteinen verwendet. Loch Bohren, trockenes Holz stramm in die Bohrung und wässern....das Resultat überzeugt.
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  13. #12
    Themenstarter

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    Hm, Gegenfrage hierzu: Die Fusspfette liegt ja ebenso (sogar vollflächig) auf dem Mauerwerk auf - besteht hier keine Gefahr, dass das Holz gegen das Mauerwerk arbeitet und es zu Rissen kommt...?

    Gruß,
    Ansgar
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  14. #13

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    Nein, da ist es sogar sicher das das reißt. Aber das ist eine völlig normale Konstruktion, da muß man entweder damit leben das es reißt oder man muß sich Gedanken machen das man die Rissstelle überbrückt und somit den Riss wegbekommt...

    Materialwechsel sind immer sehr Rissgefährdet...
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14

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    sind wir mal ehrlich: keiner hier kennt die Konstruktion, also ist eine Beurteilung nicht möglich. Möglicherweise sind das ganz normale Auflagerpunkte, die vom TE angesprochen werden.
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  17. #15
    Themenstarter

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    Um die Situation mal kurz deutlicher zu machen, anbei mal ein paar Bilder. Wie gesagt, die Frage hierzu ist lediglich, ob das Holz so sehr arbeiten kann, dass da Mauerwerk Risse bekommt oder sonstwie in Beeinträchtigung gezogen werden kann...?!

    Was denkt Ihr?

    Gruß und Dank,

    Ansgar

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